Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Mittwoch gegen 10:30 Uhr kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Karlsruhe auf der Bundesautobahn 8 einen vollbeladenen Autotransporter-Lastzug. Bei der technischen Überprüfung wies das Fahrzeug gravierende Mängel auf.
Zur genaueren Begutachtung, des mit neun Pkws beladenen Gespanns, wurde ein Kfz-Sachverständiger hinzugerufen. Dieser stellte neben der funktionslosen Bremsanlage des Anhängers weitere erhebliche Mängel fest. Die Weiterfahrt wurde bis zur Mängelbeseitigung untersagt.
Der seit Montag, 20.02.2023 vermisste Klaus N. aus Philippsburg wurde am Dienstagnachmittag im Rhein bei Oberhausen-Rheinhausen tot aufgefunden.
Die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Schwer verletzt wurde ein Krad-Fahrer am Mittwochabend gegen 19.50 Uhr auf der Landesstraße 573.
Ein 62-jähriger Kleinkraftradfahrer und der 41-jährige Fahrer eines VW Transporters fuhren beide von Neuhausen in Richtung Steinegg.
Kurz vor dem Ortseingang Steinegg kam es zu einer Berührung zwischen beiden Verkehrsteilnehmern. Hierdurch geriet der Krad-Fahrer von der Fahrbahn und zog sich beim Sturz schwere Kopfverletzungen zu.
Für ihn befand sich ein Rettungshubschrauber im Einsatz, der den Fahrer in ein Karlsruher Krankenhaus transportierte.
Aufgrund der Unfallaufnahme musste die Strecke zwischen Steinegg und Neuhausen bis 23.45 Uhr gesperrt bleiben.
Abschließend lässt sich noch nicht klären, wie es zu der Berührung zwischen beiden Verkehrsteilnehmern kommen konnte und ist Bestandteil der laufenden Unfallermittlungen.
Zudem wurde für die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens an der Unfallstelle ein Sachverständiger hinzugezogen.
Zeugen, die Beobachtungen kurz vor dem Unfall gemacht haben, werden gebeten sich mit dem Autobahnpolizeirevier Pforzheim unter 07231 125810 in Verbindung zu setzen.
Eine 69-jährige Radfahrerin wurde am Dienstagvormittag in Karlsruhe-Neureut Opfer eines Diebstahls.
Ersten Erkenntnissen zufolge hielt die Frau gegen 10:40 Uhr zum Überqueren der Fahrbahn in der Welschneureuter Straße an einem Rad-/Fußweg, als sich ein bislang unbekannter Täter von hinten ihrem Fahrrad näherte. Der Mann nahm eine Spottasche aus dem Fahrradkorb der 69-Jährigen und flüchtete anschließend
auf einem Fahrrad in Richtung Nordweststadt.
Die Geschädigte beschreibt den mutmaßlichen Täter als circa 15 bis 18 Jahre alt und etwa 160 cm groß. Er war von schlanker Statur und trug einen schwarzen Kapuzenpullover.
Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-West unter der Telefonnummer 0721 666 3611 in Verbindung zu setzen.
Nachdem der Polizei in den vergangenen Wochen mehrere vergleichbare Fälle bekanntgeworden sind, warnt das Polizeipräsidium Karlsruhe vor Dieben, die verkehrsbedingte Wartezeiten von Radfahrern an Ampeln und Überwegen ausnutzen, um dann Taschen aus deren Fahrradkörben zu stehlen. Die Täter hatten es vornehmlich auf Handtaschen oder Rucksäcke abgesehen, die ohne zusätzliche Sicherung in Fahrradkörben lagen.
In den meisten Fällen waren Fahrradfahrerinnen in der Weststadt, der Innenstadt sowie der Südweststadt Ziel der Täter.
Die gestohlenen Taschen ließen die Diebe oftmals in der Nähe zurück und nahmen lediglich darin befindliches Bargeld und Wertgegenstände an sich.
Die Täter wurden von den Geschädigten wiederholt als Jugendliche und junge Männer mit südländischem Erscheinungsbild beschrieben, die selbst mit dem Fahrrad unterwegs waren.
Um sich wirksam vor Taschendieben zu schützen, rät die Polizei zu folgenden Sicherheitsvorkehrungen:
- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit wie nötig.
- Bewahren Sie keine Wertgegenstände im Fahrradkorb auf.
- Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen
verschlossenen Innentaschen der Kleidung, möglichst dicht am
Körper.
- Sichern Sie Taschen mit Gurten oder nutzen Sie verschließbare
Satteltaschen.
- Vermeiden Sie Ablenkung durch Kopf-/Ohrhörer.
- Achten Sie vor allem im Gedränge besonders auf Ihre Wertsachen
und Ihre Tasche.
Ein noch unbekannter Autoknacker hat in der Nacht von Montag auf Dienstag in Schömberg sein Unwesen getrieben.
Der Täter schlug die Scheibe der Beifahrertür eines in der Langenbrander Straße geparkten Fahrzeugs ein und entwendete aus einer im Innenraum befindlichen Handtasche einen Bargeldbetrag von etwa 50 Euro. Der Sachschaden am Auto beläuft sich nach erster Schätzung auf rund 500 Euro.
Das Polizeirevier Calw bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07051 1613511 zu melden.
