Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde am Freitagmittag ein 28-jähriger Mann dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Dem Beschuldigten wird unter anderem schwerer räuberischer Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der Mann am Donnerstagabend gegen 18:20 Uhr in einem Ladengeschäft im Einkaufszentrum „Ettlinger Tor“ in einer Umkleidekabine die Sicherungsetiketten an mehreren Bekleidungsartikeln entfernt und die Waren anschließend in einem Rucksack verstaut haben. Nachdem der 28-Jährige das Geschäft verlassen hatte, wurde er durch Mitarbeiter auf den mutmaßlichen Diebstahl angesprochen.
Nach einem kurzen Handgemenge gelang dem Tatverdächtigen zunächst die Flucht. Mitarbeiter und Passanten, die den Flüchtenden aufhalten wollten, soll der 28-Jährige durch Vorhalt eines Taschenmessers auf Abstand gehalten haben. Schließlich nahm eine Polizeistreife den Mann unter Widerstand vorläufig fest.
Bei dem Vorfall wurde ein Mitarbeiter des betroffenen Ladengeschäftes leicht verletzt. Das mutmaßliche Diebesgut sowie das Taschenmesser konnten aufgefunden und sichergestellt werden. Das Raubdezernat der Kriminalpolizei Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen und insbesondere bei der Verfolgung des Tatverdächtigen beteiligte Passanten werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0721 666 5555 zu melden.
Sachschaden von rund 9.000 Euro ist die vorläufige Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagabend in der Pforzheimer Oststadt ereignet hat. Unklar ist dabei bislang, für welchen der Unfallbeteiligten vor dem Zusammenstoß die Ampel Grün gezeigt hatte.
Ein 68-jähriger Alfa-Romeo-Fahrer war gegen 18 Uhr auf der Luisenstraße in Fahrtrichtung Nordstadt unterwegs und beabsichtigte gerade aus zu fahren.
In der Folge kollidierte er mit einem 46-jährigen Opel-Fahrer, der von der Lindenstraße in die Luisenstraße abbog. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhren beide Autos offenbar zeitgleich in den Kreuzungsbereich ein.
Während der polizeilichen Unfallaufnahme ließ sich bislang nicht klären, welcher der beiden Autofahrer bei Grün in die Kreuzung eingefahren war und welcher bei Rot. Aus diesem Grund suchen die Ermittler nun nach Zeugen, die Angaben zur Ampelschaltung oder zum Unfallhergang machen können.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord bittet diese Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Beamte der Verkehrspolizei Pforzheim überwachten am Donnerstag, zwischen 15 Uhr und 19 Uhr, die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 10 auf Gemarkung Remchingen (Enzkreis) in Fahrtrichtung Pforzheim im Bereich einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h.
Insgesamt wurden 812 Fahrzeuge gemessen, wovon 43 Fahrzeugführer zu schnell unterwegs waren und nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren zu rechnen haben. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit im Bereich der Messstelle lag bei 99 km/h.
Beamte der Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt führten am Donnerstag zwischen 9 Uhr und 14 Uhr auf der Landesstraße 404 eine Geschwindigkeitsmessung durch.
Zwischen Pfalzgrafenweiler und Spielberg wurden in diesem Zeitraum 465 Fahrzeuge gemessen und insgesamt 26 Verstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt.
Die gemessene Höchstgeschwindigkeit bei erlaubten 100 km/h betrug 179 km/h. Diesem Autofahrer drohen 3 Monate Fahrverbot, ein Bußgeld von 1.400 Euro und Punkte im Verkehrszentralregister.
Hinweis der Polizei:
Zu schnelles Fahren ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln beziehungsweise weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit, fortführen.
Über eine Terrassentür brachen bislang unbekannte Täter am Donnerstagsabend in eine Doppelhaushälfte in Palmbach ein.
In der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 22:15 Uhr nutzten Einbrecher wohl die Abwesenheit der Bewohner und gelangten über eine aufgehebelte Terrassentür in das Innere einer Doppelhaushälfte in der Waldenserstraße. Dort durchwühlten sie mehrere Schränke und Kommoden. Ob die Eindringlinge bei ihrer Suche nach Wertgegenständen fündig wurden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Nummer 0721 49070 in Verbindung zu setzen.
In der Nacht auf Freitag ist in ein Geschäft in der Innenstadt eingebrochen worden.
