Archiv für den Monat: März 2023

POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Verkehrsstatistik 2022 des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nach rückläufiger Entwicklung im Jahr 2021 ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Stadt- und Landkreis Karlsruhe im vergangenen Jahr 2022 um 6,4 Prozent auf 21.129 Unfälle angestiegen, was ein Plus von 1.278 Unfällen bedeutet. Landesweit nahmen die Unfallzahlen sogar um 7,1 Prozent zu, womit sich der Anstieg im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe etwas unter dem Landestrend bewegt.
Einhergehend mit verschiedenen Maßnahmen im Kontext der Pandemie ging die Auslastung der Straßen in den Jahren 2020 und 2021 zeitweise erheblich zurück. Die steigenden Verkehrsunfallzahlen sind deshalb naheliegend auch auf das wieder angewachsene Verkehrsaufkommen zurückzuführen.
Im direkten Vergleich zum Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, ereigneten sich im Berichtsjahr 2022 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gar 3.209 Unfälle weniger. „Insoweit kann sich die Bilanz durchaus sehen lassen“, stellt Martin Plate, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion beim Polizeipräsidium Karlsruhe, fest. „Erfreulich ist der Rückgang bei den schwerverletzten Personen um 2,7 Prozent, da Unfälle mit schwerwiegenden Folgen besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit stehen.“

Leider konnten die historischen Tiefstwerte bei den Verkehrstoten aus den Jahren 2020 und 2021 im zurückliegenden Jahr nicht wieder erreicht werden. So kamen auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe im Jahr 2022 24 Menschen zu Tode, was gegenüber dem Jahr 2021 ein Anstieg um neun Todesfälle bedeutet. Bei zehn Opfern handelte es sich um Insassen von Pkw. Häufigste Unfallursache hierbei war das Abkommen von der Fahrbahn. Vier der zehn tödlich Verunglückten waren nicht angegurtet.
Auch vier Fahrrad- und zwei Pedelecfahrende verunglückten im Jahr 2022 bei Verkehrsunfällen tödlich. Vier von ihnen stürzten alleinbeteiligt, ein Unfall geschah beim Abbiegen und ein weiterer bei einem Überholvorgang.
Gerade in diesem Zusammenhang appelliert Polizeidirektor Martin Plate an die Eigenverantwortung der Radfahrenden, einen Helm zu tragen, der im Fall der Fälle vor schweren Kopfverletzungen schützen kann. „Auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung zum Tragen eines Fahrradhelms gibt, sollte es einem doch die eigene Gesundheit Wert sein. Nicht einmal jeder vierte Radfahrende, der im vergangenen Jahr auf den Straßen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe verletzt wurde, trug einen Helm, obwohl bei tödlichen Fahrradunfällen ganz überwiegend Kopfverletzungen todesursächlich sind.“
Die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung von Fahrradfahrenden stieg im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe um 17 Prozent auf 1.133 und erreichte damit einen bisherigen Höhepunkt.

Die Zahl der Motorradunfälle stieg im Jahr 2022 leicht auf 232 an. Dabei ereigneten sich im Landkreis Karlsruhe fast doppelt so viele Unfälle mit Motorrädern wie im Stadtkreis. Bei Motorradunfällen wurden 195 Personen verletzt, 50 davon schwer. Wie schon im Jahr 2021 verunglückten letztes Jahr vier Kradfahrer tödlich.

Ein Anstieg war bei den im Straßenverkehr getöteten Fußgängern zu verzeichnen, deren Zahl von einem im Jahr 2021 auf vier im Jahr 2022 anstieg.

Bei Unfällen mit Beteiligung des Schwerlastverkehrs gab es im Stadt- und Landkreis Karlsruhe kaum Veränderungen im Vergleich zum Jahr 2021. Lediglich auf den Abschnitten der Bundesautobahnen 5 und 8, die durch den Präsidiumsbereich verlaufen, war ein Plus von 90 Unfällen zu verzeichnen. Die Anzahl der Schwerverletzten bewegte sich jedoch auch hier von 61 auf 52 rückläufig. Insgesamt ereigneten sich 1.078 Verkehrsunfälle mit Lkw gegenüber 987 im Vorjahreszeitraum.

