Archiv für den Monat: Februar 2023

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Einbrüche in Kindertagesstätten und Kirchen – Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Unbekannte Täter brachen in der Zeit von Montagvormittag bis Dienstagmorgen in zwei Kirchen sowie drei Kindertagesstätten im Stadtteil Karlsruhe-Neureut ein.

In einer Kirche in der Moldaustraße hebelten bislang unbekannte Täter offenbar ein Fenster auf und durchsuchten anschließend sämtliche Räumlichkeiten. Hierbei verursachten sie einen erheblichen Sachschaden und entwendeten einen geringen Bargeldbetrag.

Ebenfalls in der Moldaustraße gelangten Diebe in einen Kindergarten, indem sie gewaltsam eine Tür aufhebelten. Im Inneren durchwühlten die Eindringlinge Schubladen und Schränke. Ob Gegenstände entwendet wurden, ist bislang nicht bekannt.

Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse drangen unbekannten Täter über ein Fenster in eine weitere Kindertagesstätte in der Hermann-Höpker-Aschoff-Straße ein. Dort entwendeten sie Bargeld und verursachten ebenfalls einen hohen Sachschaden am Mobiliar.

In der Tannenstraße hebelten Unbekannte ein Fenster auf und gelangten so offenbar in die Räumlichkeiten einer dritten Kindertagesstätte.
Zudem drangen vermutlich die gleichen Einbrecher in die angrenzende Kirche sowie das Pfarrbüro ein. Die Höhe des Diebesgutes sowie der entstandene Sachschaden stehen derzeit noch nicht fest.

Ob ein Tatzusammenhang zwischen den Einbrüchen besteht, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Kriminaltechnik wurde mit der Sicherung der Spuren am Tatort beauftragt.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt unter 0721-967180 in Verbindung setzen.

Anja Hamerski, Pressestelle

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Polizeipräsidium Karlsruhe
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POL-Pforzheim: (FDS) Horb am Neckar – Frau fahrt rückwärts zwei Meter hohe Mauer herunter -Verdacht der Trunkenheit

Polizeipräsidium Pforzheim

Horb am Neckar (ots)

Eine 57-Jährige ist am Dienstagabend rückwärts von einem Parkplatz am Mühlener Torweg eine etwa zwei Meter hohe Mauer hinunter auf die Mühlender Straße gefahren.

Zeugen beobachteten in Horb am Neckar um 18:35 Uhr, wie ein Auto rückwärts eine etwa zwei Meter hohe Mauer herunterfuhr. Die hinzugeeilten Polizeibeamten nahmen Alkoholgeruch und deutliche Ausfallerscheinungen bei der Autofahrerin wahr. Ein mit ihr durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Die 57-Jährige musste eine Blutprobe abgeben, ihren Führerschein behielten die Beamten ein. Die Fahrerin wurde durch den Unfall nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Max Hermann, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (FDS) Loßburg – Unfall durch Gegenverkehr – Zeugen gesucht

Polizeipräsidium Pforzheim

Loßburg (ots)

Einen Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro hat am Dienstagmorgen ein unbekannter Fahrzeugführer hinterlassen, nachdem er in Sterneck einen BMW gestreift hatte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine Autofahrerin, gegen 07:10 Uhr, mit ihrem BMW die Heimbachstraße. In der Folge kam es mit einem entgegenkommenden Pritschenwagen zu einer Kollision, wobei der BMW von der Fahrzeugfront bis zur Fahrertüre beschädigt wurde. Der unbekannte Fahrer des Pritschenwagens fuhr nach dem Unfall einfach weiter.

Zeugen oder Hinweisgeber, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Freudenstadt unter der Telefonnummer 07441 5360 zu melden.

Max Hermann, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Kraftrad entwendet – Hinweise gesucht

Polizeipräsidium Karlsruhe

POL-KA: (KA) Karlsruhe - Kraftrad entwendet - Hinweise gesucht

Karlsruhe (ots)

Mitten im Wohngebiet wurde am Dienstag, zwischen 21:00 und 23:00 Uhr, ein auf einem Parkplatz in der Erzbergerstraße in Karlsruhe abgestelltes Kraftrad entwendet. Der Besitzer meldete den Diebstahl umgehend der Polizei.