Zwei Autoknacker sind auf der Flucht, nachdem sie am frühen Mittwochmorgen in Engelsbrand-Grunbach einen geparkten VW aufgebrochen haben. Die Ermittler suchen mit einer Täterbeschreibung nach den Dieben.
Der Vorfall ereignete sich in der Calwer Straße, als gegen 3:30 Uhr einer der Täter Fahrer- sowie Beifahrerscheibe des Autos einschlug und eine GPS-Karte aus dem Fahrzeuginneren entwendete. Sein Komplize wartete solange offenbar in einem schwarzen Golf ohne Kennzeichen, in welchem das Duo dann im Anschluss in Richtung Engelsbrand flüchtete.
Von einem der Täter liegt eine Personenbeschreibung vor. Danach soll es sich bei diesem um einen etwa 1,60 Meter kleinen Mann mit Irokesen-Haarschnitt und einem orientalischen Erscheinungsbild handeln.
Das Polizeirevier Neuenbürg bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise auf die Täter oder den gesuchten schwarzen Golf geben können, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden am Mittwochmorgen zwei 30- bzw. 53-jährige Männer beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Ihnen wird schwerer räuberischer Diebstahl bzw. Diebstahl mit Waffen vorgeworfen.
Die beiden Männer stehen im Verdacht, am Dienstagnachmittag gegen 16:40 Uhr im bewussten Zusammenwirken Drogerieartikel im Wert von mehreren hundert Euro in einem Karlsruher Drogeriemarkt entwendet zu haben. Nachdem die beiden Tatverdächtigen das Diebesgut in einer speziell präparierten Tasche versteckt hatten, soll der 30-Jährige eine Kassiererin gezielt in ein Gespräch verwickelt haben, um diese abzulenken. Der 53-Jährige verließ derweil ohne zu bezahlen das Ladengeschäft. Nachdem ein Ladendetektiv, der die Tat beobachtet hatte, den 53-Jährigen vor der Filiale angesprochen und festgehalten hatte, soll der Beschuldigte den Ladendetektiv mit einer Hand gestoßen haben, um sich im Besitz des Diebsgutes zu erhalten.
Die Beschuldigten wurden bis zu ihrer Haftrichtervorführung durch die verständigten Polizeibeamten in den Zentralgewahrsam der Polizei gebracht. Wie sich herausstellte, führten die Beschuldigten jeweils ein Taschenmesser mit sich.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Seinen Führerschein abgeben müssen hat am Dienstagnachmittag ein Mitsubishifahrer, nachdem er in Remchingen alkoholisiert mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen war.
Beamte des Polizeireviers Neuenbürg stellten am Dienstagnachmittag gegen 16:10 Uhr ein Auto samt Fahrer in einer Böschung neben der Hauptstraße am Ortseingang in Remchingen fest. Offenbar war dem 42-Jährigen Mann an der Ampel der Motor seines Fahrzeuges ausgegangen und ließ sich auch nicht mehr starten.
In der Folge schob der Fahrzeugführer das Auto offenbar von der Straße und konnte es nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen, weshalb es den Böschungsbereich hinabrollte. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen einer Alkoholisierung bei dem Mitsubishifahrer fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von etwa 1,7 Promille.
Der Mann musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben.
Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.
Für die Dauer der Bergung des Mitsubishi musste die Bundesstraße einseitig gesperrt werden.
Ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Lkw sorgt derzeit auf der Bundesautobahn 5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal für Stau.
Derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei zufolge lenkte ein Sattelzugfahrer sein Fahrzeug aufgrund technischer Probleme gegen 07:00 Uhr auf Höhe Weingarten auf den Standstreifen, wobei ein Teil seines Aufliegers auf den rechten Fahrstreifen ragte. Ein dahinterfahrender Lkw kollidierte in der Folge mit dem Auflieger des stehenden Lastkraftwagens. Bei dem Zusammenstoß zog sich der vermeintliche Unfallverursacher leichte Verletzungen zu. Der Fahrer des Pannenfahrzeugs blieb unverletzt.
Die Höhe des Sachschadens liegt ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich.
Die Richtungsfahrbahn war bis circa 07:40 Uhr komplett gesperrt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten sind derzeit noch der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt, wodurch sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge bildete.
Auch auf der Gegenfahrbahn stockt der Verkehr aufgrund von Schaulustigen auf mehreren Kilometern.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Ein 56-Jähriger steht im Verdacht, am Montag gegen Mitternacht einen 24 Jahre alten Mann in Bruchsal mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt zu haben.
Nach derzeitigen Erkenntnissen trafen sich die beiden Männer gegen 22:00 Uhr in der Wohnung des mutmaßlichen Täters. Im weiteren Verlauf gerieten die beiden deutschen Staatsangehörigen in Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung soll der 56-Jährige seinen Bekannten mit einem Messer im Bereich des Rückens sowie im Gesicht verletzt haben, wobei der Beschuldigte tödliche Verletzungsfolgen zumindest billigend in Kauf genommen haben soll. Der Geschädigte flüchtete daraufhin auf die Straße und bat einen Zeugen, einen Rettungswagen zu rufen.
Alarmierte Polizeistreifen nahmen den Beschuldigten kurz darauf widerstandslos in seiner Wohnung vorläufig fest. Der 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat Bruchsal übernommen. Die Kriminaltechnik wurde mit der Sicherung der Spuren am Tatort beauftragt.
Der Beschuldigte wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe