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Beim Zusammenstoß mit einem Pkw ist am Samstagabend im Bereich des Karlsruher Rheinhafens ein Motorradfahrer ums Leben gekommen.
Nach den ersten Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes befuhr eine 67-jährige Pkw-Lenkerin kurz nach 19 Uhr die Wikingerstraße und setzte dazu an, nach links abzubiegen. Zur gleichen Zeit kam ihr in entgegengesetzter Fahrtrichtung ein 46 Jahre alter Motorradfahrer entgegen und kollidierte mit dem abbiegenden Pkw. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen von Polizei und Rettungsdienst noch an der Unfallstelle verstarb. Die Autofahrerin erlitt durch das Unfallgeschehen einen Schock.
Neben den Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden auch Notfallseelsorger in die weiteren Maßnahmen einbezogen.
Die beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zur Spurenauswertung beschlagnahmt. Die verkehrspolizeilichen Ermittlungen und insbesondere die genaue Rekonstruktion des Unfallverlaufs erfolgen bei der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe.
Ein 77 Jahre alter Mann befuhr um 17.20 Uhr mit seinem Fahrrad die Mannheimer Straße in Richtung Ostring. In Höhe der Rintheimer Landstraße ließ er eine entgegenkommende Straßenbahn durchfahren und wollte dann trotz Rotlicht die Gleise überqueren. Hierbei beachtete er nicht die in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn, wurde erfasst und unter der Bahn eingeklemmt. Hierdurch zog sich der Mann schwere Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Am Samstag, gegen 17.20 Uhr, wollte ein 22jähriger Mann mit seinem Renault, von der Wilferdinger Straße kommend, auf die Bilfinger Straße (L 570) einbiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer 19-jährigen BMW-Fahrerin, die in Richtung Kämpelbach-Ersingen fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand. Beide Fahrzeuge waren so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 25 000 Euro geschätzt.
Bei einem Verkehrsunfall in der Pforzheimer Nordstadt ist am Freitagmorgen ein Fußgänger verletzt worden. Sein Unfallgegner ist nach dem Vorfall weitergefahren und wird aktuell gesucht.
Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge war der Fußgänger gegen 6 Uhr in der Kronprinzenstraße unterwegs, als der noch unbekannte Fahrer eines dunklen Kastenwagens ihn mit dem Außenspiegel streifte. Der Fußgänger kam zu Fall und wurde nach bisherigen Informationen leicht verletzt. Der Fahrer des Kastenwagens, der den Unfall möglicherweise nicht bemerkt hat, fuhr weiter. Das gesuchte Fahrzeug soll Calwer Kennzeichen haben.
Die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet insbesondere den Fahrer des Kastenwagens sowie Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden.
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker eines silbernen Autos ist als Beteiligter eines Unfalls am Donnerstagabend bei Ebhausen einfach weitergefahren.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr ein 18-jähriger VW-Fahrer am Donnerstagabend gegen 21:30 Uhr die Kreisstraße 4338 von Ebhausen in Richtung Mindersbach. Auf Höhe der Abzweigung zum Sportplatz kam ihm offenbar ein Fahrzeug mittig auf der Straße entgegen. Der 18-Jährige musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, in den Grünstreifen ausweichen, wo er einen Leitpfosten überfuhr. Durch das Ausweichmanöver wurde das Fahrzeug des VW-Fahrers an der rechten Seite beschädigt. Es entstand Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug, welches seine Fahrt unbeirrt fortsetzte, soll es sich um einen silbernen Pkw gehandelt haben.
Das Polizeirevier in Nagold hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07032 79610 zu melden.
Starker Rückgang der Getöteten trotz des Anstiegs der Gesamtunfälle
Insgesamt wurden im Jahr 2022 16.217 Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim polizeilich aufgenommen. Dies bedeutet ein Anstieg von 6,3% zum Vorjahr. Ein Zuwachs der Unfallzahlen war nach dem Pandemiejahr 2021 zu erwarten. In den Jahren 2018 bis 2020 lag der Durchschnitt der registrierten Verkehrsunfälle bei 16.600. Somit kann für das Jahr 2022 im Vergleich dazu ein positiver Trend verzeichnet werden.
Positiv zu erkennen ist auch, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden nicht proportional mit dem Anstieg der gesamten Verkehrsunfälle gestiegen ist. Insgesamt wurden 1.693 Unfälle mit Personenschaden polizeilich aufgenommen, wobei die Gesamtzahl der dadurch verunglückten Menschen bei 2.212 liegt. Bei den verunglückten Personen wird ein Anstieg von 2,4% verzeichnet (2021: 2.161).
Ein historischer Tiefstand konnte bei der Anzahl der Menschen, die im Jahr 2022 bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren, festgehalten werden. Im Jahr 2022 sind bei 16 (2021: 29) Verkehrsunfällen mit Todesfolge 21 Menschen (2021: 31) ums Leben gekommen, was ein Rückgang der Unfalltoten von 32,2% bedeutet.