Das Fahrzeug wurde zwischen zwei weiteren Krafträdern geparkt, welche offenbar in der ursprünglichen Parkposition verblieben. Auch war das gestohlene Kraftrad mittels Lenkradschloss und gezogenem Schlüssel Diebstahl gesichert. Möglicherweise haben die Diebe das Kraftrad in ein größeres Fahrzeug verladen.

Bei dem gestohlenen Fahrzeug mit dem Kennzeichen NW (Neustadt an der Weinstraße) handelt es sich um ein Kraftrad der Marke Suzuki (DR-Z400S) mit blauer Folierung. Die Grundfarbe ist schwarz, der Tank silberfarben und die Handgriffe pinkfarben. Es hat eine digitale Öltemperaturanzeige und blau weißes LED Abblendlicht. Das Fußraster für potentielle Beifahrer wurde mit Kabelbindern fixiert.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter 0721/666-3311 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen.

Christina Dörfer, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Stadt- und Landkreis Karlsruhe – Rückschau des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf Faschingsveranstaltungen

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Insgesamt zufriedenstellend werden im Polizeipräsidium Karlsruhe die Einsatzlagen anlässlich der zurückliegenden Faschingsveranstaltungen im Dienstbezirk bewertet. Überwiegend ergaben sich veranstaltungstypische Vorkommnisse. Schwerwiegende Straftaten wie Raubdelikte blieben die Ausnahme. Sexuelle Übergriffe wurden nicht bekannt. Der Großteil der Veranstaltungen verlief aus polizeilicher Sicht störungsfrei.

In der Zeit von Donnerstag, 16.02.2023 bis Dienstag, 21.02.2023, fanden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe insgesamt 19 Faschingsumzüge sowie eine Fastnachtsveranstaltung, die polizeiliche Maßnahmen erforderlich machten, statt. Entlang der Umzugstrecken fanden sich geschätzte 255.500 Besucherinnen und Besucher ein. Zusammengenommen über 600 Einsatzkräfte der Polizei, darunter auch rund 100 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, waren bei den Faschingsveranstaltungen im Einsatz.

Im Anschluss an eine Hallenfaschingsveranstaltung in Kronau wurden in den frühen Morgenstunden des 19. Februar zwei Raubdelikte bekannt. Beim Faschingsumzug in Karlsruhe am 21. Februar versuchten zwei Personen im Bereich der Ritterstraße, Ecke Kriegsstraße, einen Motorradeinsatzhelm der Polizei zu stehlen. Bei der anschließenden Festnahme leisteten die Tatverdächtigen Widerstand gegen drei Polizeibeamte und griffen sie tätlich an. Die Einsatzkräfte blieben dabei unverletzt. Am Helm entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten, sich unter der Rufnummer 0721 666-3311 mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz in Verbindung zu setzen.

Zusammenfassend hat die Karlsruher Polizei anlässlich der Faschingsveranstaltungen seit vergangenem Donnerstag 16 Körperverletzungsdelikte, acht Beleidigungen, fünf Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz, 22 Anzeigen von Sachbeschädigungen, Diebstählen, Verkehrsdelikten und waffenrechtlichen Verstößen sowie sieben Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Gegen 27 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, sechs Personen mussten in Gewahrsam genommen und eine Person festgenommen werden. Bei sechs Widerständen gegen Polizeibeamte und zwei weiteren gegen Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes wurde ein Polizist leicht verletzt. Die vielfach eingesetzten Jugendschutzteams führten 571 gezielte Ansprachen durch.

Kai Lampe, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Polizeipräsidium und Stadt Karlsruhe stimmen optimiertem Sicherheitskonzept des Karlsruher Sportclubs zu

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Nach dem Pyroexzess von Karlsruher Fans am 12.11.2022 im BBBank Wildpark hatten Polizei und Stadt Karlsruhe ihre Zustimmung zum Ordnereinsatzkonzept, das Teil des Sicherheitskonzeptes des Karlsruher SC ist, vorübergehend ausgesetzt. Nun hat der Verein ein optimiertes Konzept vorgelegt, dem sich auch die Sicherheitsbehörden anschließen können.