Nach bisherigem Kenntnisstand ereignete sich die Tat in der Bahnhofstraße gegen 1:10 Uhr. Ein bislang Unbekannter schlug die Glaseingangstür zum Verkaufsraum ein und entwendete spezielle Elektromessgeräte.
Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.
Zeugen oder Hinweisgeber der Tat werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mühlacker unter der Rufnummer 07041 9693-0 in Verbindung zu setzen.
Ein Kriminalkommissar ruft an. Ein schlimmer Autounfall sei geschehen. Die Tochter des angerufenen Seniors sei schuld an diesem Unglück, sie würde nun ins Gefängnis kommen. Wenn der Vater jedoch 10.000 Euro in bar an die Polizei übergeben könne, würden alle Anschuldigungen gegen seine Tochter fallen gelassen und sie müsse nicht inhaftiert werden.
So oder ähnlich kann ein betrügerischer Anruf, eine SMS oder eine E-Mail beginnen. Professionelle Betrüger nutzen die Angst um Angehörige oder Freunde von Senioren dazu, um Geld oder Wertsachen zu erbeuten. Sie nehmen dabei verschiedene Rollen ein: angebliche Kommissare, Staatsanwälte/Richter, Verwandte, Notärzte, Freunde oder gute Bekannte.
Betrugsversuche gegenüber älteren Menschen sind in der heutigen Zeit bei weitem keine Seltenheit mehr. Leider bleibt es nicht immer nur beim Versuch. Die mitunter perfiden Vorgehensweisen führen in manchen Fällen zum Erfolg der Täter.
Die Betrüger gehen bei ihrem Vorhaben mitunter sehr professionell vor. So wird am Telefon beispielsweise vorgetäuscht, sich in einer Notlage oder in einem finanziellen Engpass zu befinden, um die Opfer unter Druck zu setzen. Die Folge: Es kommt zur Übergabe von Bargeld oder Schmuck an die Täter. Dabei erreicht der entstandene Schaden mitunter auch einen mittleren fünfstelligen Bereich.
Egal, wer Ziel dieser Betrügereien ist – das Wissen um die Betrugsmaschen und die damit verbundenen entsprechenden Verhaltenstipps können vor einem Vermögensverlust schützen.
Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe führt hierzu die Aktionswoche „Bekämpfung der Kriminalität zum Nachteil älterer Menschen“ durch. Diese wird im Zeitraum vom
17. April 2023 bis 23 April 2023
stattfinden.
Bestandteile dieser Aktionswoche sind Informationsstände, Theaterstücke und Vorträge, mit deren Hilfe die Bürger auf die Betrugsversuche hingewiesen werden sollen. Für die gängigen Maschen wie den falschen Polizeibeamten oder den Schockanruf sollen sie mit Handlungsmöglichkeiten ausgestattet werden.
Im Rahmen der Aktionswoche finden folgende Veranstaltungen statt:
- 17. April 2023, 10:00 Uhr, Auftakt-Mediengespräch beim
Polizeipräsidium Karlsruhe
- 17. April 2023, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr,
Präventionsstand/Bäckertütenaktion bei der Bäckerei Nussbaumer
in Ettlingen
- 18. April 2023, 14:00 Uhr, Seniorenvortrag "Betrugs-Straftaten
zum Nachteil von Senioren", Konferenzraum im Stefanienbad,
Breite Straße 49 a, Karlsruhe, Beiertheim, Veranstalter: Jung
und Alt im Quartier, circa 75 Minuten
- 19. April 2023, 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Präventionsstand auf
dem Wochenmarkt am Stephansplatz in Karlsruhe
- 19. April 2023, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Präventionsstand bei
der Volksbank Pur in Karlsruhe, Rondellplatz
- 21.04.2023, interaktives Theaterstück "Hilfe Oma, ich brauch
Geld" bei der Gemeinde Forst
- 21. April 2023, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Präventionsstand auf
dem Parkplatz des Durlach-Center Karlsruhe
- 22. April 2023, 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Präventionsstand auf
dem Wochenmarkt in Bruchsal
- 22. April 2023, 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Präventionsstand auf
dem Parkplatz des Einkaufsmarkts Globus in Wiesental
Zudem werden Präventionsvorträge bei verschiedenen Vereinen und Institutionen durchgeführt. Bei Interesse an einer Präventionsveranstaltung (Vorträge, Informationsbesuche, Kooperationspartner im Rahmen von Veranstaltungen) steht das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe per E-Mail unter karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de oder telefonisch unter 0721 666-1201 für Informationen zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Vorbeugen gegen die genannten Betrugsmaschen:
Bei einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen am Donnerstagnachmittag auf der Bundesautobahn 5 bei Karlsruhe wurden zwei Autofahrer leicht verletzt.
Ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge fuhr ein Opel-Fahrer gegen 17:30 Uhr auf der A 5 in Richtung Norden, als er auf dem Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte aufgrund eines Staus sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste.
Eine hinter ihm fahrende Audi-Fahrerin bemerkte das Stauende offenbar zu spät und fuhr auf den Opel auf. In der Folge versuchte ein 20-jähriger Volkswagen-Fahrer der Unfallstelle auszuweichen, kollidierte aber mit dem Audi. Auch ein 24-Jähriger erkannte die Situation wohl zu spät. Er fuhr mit seinem Transporter auf einen vor ihm fahrenden Pkw auf und stieß anschließend ebenfalls mit dem Audi zusammen.
Bei der Kollision zogen sich die 30-jährige Audi-Fahrerin sowie der 47-jährige Opel-Fahrer leichte Verletzungen zu. Beide wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Vier der fünf Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den beteiligten Pkw beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 35.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten waren zwischenzeitlich mehrere Fahrstreifen gesperrt.
Bei einem Unfall zwischen einem Roller und einer Straßenbahn am Mittwochmorgen in der Karlsruher Südweststadt trug ein 44-jähriger Rollerfahrer leichte Verletzungen davon.
Nach derzeitigen Erkenntnissen hielt der Rollerfahrer gegen 08:30 Uhr an der Rotlicht zeigenden Ampel der Kreuzung Gartenstraße / Brauerstraße an. Als diese auf grün schaltete, geriet der 44-Jährige beim Anfahren offenbar eigenverschuldet ins Schlingern, kollidierte dabei seitlich mit einer in gleicher Richtung fahrenden Straßenbahn und kam im Anschluss auf der Fahrbahn zu Fall. Eine medizinische Behandlung des Rollerfahrers war vor Ort nicht nötig.
Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 700 Euro geschätzt.
Am Donnerstagmittag, kurz vor 13 Uhr, sind Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand in Simmozheim ausgerückt.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in einer Schreinerei zum Brandausbruch. Das Gebäude stand nach kurzer Zeit in Vollbrand. Personen im Gebäude konnten sich selbständig aus dem Objekt begeben. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen, die durch die Kriminalpolizei geführt werden. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.
Durch das Brandgeschehen wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 3 Millionen Euro geschätzt.
Am Brandort waren Feuerwehren aus Althengstett, Calw, Gechingen, Ostelsheim und Simmozheim mit insgesamt 19 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Neben dem Rettungsdienst mit 6 Fahrzeugen und Technischem Hilfswerk mit 2 Fahrzeugen war auch die Polizei mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort.
Ein bislang unbekannter Täter belästigte am Mittwochmittag eine 29-jährige Frau und entblößte sich anschließend vor ihr.
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge stieg die 29-Jährige gegen 12:25 Uhr gerade aus ihrem in der Yorkstraße geparkten Pkw aus, als der Unbekannte von hinten an sie herantrat. Der junge Mann berührte sie unvermittelt am Oberschenkel und im Intimbereich.
Als die Geschädigte sich daraufhin zu einem Hauseingang begab, folgte ihr der Mann und versteckte sich zunächst hinter einer Hausecke. Dann trat er mit heruntergelassener Hose hervor und manipulierte an seinem entblößten Geschlechtsteil während er den Blickkontakt mit der Frau suchte. Die 29-Jährige flüchtete daraufhin in das Wohnhaus und verständigte die Polizei.
Bei dem mutmaßlichen Exhibitionisten handelt es sich laut der Geschädigten um einen Jugendlichen im Alter von ca. 15 bis 16 Jahre. Er soll rund 160 cm groß, von schlanker Statur und südländischer Erscheinung gewesen sein. Er habe kurze dunkle Haare gehabt und sei mit einem schwarzen Jogginganzug mit weißen Streifen bekleidet gewesen. Eventuell habe er eine Bauchtasche getragen.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.