Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Ein 19 Jahre alter Radfahrer befuhr am Sonntagnachmittag den Radweg entlang der Haid-und-Neu-Straße in Richtung Stadtmitte. Auf Höhe des Ostrings wollte er die Bahngleise auf dem dortigen Überweg überqueren. Dabei übersah er offensichtlich die stadtauswärts fahrende Straßenbahn und prallte gegen deren Frontscheibe. Nach dem Aufprall wurde der Radfahrer noch einige Meter mitgeschleift bis die Bahn zum Stehen kam. Der Radfahrer wurde unter der Bahn eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr durch Anheben des Fahrzeugs geborgen werden. Im Anschluss wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Auskunft des Krankenhauses konnte der Gesundheitszustand des Verletzten am Abend stabilisiert werden. Der Radfahrer trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm. Der Überweg ist durch Warnschilder gesichert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Am Samstagnachmittag kam es gegen 17 Uhr auf der B 294 bei der Seewalder Teilgemeinde Urnagold zu einem schweren Verkehrsunfall:
Der 52-jährige Lenker eines VW up befuhr die B 294 von Pforzheim kommend in Richtung Freudenstadt. Auf Höhe Urnagold übersah er einen in gleicher Richtung vor ihm fahrenden 37 Jahre alten Radfahrer und erfasste diesen mit der rechten Seite der Fahrzeugfront. Der Radlenker erlitt durch den Aufprall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klink verbracht werden. Dort verstarb der Radfahrer in den späten Abendstunden. Zum Unfallzeitpunkt trug der Radfahrer einen Fahrradhelm.
Die Verkehrspolizei Freudenstadt führt die weiteren Ermittlungen und wurde bei der Unfallaufnahme durch Beamte des Polizeireviers Freudenstadt unterstützt.
Ein freilaufendes Kalb hielt die Polizei aus Mühlacker sowie die Autobahnpolizei Pforzheim am Samstag, ab 17:50 Uhr, im Bereich Heimsheim über Stunden in Atem.
Zahlreiche Versuche, das außergewöhnlich scheue Tier einzufangen, scheiterten kläglich.
Ab einem gewissen Zeitpunkt bestand die Gefahr, dass das Tier in den Fahrbahnbereich der Bundesautobahn 8 zwischen Pforzheim und Stuttgart gelangen könnte.
Unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, dessen Besatzung das sehr mobile Tier ständig mit einem Suchscheinwerfer im Auge behielt, konnte es bis auf eine Freifläche zwischen der Landesstraße 1134 und dem Gelände der dortigen Justizvollzugsanstalt Heimsheim verfolgt werden.
Um 20:19 Uhr gelang es schließlich einem von der Polizei hinzugerufenen Jäger, das Kalb gefahrlos und fachgerecht zu erlegen, bevor es zu einem Verkehrsunfall kommen konnte.
Die Ermittlungen hinsichtlich des Tierhalters dauern an.
In der Nacht auf Samstag pöbelte ein 54-jähriger Mann mehrere Fahrgäste in einer Straßenbahn an und hielt dabei ein Messer in der Hand. Wenig später bedrohte er einen Sicherheitsbediensteten mit seinem Messer. Bei seiner Gewahrsamnahme widersetzte sich der Verdächtige vehement und verletzte dabei zwei Polizeibeamte.
Gegen 00:50 Uhr erkannten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Karlsruher Verkehrsbetriebe an der unterirdischen Haltestelle Kronenplatz einen Mann in einer einfahrenden Straßenbahn, der augenscheinlich ein Messer in den Händen hielt und Fahrgäste verbal anging. Daraufhin nahmen die beiden Wachleute Kontakt zu dem Störer auf, begleiteten ihn aus der Bahn und verwiesen ihn schließlich aus der Haltestelle. Dabei beleidigte der Randalierer die beiden Männer permanent mit vulgären Ausdrücken. Nach Verlassen des unterirdischen Haltestellenbereichs bedrohte der Verdächtige einen der Sicherheitsbediensteten mit einem Messer, woraufhin diese die Polizei alarmierten. Wenig später konnte eine Polizeistreife den 54-jährigen Verdächtigen auf der Kaiserstraße stellen. Beim Versuch der Gewahrsamnahme leistete dieser unter großen Kraftanstrengungen Widerstand. Erst mit Unterstützung von drei weiteren Streifenwagenbesatzungen gelang es, den Randalierer festzusetzen.