Kurz vor dem Beginn der Zweitligabegegnung zwischen dem Karlsruher SC und dem FC St. Pauli wurden auf der Südtribüne bengalische Fackeln, Rauchtöpfe, Böller und Silvesterraketen gezündet und mehrere Stadionbesucher durch freigesetzte Rauchgase verletzt.

Infolge dessen setzten das Polizeipräsidium Karlsruhe und das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe ihre Zustimmung zum Ordnereinsatzkonzept als Teil des Sicherheitskonzeptes des Karlsruher SC zunächst aus.

Polizeivizepräsident Hans Matheis stellt klar: „Dem Polizeipräsidium Karlsruhe ist die Sicherheit aller Gäste und Einsatzkräfte im Stadion wichtig. Da ist kein Platz für gefährliche Pyrotechnik und damit zusammenhängende schwere Straftaten mit Verletzten.“

Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, der als Ordnungsdezernent der Stadt Karlsruhe auch für die öffentliche Sicherheit Verantwortung trägt, ergänzt: „Es ist uns wichtig, dass beim Besuch von Heimspielen des KSC im BBB Wildpark Karlsruhe kein Fan Sorge haben muss, dass die persönliche Sicherheit oder gar Gesundheit beeinträchtigt werden könnte. Auch Fußballspiele sollen von allen Fans aller Altersklassen bedenkenlos besucht werden können.“

Der Karlsruher SC hat seine Sicherheitsmaßnahmen insbesondere an den Einlasskontrollen zum Stadion zwischenzeitlich angepasst. Während der letzten beiden Heimspiele am 27.01. und 10.02.2023 wurden keine pyrotechnischen Gegenstände abgebrannt.
Folglich erteilten das Polizeipräsidium und die Stadt Karlsruhe nunmehr ihr Einvernehmen zum neuen, verbesserten Ordnereinsatzkonzept des Karlsruher SC, womit Fußballspiele im BBBank Wildpark weiterhin im gewohnten Rahmen stattfinden können.

Die Entwicklungen bei den kommenden Heimspielen des Karlsruher SC werden von den Sicherheitsbehörden konsequent im Auge behalten, um auch in Zukunft einen möglichst sicheren Stadionbesuch für alle Fußballfans zu gewährleisten.

Helga Riedel, Stadt Karlsruhe

Larissa Großmann, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Stutensee – Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 560 wurden zwei Personen schwer verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei, fuhr ein 61-jähriger SUV-Fahrer gegen 06:35 Uhr auf der L560 von Bruchsal kommend in Richtung Stutensee. Als er auf Höhe Stutensee-Friedrichstal einen Rollerfahrer überholen wollte, übersah er offenbar einen entgegenkommenden Kastenwagen und kollidierte frontal mit diesem.

Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Auch der Unfallverursacher wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in eine Klinik gebracht.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten ist die L560 derzeit zwischen der L558 und der K3579 in beide Richtungen gesperrt.

Larissa Großmann, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Polizei zieht vorläufig positive Bilanz nach Karlsruher Faschingsumzug

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Am Dienstagnachmittag zog nach pandemiebedingter Zwangspause der Karlsruher Fastnachtsumzug wieder durch die Karlsruher Innenstadt. In einer ersten Bilanz blickt das Polizeipräsidium dabei auf einen überwiegend zufriedenstellenden Einsatzverlauf zurück.

Mit neuer Streckenführung startete der Umzug traditionell um 14:11 Uhr in der Ettlinger Straße und führte über die Beiertheimer Allee, Mathystraße, Karlstraße und Kaiserstraße bis zum Marktplatz, wo er gegen 17:10 Uhr endete. Nach Schätzungen des Veranstalters hatten sich rund 60.000 Besucherinnen und Besucher entlang der Aufzugsstrecke eingefunden.