Knapp über die Hälfte davon stammen aus den sogenannten „sensibleren Verkehrsbeteiligungen“. Dazu gehören Fußgänger, der Radverkehr sowie die Motorradfahrer. Die übrigen Unfalltoten sind der Verkehrsbeteiligung Pkw zuzuordnen.
„Wir sehen es als Erfolg an, dass sich die Anzahl der Verkehrstoten um über 30 Prozent auf 21 Menschen verringert hat. Trotzdem sind es 21 Menschen zu viel. Das Polizeipräsidium Pforzheim befindet sich auf einem guten Weg die Ziele der „Vision Zero“, die von der Europäischen Kommission ausgegebene Strategie, zu erfüllen“, so der Leiter des Stabsbereichs Einsatz Oliver Hiller.
Die Hauptunfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden sind das zu schnelle Fahren und der nicht eingehaltene Sicherheitsabstand mit jeweils etwa 20%.
Ein Anstieg von 8,7% weist die Anzahl der Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern auf (2021: 299, 2022: 325).
Ein deutlicher Anstieg zeigt die Zahl der Pedelec-Unfälle. Hier musste ein Zuwachs von 16,5% auf 127 Unfälle festgestellt werden, was sicherlich auch mit dem gestiegen Kaufverhalten bezüglich Pedelecs einhergeht.
„Nach wie vor bietet die Kreisverkehrswacht Pforzheim-Enzkreis in Kooperation mit dem Referat Prävention die Pedelec-Fahrsicherheitskurse an, um den Zuwachs der Pedelec-Unfälle entgegenzuwirken“, betont Udo Buchholz, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim.
Trotz eines leichten Anstieges der Motorradunfälle von 4,3% auf 292 Unfälle im Jahr 2022, hat sich die Zahl der bei Motorradunfällen ums Leben gekommenen Menschen um über 50 Prozent verringert.
Nach einem leichten Rückgang der Schulwegunfälle im Pandemiejahr 2021 werden im Jahr 2022 drei solcher Unfälle mehr verzeichnet. Bei insgesamt elf Schulwegunfällen wurden zwei Schüler schwer und neun Schüler leicht verletzt.
„Die Sicherheit der Schüler auf dem Weg zur Schule zu gewährleisten hat bei uns große Priorität. Durch Maßnahmen der jährlichen Aktion „Sicherer Schulweg“ werden die Verkehrsteilnehmer zu einem rücksichtsvollen Verhalten im Straßenverkehr aufgefordert, um so die Zahl der Schulwegunfälle möglichst gering zu halten“, so der Referent im Sachbereich Verkehr, Roland Bäuerle.
Die Zahl der bei Unfällen verunglückten Kinder (0 bis 13 Jahre) ist nahezu gleichgeblieben (2021: 132, 2022: 133).
Tragischerweise sind im Jahr 2022 zwei Kinder bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Bei den jungen Fahrern (18-24 Jahre) kann eine Reduzierung der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr um 9,5% auf 1.175 festgehalten werden. Bei der Anzahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten jungen Erwachsenen ist ein Rückgang von 7,7% zu verzeichnet.
„Bei unserem Projekt „Schutzengel Pforzheim-Enzkreis-Calw“ werden junge Fahrer über die Gefahren im Straßenverkehr präventiv aufgeklärt und sensibilisiert“, sagte Oliver Hiller als Vertreter des Führungs- und Einsatzstabs.
Die Zahl der registrierten Unfälle mit älteren Menschen (ab 65 Jahren) ist von 1.141 im Jahr 2021 auf 1.209 im Jahr 2022 gestiegen. Die Anzahl der dabei getöteten älteren Menschen ist von fünf auf drei gesunken.
Ein leichter Rückgang von 3,3% ist bei Verkehrsunfällen festzustellen, bei denen mindestens ein Unfallbeteiligter alkoholisiert war. Dafür ist die Zahl der hierbei Schwerverletzten im Jahr 2022 um 63% gestiegen. Die Anzahl der Personen, die bei Alkoholunfällen leicht verletzt wurden ist mit 80 gleich wie im Vorjahr geblieben. Ein Mensch weniger als im Vorjahr ist bei einem Alkoholunfall ums Leben gekommen.
„Wir hoffen, dass die Erhöhung der Schwerverletzten von über 60 Prozent einige Menschen abschreckt in Zukunft alkoholisiert Auto zu fahren. Jeder ist für sich selber verantwortlich, doch sobald man sich hinters Steuer setzt, trägt man auch die Verantwortung über die Sicherheit von vielen anderen“, so Udo Buchholz.
Die polizeilich aufgenommenen Drogenunfälle fallen von 47 im Jahr 2021 auf 32 im Jahr 2022. Die Anzahl der dabei verunglückten Menschen hat sich um 7,7% verringert.