Wie sich bei einer späteren Atemalkoholuntersuchung herausstellte, war der Mann deutlich alkoholisiert. Er musste den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle der Polizei verbringen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Beim Überwältigen des Tatverdächtigen verletzten sich eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter leicht. Beide konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Die Polizei bittet weitere Geschädigte, die sich vom Verhalten des Beschuldigten bedroht oder beleidigt fühlten, sowie Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer 0721 666-3311 an das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz zu wenden.
Bereits am Dienstag, zwischen 08:30 Uhr und 14:00 Uhr, führte die Verkehrspolizeiinspektion an der Bundesautobahn 8 auf dem Parkplatz Birkenwäldle eine Abfalltransportkontrolle durch. Im Fokus stand hierbei die Überwachung von nationalen und internationalen Abfallverbringungen und die Einhaltung der abfallrechtlichen Bestimmungen.
Bei den 31 kontrollierten Transportern wurden insgesamt 17 Verstöße festgestellt. Neben mangelnden Kennzeichnungen und Papieren rückten vor allem die Ladungssicherung und eine Überladung in den Fokus der Beamten. So musste zwei Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt werden. Ein mit Plastikabfällen beladener Sattelzug wurde dazu angehalten Nachbesserungsarbeiten vorzunehmen. Ein weiterer Transporter wurde aufgrund technischer Mängel und einer Überladung gestoppt.
Das Polizeipräsidium Karlsruhe informiert:
„Fasching, Fasnet, Fasnacht! Und wo bleibt der Jugendschutz?“
Egal wie man es nun nennen mag, der Höhepunkt der fünften Jahreszeit steht unmittelbar bevor.
Viele Menschen schlüpfen während dieser Zeit nicht nur mittels Verkleidung in eine andere Rolle, sondern verhalten sich auch vollkommen anders als sonst. Nicht selten schlagen sie dabei auch über die Stränge. Regeln, die normalerweise eingehalten werden,
geraten in Vergessenheit oder gelten in dieser Zeit nicht… und „schließlich gehören Alkohol und Zigaretten zum Feiern dazu. Ohne die geht doch nichts“, so zumindest die Meinung mancher Narren.
Aber Achtung:
Für Kinder und Jugendliche gelten auch und gerade während der fünften Jahreszeit
die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Veranstalter von Festen und Umzügen,
Zünfte, Vereine und besonders auch Eltern tragen die Verantwortung dafür, dass die
Vorgaben des Jugenschutzgesetzes bei den verschiedenen Faschingsveranstaltungen
eingehalten werden.
Informationen für Festveranstalter gibt es unter www.polizei-beratung.de
Zudem wird eine Checkliste zum Thema Jugendschutz auf der genannten Internetseite
zur Verfügung gestellt.
Hier einige praktische Tipps für den Veranstalter:
Ø Farbige Stempel oder Bänder am Handgelenk für die unterschiedlichen Altersgruppen
erleichtern die Kontrolle beim Einlass sowie bei der Getränkeausgabe.
Ø Keine Jugendlichen beim Getränkeverkauf oder an der Theke einsetzen.
Ø Beim Einlass auf mitgebrachte Alkoholika achten.
Ø Bei Umzügen keinen Alkohol verteilen.
Weitere Tipps rund um das Thema Jugendschutz sowie Hinweise zu verschiedenen
Programmen und Bezugsquellen von Medien (z.B. Flyer, Plakate) finden sie auf folgenden
Internetseiten:
Jugendschutzteams der Stadt Karlsruhe sowie des Landratsamt Karlsruhe werden bei
verschiedenen Veranstaltungen in der Region zum Einsatz kommen. Diese greifen ein,
wenn erkennbar alkoholisierte Jugendliche an den Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem
werden Jugendliche gezielt und präventiv auf den Konsum von Alkohol angesprochen.
Die Jugendschutzteams bestehen aus Vertretern der Jugend- und Sozialbehörden,
Rettungskräften sowie der Polizei.
Ihre Polizei wünscht Ihnen eine schöne fünfte Jahreszeit!!!!
Und immer daran denken: Maßvoller und vernünftiger Umgang mit Alkohol zahlt sich aus.
Gerne geben Ihnen auch die Mitarbeiter der Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/666-1201 Auskunft.
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss gut sehen und gut gesehen werden. Schlechte Sicht besteht nicht nur bei Dunkelheit, Dämmerung, Nebel, Schneefall oder Regen. Auch wenn die Sonne tief steht, erhöht sich das Unfallrisiko. Vor allem Fußgänger und Radfahrer werden in der dunklen Jahreszeit leicht übersehen.