Die häufigsten Ursachen für Unfälle mit Personenschäden im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe waren im vergangenen Jahr Vorfahrtsmissachtungen, Abstandsverstöße, Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Daneben stieg im vergangenen Jahr die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen Unfallbeteiligte unter Alkoholeinfluss standen, im Vorjahresvergleich um rund 41 Prozent auf 349 Unfälle an. Auch diese Entwicklung dürfte im Kontext der pandemiebedingten Beschränkungen in der Gastronomie zu betrachten sein. Zuletzt gab es hier im Jahr 2016 vergleichbar hohe Werte.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe unternimmt deshalb seit Jahren und unter Einsatz erheblicher personeller und technischer Ressourcen große Anstrengungen im Bereich der Verkehrsüberwachung und nimmt dabei verschiedene Zielgruppen im Straßenverkehr in den Blick. Oberstes Ziel ist es dabei, die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmenden zum regelkonformen Verhalten zu erhöhen und bei der Bekämpfung der Ursachen für schwere Verkehrsunfälle frühzeitig anzusetzen.
So stellten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe im Jahr 2022 bei Geschwindigkeitsmessungen 118.341 Verstöße fest. In 692 Fällen wurde die erlaubte Geschwindigkeit derart überschritten, dass die Betroffenen mit einem Fahrverbot zu rechnen hatten. Ganz überwiegend erfolgten diese Messungen auf Strecken außerhalb geschlossener Ortschaften.
Im Rahmen der zahlreichen Verkehrskontrollen mit Zielrichtung Verkehrstüchtigkeit fielen im Jahr 2022 zudem 2.203 Fahrzeugführende auf, die mutmaßlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Dabei wurden 678 Führerscheine sichergestellt. Ein besonderes Augenmerk der Verkehrsüberwachung legten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Jahr 2022 auch auf E-Scooter. Viele sind sich nicht darüber im Klaren, dass es sich bei den wendigen Elektrorollern um Kraftfahrzeuge handelt und deshalb auch dieselben Promillegrenzwerte einschließlich der führerscheinrechtlichen Konsequenzen gelten. Insgesamt wurden bei E-Scooter-Fahrenden 617 Trunkenheitsfahrten und Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt und geahndet.

Mit der stetig wachsenden Zahl von Fahrrad- und Pedelecfahrenden rückt auch die Sicherheit dieser Zielgruppe in Karlsruhe immer mehr in den Blickpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Über die Kontrollmaßnahmen im Rahmen der polizeilichen Streifentätigkeit hinaus führte die Karlsruher Polizei im vergangenen Jahr 163 gezielte Kontrollaktionen durch. Dabei mussten 1.391 Verstöße von Radfahrenden geahndet werden. Zudem wurden 103 Autofahrende wegen normwidrigen Verhaltens gegenüber Radfahrenden beanstandet.

Auch Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten im Bereich des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs führen regelmäßig zu eingeschränkter Fahrtüchtigkeit und damit zu erheblichen Unfallrisiken. Zur Vorbeugung vor schweren Verkehrsunfällen gerade auf den Fernstraßen im Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Karlsruhe führten besonders geschulte Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizeiinspektion, regelmäßig auch im Zusammenwirken mit Polizeikräften aus anderen Bundesländern, im vergangenen Jahr 2.698 Kontrollen durch. Dabei wurden 5.494 Verstöße festgestellt. Neben technischen Mängeln an den Fahrzeugen und beispielsweise unzureichender Ladungssicherung handelte es sich in 45 Prozent der Fälle um Missachtungen der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. „Die festgestellten Verstöße im Verhältnis zur Gesamtzahl der durchgeführten Kontrollen zeigen, dass beim gewerblichen Güter- und Personenverkehr ein hoher Kontrolldruck unbedingt angezeigt ist und im Polizeipräsidium Karlsruhe auch aufgebaut wird“, so Polizeidirektor Martin Plate. „Auch im Jahr 2023 sind wieder zahlreiche kleinere und größere Kontrollaktionen auf und an den Fernstraßen geplant. Bei diesen Kontrollen arbeiten wir regelmäßig und routiniert mit unseren Kolleginnen und Kollegen anderer Polizeipräsidien und auch anderer Bundesländer sowie von Bundespolizei, Zoll und vom Bundesamt für Güterverkehr zusammen.“

In einer Gesamtschau auf die zahlreichen verkehrspolizeilichen Kontrollmaßnahmen im Jahr 2022 möchte Martin Plate nicht unerwähnt lassen, dass sich „der überwiegende Teil unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Straßenverkehr vorbildlich und regelkonform verhält. Entscheidend sind ein rücksichtsvolles Miteinander und eine vorausschauende, defensive Fahrweise.“

Detaillierte Informationen zur Verkehrsunfallstatistik sowie den Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung in Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind auf dem offiziellen Internetauftritt des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter

https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/

abrufbar.

Julian Scharer, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Fahrradfahrerin nach Kollision schwer verletzt

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bei einer Kollision mit einem Pkw am Montagmorgen erlitt eine 63-jährige Fahrradfahrerin schwere Verletzungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Pkw-Fahrer gegen 08:30 Uhr auf der Fronstraße in östliche Richtung. An der Kreuzung zur Graf-Eberstein-Straße hielt er aufgrund der Vorfahrtsregelung kurzzeitig an. Da die Kreuzung frei war, setzte der 52-jährige Nissan-Fahrer seine Fahrt geradeaus fort. Die Radfahrerin fuhr zur gleichen Zeit auf dem Gehweg der Graf-Eberstein-Straße in südliche Richtung. Auch sie hielt offenbar kurz an der Kreuzung an, fuhr dann aber unvermittelt vor dem Nissan auf die Fahrbahn. Daraufhin kam es zu Kollision und die Frau stürzte zu Boden.
Die Radfahrerin zog sich schwere Verletzungen zu und wurden von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

An dem Pkw und dem Fahrrad entstand ein Sachschaden von rund 800 Euro.

Anja Hamerski, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Hirsau – Radfahrerin nach Unfall verletzt

Polizeipräsidium Pforzheim

Hirsau (ots)

Leichte Verletzungen zugezogen hat sich am Montagabend eine Radfahrerin, nachdem es in der Wildbader Straße zu einer Kollision mit einem Auto kam.

Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr eine 36-jährige Mercedesfahrerin die Wildbader Straße aus Richtung Hirsau kommend und beabsichtigte offenbar nach links in den Altburger Weg abzubiegen. Während des Abbiegevorgangs kommt es zu einer Kollision mit einer entgegenkommenden 23-jährigen Radfahrerin, wodurch sich diese leichte Verletzungen zuzieht, welche in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Am Mercedes entstand Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Christian Koch, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bruchsal – Schwerverletzter Motorradfahrer nach Auffahrunfall

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein 35-jähriger Motorradfahrer wurde am Montagnachmittag bei einem Auffahrunfall auf der Landesstraße 556 bei Bruchsal schwer verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der Kraftradfahrer gegen 17:40 Uhr auf der L556 in Richtung Bruchsal. Aus bislang unbekannter Ursache und offenbar trotz eingeleiteter Bremsung fuhr der 35-Jährige auf einen vor ihm fahrenden bremsenden Toyota auf.
Durch die Kollision wurde der Motorradfahrer über das Dach des Pkw geschleudert und kam im Grünstreifen zum Liegen.
Der Mann zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die 63-jährige Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Ein Kind, welches mit im Auto saß, erlitt jedoch vermutlich einen Schock.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden kann bisher noch nicht beziffert werden.

Die Ermittlungen der Verkehrspolizei ergaben, dass dem Motorradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Anja Hamerski, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Bretten – Festnahme nach Verfolgungsfahrt – Fahrer unter Alkoholeinfluss

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein Autofahrer versuchte sich am späten Montagabend auf der Pforzheimer Straße in Bretten einer polizeilichen Kontrolle zu entziehen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr gegen 23:00 Uhr ein 39-jähriger Fahrzeuglenker mit überhöhter Geschwindigkeit die Weißhoferstraße in Richtung Pforzheimer Straße. Eine Polizeistreife konnte den Verstoß beobachten und unterzog den Mann daraufhin an der dortigen Kreuzung einer Verkehrskontrolle. Plötzlich beschleunigte dieser seinen Pkw und flüchtete über die Pforzheimer Straße. Die Streife nahm die Verfolgung auf und stellte den Pkw kurze Zeit später verlassen am Straßenrand fest. Die Beamten beobachteten noch wie der Fahrer in ein Wohnanwesen rannte. Die hinter eilende Streife konnte den Mann letzten Endes festnehmen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 0,68 Promille. Bei einer Durchsuchung seines Pkw konnten zudem zwei Einmachgläser mit Betäubungsmitteln festgestellt werden. Die Ordnungshüter brachten den Beschuldigten zur Dienststelle, wo er eine Blutprobe abgeben musste. Zu einer Gefährdung andere Verkehrsteilnehmer kam es offenbar nicht.

Dem Beschuldigten drohen nun mehrere Strafanzeigen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahren unter Alkoholeinfluss, sowie Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Manuel Kunz, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Mühlacker – Weiterer Fall von Betrug per Whatsapp – Erneute Warnmeldung der Polizei

Polizeipräsidium Pforzheim

Mühlacker (ots)

Noch unbekannten Gaunern auf den Leim gegangen ist am Montagnachmittag eine Frau in Mühlacker. Sie wurde Opfer der sogenannten Whatsapp-Betrugsmasche.

Die Geschädigte hatte zunächst eine SMS erhalten, in der ihr vorgeschwindelt wurde, dass es sich beim Absender der SMS um ihre Tochter handele. Im weiteren Verlauf kommunizierten die Täter per Whatsapp mit der Frau, die weiterhin dachte, sie würde mit ihrer Tochter schreiben. Letztlich brachten die Gauner die Geschädigte dazu, einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag auf ein ausländisches Bankkonto zu überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte die Frau dann, dass sie das Geld nicht an ihre Tochter, sondern auf ein von Betrügern genutztes Konto überwiesen hatte. Das Polizeirevier Mühlacker hat die Ermittlungen übernommen.

Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt erneut folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:

   - Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummer um.
   - Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten 
     Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht 
     automatisch ab.
   - Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht oder rufen Sie die
     Person selbst an.
   - Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell 
     Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug 
     handelt. Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege, 
     etwa eine Ihnen bereits bekannte E-Mailadresse oder 
     Telefonnummer.
   - Geben Sie auf keinen Fall private Daten, wie Bankkonto- oder 
     Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus. 
     Geldüberweisungen über Whatsapp und andere 
     Kurznachrichtendienste sollten immer misstrauisch machen und 
     überprüft werden.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
   - Warnen Sie Familie, Freunde und Bekannte. Laden Sie sich den vom
     Polizeipräsidium Pforzheim erstellten Warnhinweis auf der 
     Netzseite https://pppforzheim.polizei-bw.de/downloads/ herunter 
     und teilen Sie diesen mit Ihren Kontakten beziehungsweise über 
     Ihre Kanäle in den sozialen Medien.

Frank Weber, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Bad Wildbad – Einbruch in Wohnung

Polizeipräsidium Pforzheim

Bad Wildbad (ots)

Ein bislang unbekannter Täter ist am Montag in eine Wohnung im Bad Wildbader Ortsteil Calmbach eingebrochen.

Der Einbrecher verschaffte sich im Zeitraum zwischen 09:15 und 14:00 Uhr über die Wohnungstür gewaltsam Zutritt in die in einem Mehrfamilienhaus in der Birkenstraße befindliche Wohnung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand durchwühlte er mehrere Schubladen und konnte mit Diebesgut in Form eines niedrigen vierstelligen Bargeldbetrags unbemerkt aus der Wohnung fliehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.

Max Hermann, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Dettenheim – Unfall mit mehreren Verletzten auf der B 36

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von drei Pkw sorgte am Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 36 bei Dettenheim für Stau. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.

Ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes zufolge fuhr ein 35-jähriger Hyundai-Fahrer gegen 07:30 Uhr auf der B 36 von Graben-Neudorf kommend in Richtung Linkenheim-Hochstetten. Auf Höhe Dettenheim übersah er wohl das vor ihm liegende Stauende und fuhr einem vorausfahrenden KIA auf. Der KIA wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn abgewiesen und stieß dort mit einem Fiat zusammen.

Bei der Kollision zog sich der 25-jährige KIA-Fahrer vermutlich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Die beiden Insassen des Fiat sowie der Unfallverursacher wurden offenbar leicht verletzt.

Der Sachschaden an den beteiligten Pkw beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Infolge des Unfalls musste die Bundesstraße zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden, woraufhin sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge bildete.

Gegen 09:30 Uhr konnte die Strecke nach Bergung der Unfallfahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden.

Larissa Großmann, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Landkreis Karlsruhe) Karlsbad – Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesautobahn 8

Polizeipräsidium Pforzheim

Karlsbad (ots)

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim überwachten am Sonntag, zwischen 8 Uhr und 12:30 Uhr, die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit auf der Bundesautobahn 8 auf Gemarkung Karlsbad in Fahrtrichtung Stuttgart.

Mit 21 km/h und mehr zu schnell unterwegs waren insgesamt 26 Pkw-Fahrer. Die gemessene Höchstgeschwindigkeit bei erlaubten 120 km/h betrug 165 km/h.
Insgesamt zwei Autofahrer haben mit einem Fahrverbot zu rechnen.

Im Zusammenhang mit den insgesamt 7.421 gemessenen Kraftfahrzeugen kam es in Summe zu 67 Geschwindigkeitsbeanstandungen.

Die Polizei wird die Kontrollen, zur Einhaltung der Verkehrsregeln beziehungsweise weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit, fortführen.

Hinweis:

Die Polizei weist darauf hin, dass zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de

Michael Wenz, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Ettlingen – Schwerer Unfall auf der B3

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagmittag auf der Bundesstraße 3 zwischen Ettlingen und Karlsruhe wurden zwei Verkehrsteilnehmer verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 84-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 13:45 Uhr auf der Bulacher Straße. Als er an der Einmündung zur B3 nach rechts auf diese abbog, missachtete er offenbar die Vorfahrt eines bereits auf der Bundesstraße fahrenden Audi. Wohl um eine Kollision zu verhindern, wich der Audi auf die Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn aus. Dort stieß er mit einem VW zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Audi und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die 28-jährige Fahrerin des VW zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 32-jährige Fahrer des Audi erlitt leichte Verletzungen.

Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 40.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie Bergung der beteiligten Pkw war die Bundesstraße 3 zeitweise in beiden Richtungen gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.

Larissa Großmann, Pressestelle

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