Ausblick 2023:
„Wir haben im Jahr 2022 über 1.700 Verkehrspräventionsveranstaltungen organisiert und dabei über 18.000 Menschen erreicht. Die Verkehrssicherheit im Stadtkreis Pforzheim und den Landkreisen Calw, Enzkreis und Freudenstadt voranzubringen, ist ein großer Teil unserer polizeilichen Aufgabe. Die Verkehrsprävention sowie die Verkehrsüberwachung sollen auch im Jahr 2023 auf Hochtouren laufen“, so Polizeidirektor Oliver Hiller.
Das Polizeipräsidium Pforzheim warnt erneut vor Dieben, die sich in Einrichtungen für Betreutes Wohnen als Pflegedienstmitarbeiter ausgeben und Bewohner bestehlen.
Im aktuellen Fall hatten die noch unbekannten Täter, ein Mann und eine Frau, am Donnerstag, gegen 17:30 Uhr, an einer Wohnung einer in der Hauptstraße in Loßburg befindlichen Einrichtung für Betreutes Wohnen geklingelt. Gegenüber der Bewohnerin gab sich die Frau als Mitarbeiterin aus und schwindelte vor, dass sie Praktikantin sei und ihr deshalb ein paar Fragen stellen müsse. Während die Täterin die Bewohnerin so für mehrere Minuten ablenkte, nutzte der männliche Begleiter die Gelegenheit und entwendete einen Bargeldbetrag im dreistelligen Eurobereich aus der Wohnung. Als die Bewohnerin den Diebstahl bemerkte, hatte sich das Täterduo bereits aus dem Staub gemacht.
Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben.
Bei der Frau soll es sich um eine etwa 40 bis 45 Jahre alte und circa 1,60 Meter große Person mit kürzeren, dunklen Haaren handeln. Sie sei mit einer weißen Jacke sowie einer weißen Hose bekleidet gewesen und habe gebrochen Deutsch gesprochen. Auffällig seien zudem ihre markant dicken Oberschenkel.
Über den Mann kann bislang ausschließlich gesagt werden, dass er ähnlich alt wie die Frau sein soll.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441 5360 beim Polizeirevier Freudenstadt zu melden.
Allgemeine Hinweise und Tipps der Polizei:
Trickdiebe sind erfinderisch und schauspielerisch begabt: Sie täuschen eine Notlage vor oder geben sich beispielsweise als Handwerker, Amtsperson oder eben auch als Pflegedienstmitarbeiter aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Getäuscht und anschließend bestohlen werden häufig ältere Menschen.
Deshalb gilt:
Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Sprechen Sie laut mit ihnen oder rufen Sie um Hilfe.
Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.
POL-D: Gemeinsame Pressemeldung der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Nach Öffentlichkeitsfahndung – Tatverdächtiger stellt sich bei der Polizei – Ermittlungen dauern an
Düsseldorf (ots)
Gemeinsame Pressemeldung der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft
Nach Öffentlichkeitsfahndung – Tatverdächtiger stellt sich bei der Polizei – Ermittlungen dauern an
Nachdem die Beamtinnen und Beamten der Düsseldorfer Polizei mit Lichtbildern eines Tatverdächtigen nach einer Vergewaltigung öffentlich gefahndet hatten, stellte sich gestern Nachmittag ein 29 Jahre alter Mann auf einer Wache in Ingolstadt. Die Ermittlungen dauern an.
Ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft hat am Mittwochmorgen Kontodaten eines Ehepaares ergaunert und mehrere hundert Euro Schaden verursacht.
Der Telefonbetrüger meldete sich am Mittwoch in der Frühe bei dem 46-jährigen Mann und gab an, dass ein Virus auf dem Computer des Mannes festgestellt wurde. Diesen Virus könne der angebliche Mitarbeiter kostenlos entfernen. Während des Telefonates brachte der Ganove den Mann durch geschickte Gesprächsführung dazu, ihm diverse Zugangsdaten und andere vertrauliche Daten zu nennen. In der Folge kam es zu unrechtmäßigen Abbuchungen von Konten des Mannes und seiner Frau im hohen dreistelligen Bereich, weshalb der Geschädigte schließlich die Polizei verständigte.
Tipps und Hinweise Ihrer Polizei:
- Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert
Kontakt zu ihren Kunden auf! Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei
Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach
den Hörer auf!
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie z.B. Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal)
heraus.
- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren
Rechner beispielsweise mit der Installation einer
Fernwartungssoftware.
Wenn Sie Opfer wurden:
- Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie diesen
herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner
unverzüglich betroffene Passwörter.
- Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm
auf Ihrem Rechner löschen.
- Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,
deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
- Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob bereits
getätigte Zahlungen rückgängig gemacht werden können.
Noch unbekannte Täter haben von Mittwoch auf Donnerstag einen Zigarettenautomaten in Neuenbürg aufgebrochen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen haben die unbekannten Täter den Automaten, der in der Bahnhofstraße am Vorplatz des Bahnhofes aufgestellt ist, gewaltsam aufgebrochen. Die Diebe entwendeten sowohl sämtliche Zigaretten, als auch das enthaltene Bargeld. Die genaue Schadenshöhe kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
Das Polizeirevier Neuenbürg hat die weitere Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Rufnummer 07082 79120 zu melden.