Um die Sicherheit im Straßenverkehr für die Karlsruher Fahrradfahrer zu erhöhen, haben die Innenstadtreviere des Polizeipräsidiums Karlsruhe in den vergangenen drei Wochen 21 Kontrollstellen mit dem Schwerpunkt Radverkehrssicherheit durchgeführt.
Ein besonderes Augenmerk haben die Polizisten hierbei auf die lichttechnischen Einrichtungen der Fahrräder gelegt. Nicht selten sind Mängel an der Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit mitursächlich für Verkehrsunfälle.
Im Ergebnis wurden bei den Kontrollaktionen 99 Verstöße von Fahrradfahrern festgestellt, davon 18 aufgrund mangelnder oder nicht vorhandener Beleuchtung. Zudem ahndeten die Polizeibeamten 107 Verstöße von Kraftfahrzeugführern. Bei der überwiegenden Mehrheit der Kontrollierten gab es jedoch erfreulicherweise keinen Anlass zu Beanstandungen.
Um Unfälle aufgrund schlechter Sicht zu vermeiden, rät die Polizei:
- Alle Verkehrsteilnehmer sollten gerade in der dunklen Jahreszeit
auf vorausschauendes und gefahrenbewusstes Verhalten achten.
Passen Sie Ihre Geschwindigkeit unbedingt den jeweiligen
Bedingungen an.
- Fahren Sie ein verkehrssicheres Fahrrad (inkl. Beleuchtung und
Reflektoren).Kontrollieren Sie die Funktionalität regelmäßig und
halten Sie die Einrichtungen sauber, damit sie optimal wirken
können.
- Nutzen Sie reflektierende Bekleidung und Accessoires.
Bislang Unbekannte drangen am Donnerstagabend zwischen 17:15 Uhr und 18:00 Uhr in ein Mehrfamilienhaus in Kraichtal-Unteröwisheim ein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand hebelten die Täter die Terrassentür auf, um ins Innere des in der Martin-Luther-Straße gelegenen Hauses zu gelangen. Auf ihrer Suche nach Wertgegenständen durchwühlten die Einbrecher ein Zimmer und nahmen Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro an sich. Vermutlich wurden die Diebe bei der weiteren Tatausführung durch einen Anwohner gestört und flüchteten anschließend unerkannt mit dem Diebesgut.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bad Schönborn unter der Rufnummer 07253 80260 in Verbindung zu setzen.
Drei Leichtverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls zwischen einem Lkw und einem Linienbus auf der Landesstraße 556 im Bereich der Tank- und Rastanlage Bruchsal am Freitagvormittag.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 42-jähriger Lkw-Fahrer kurz nach 11:00 Uhr von der Raststätte aus auf die L556 ein und übersah hierbei einen in Richtung Forst fahrenden Linienbus. Bei der anschließenden Kollision wurden in dem Omnibus zwei Fahrgäste durch umherfliegende Glassplitter leicht verletzt und auch der Fahrer des Busses verletzte sich leicht. Eine Behandlung im Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.
Der entstandene Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Trotz der teils großflächigen Beschädigungen blieben beide Fahrzeuge fahrbereit.
Gegen den Lkw-Fahrer, der unverletzt blieb, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und eine Sicherheitsleistung erhoben.
Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 35 zwischen Rheinsheim und Graben-Neudorf.
Aufgrund von Gehölzarbeiten auf Höhe Huttenheim war zum Unfallzeitpunkt nur ein Fahrstreifen der Bundesstraße befahrbar und eine mobile Ampelanlage in Betrieb.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wartete ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 09:40 Uhr bei Rotlicht an der Behelfsampel, während hinter ihm eine 20-jährige BMW-Fahrerin ebenfalls langsam heranfuhr.
Aus bislang unbekannter Ursache übersah eine 21-Jährige wohl das vor ihr abbremsende Fahrzeug und fuhr mit ihrem Transporter auf den BMW der 20-Jährigen auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Mercedes des 42-Jährigen geschoben und kam auf dem Beschleunigungsstreifen der Gegenfahrbahn vor einem weiteren Verkehrsteilnehmer zum Stehen. Anschließend kollidierte dann auch der Kleintransporter der 21-jährigen Unfallverursacherin mit dem Mercedes.
Bei dem Zusammenstoß zog sich die Unfallverursacherin schwere Verletzungen zu, die BMW-Fahrerin wurde leicht verletzt. Beide Frauen wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden wird auf circa 35.000 Euro geschätzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Fahrbahn zeitweise in beide Richtungen gesperrt.
Gegen 13:30 Uhr konnte die Strecke nach Bergung der Unfallfahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn wieder freigegeben werden.