Größere Ausschreitungen waren im Umfeld der Veranstaltung mit Sachstand 19:00 Uhr ebenso wenig zu verzeichnen wie die Begehung schwerwiegender Straftaten. Dennoch mussten die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten immer wieder bei einzelnen Körperverletzungsdelikten, Streitigkeiten und randalierenden Personen einschreiten, Platzverweise aussprechen und mehrere Personen in Gewahrsam nehmen. Bei einer Streitigkeit auf dem Marktplatz leistete ein Mann Widerstand gegen einen Polizeibeamten und verletzte ihn dabei leicht. Im Bereich der Kriegsstraße griffen zwei alkoholisierte Personen zwei Polizisten an. Die Beamten blieben dabei unverletzt. Die Tatverdächtigen wurden in Gewahrsam genommen.

Mit einem statistischen Gesamtüberblick über das polizeiliche Geschehen im Zusammenhang mit dem Karlsruher Fastnachtsumzug ist am morgigen Mittwoch zu rechnen.

Kai Lampe, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Weingarten – Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 5 – Korrekturmeldung

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

(KA) Weingarten – Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 5 – Korrekturmeldung

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagmittag gegen 14:15 Uhr und nicht, wie in der Ausgangsmeldung um 15:51 Uhr gemeldet, am Montagmittag.

Kai Lampe, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – ROADPOL-Kontrollwoche „gewerblicher Güter- und Personenverkehr“

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Die Verkehrspolizei Karlsruhe führte vom 13.02.2023 bis 19.02.2023 gezielte Schwerpunktkontrollen zur Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs durch. Das Hauptaugenmerk war hierbei auf die Bereiche Großraum-/Schwertransporte und den damit einhergehenden Ausnahmegenehmigungsverfahren sowie Abfall- und Gefahrguttransporte gerichtet. Außerdem wurden internationale Personentransporte mit Kleinstbussen, aber auch große Reisebusse inspiziert. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Karlsruhe wurden u.a. Schülerbeförderungen behinderter Kinder an einer Schule kontrolliert. Im Allgemeinen wurden die Lenk- und Ruhezeiten, der technische Zustand der eingesetzten Fahrzeuge sowie die Ladungssicherung gezielt unter die Lupe genommen.

Bei insgesamt sechs Schwerpunktaktionen ergaben sich zahlreiche Verstöße. Von insgesamt 41 kontrollierten Fahrzeugen musste bei 19 Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt werden. Die Beanstandungsquote lag bei 91 %.
Bei Verstößen im Zusammenhang mit im Ausland ansässigen Unternehmen wurden Sicherheitsleistungen von rund 5800 Euro als Teilbeträge erhoben, wobei nach Bearbeitung der Anzeigen und den damit verbundenen Feinauswertungen durch die Behörden größere Beträge im mehrstelligen Bereich nachgefordert werden müssen.
Bei einem Schwertransport waren die technischen Mängel derart gravierend, dass bspw. von sechs Rädern am Auflieger lediglich noch eines überhaupt Bremswerte erzielte, wenn auch nur geringe. Aufgrund fehlender Wartung führten an der Zugmaschine zudem zahlreiche weitere Mängel zur Verkehrsunsicherheit.
Einem Kleinbus, welcher zur Schülerbeförderung behinderter Kinder eingesetzt wurde, musste aufgrund erheblicher technischer Mängel die Weiterfahrt untersagt und die Kinder mit einem Ersatzfahrzeug weiterbefördert werden.
Ein internationaler Bustransport wurde mit gravierenden Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten beanstandet; außerdem konnten hierbei Manipulationen am digitalen Fahrtenschreiber durch Benutzen fremder Fahrerkarten und dem damit verbundenen Hinwegtäuschen über tatsächliche Arbeitszeiten nachgewiesen werden.
Außerdem gab es bei den Abfall- und Gefahrguttransporten teils erhebliche Verstöße zu beklagen, was vielfach zur Untersagung der Weiterfahrt führte. Die notwendigen Transportpapiere waren teils fehlerhaft oder unvollständig. Ein internationaler Abfalltransport war völlig falsch deklariert und musste damit zum Absender zurückgeleitet werden.

Die Ergebnisse der „ROADPOL-Kontrollwoche gGuP“ bestätigen, dass der Kontrolldruck bei gewerblichen Transporten weiterhin hochgehalten werden muss.

Rüdiger Heiler, Verkehrspolizeiinspektion
Christina Dörfer, Pressestelle

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