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Am Samstag, gg. 23.49 Uhr, befuhr ein 33 Jahre alter Pkw-Lenker die B 3 vom Seehof kommend in Richtung Einmündung Bulacher Straße. Ein 72-jähriger Radfahrer, welcher in selbiger Richtung fuhr, wollte an der benannten Einmündung nach links in diese abbiegen. Hierbei erfasste in der von hinten kommende Pkw des 33-jährigen frontal und der Radfahrer erlitt schwerste Verletzungen, an welchen er in einem Karlsruher Krankenhaus verstarb. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der verkehrspolizeilichen Ermittlungen.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe
Seit Dezember 2022 wurden bei der Kriminalinspektion 3 des Polizeipräsidiums Karlsruhe Ermittlungen gegen eine zunächst unbekannte Gruppierung wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im Tatphänomen „Falscher Polizeibeamter“ geführt. Das Ermittlungsverfahren wurde aufgrund eines vollendeten Betrugsfalls in Karlsruhe-Rüppurr eingeleitet.
Den Kriminalbeamten gelang es schließlich, vier Tatverdächtige zu ermitteln, die in unterschiedlicher Rollenverteilung – etwa als Organisator oder Geldabholer – entsprechende Betrugstaten begangen haben sollen. Durch das Amtsgericht Karlsruhe wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Durchsuchungsbeschlüsse sowie Haftbefehle erlassen. Im weiteren Verlauf konnten die vier Tatverdächtigen in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit der Unterstützung dortiger Polizeikräfte festgenommen werden. Es handelt sich bei den Beschuldigten um vier Männer im Alter von 21, 22, 23 und 30 Jahren. Sie sollen in wechselnder Besetzung mindestens sechs Geldabholungen durchgeführt und hierbei einen Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro verursacht haben. Ob die Beschuldigten noch für weitere gleichgelagerte Taten verantwortlich sind, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die vier Männer am Mittwoch dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt, der Haftbefehl erließ.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Ein Pkw-Lenker verursachte am Donnerstagabend auf der Mannheimer Straße einen Verkehrsunfall. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 22-jährige Mazda Fahrer gegen 21:40 Uhr auf der Zufahrt zur Landesstraße 560 im Kurvenbereich wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einer Leitplanke kollidierte. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es offenbar nicht. Eine Polizeistreife unterzog den Mann anschließend einer Kontrolle. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab dabei einen Wert von 1,68 Promille. Bei der anschließenden Blutprobe auf der Dienststelle widersetzte sich der Beschuldigte den Beamten.
Der junge Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen entstand an seinem Fahrzeug ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Dem Mann drohen nun mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Gefährdung im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Zudem wurde sein Führerschein einbehalten.
Im Bereich Mutschelbach kam es gestern Nachmittag auf einer Kreisstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Zwei Unfallbeteiligte mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.
Die Polizei geht davon aus, dass beide Pkw gegen 13:15 Uhr die Lindenstraße in gegensätzlicher Richtung befuhren. In einer scharfen Rechtskurve geriet offenbar ein 81-jähriger Mann mit seinem Auto aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und stieß mit dem entgegenkommenden Auto eines 49-jährigen Mannes frontal zusammen. Bei dem 49-jährigen befand sich noch eine 34-jährige, schwangere Frau als Beifahrerin im Fahrzeug. Der Rettungsdienst brachte die Frau sowie den 81-jährigen Pkw-Lenker mit bislang unbekannten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird nach derzeitigem Sachstand auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Bereits am Montag kam es auf der L562 bei Ettlingen beinahe zu einem Unfall mit zwei Fahrzeugen.
Gegen 15:40 Uhr fuhr ein Skoda-Fahrer auf der L562 in Richtung Ettlingen. Auf Höhe der Spurzusammenführung nach der Einmündung Pforzheimer Straße / Spinnereistraße wurde der 54-jährige Pkw-Lenker von einem schwarzen Ford mit hoher Geschwindigkeit überholt. Um eine Kollision zu vermeiden musste der Skoda-Fahrer stark abbremsen.
Einige Hundert Meter weiter vollzog der Ford-Fahrer plötzlich und unerwartet eine Vollbremsung und zwang den hinter ihm fahrenden Pkw-Lenker ebenfalls zu einer Vollbremsung. In der Folge stiegen beide Fahrer aus und es entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den Beteiligten.
Ein nachfolgender Pkw-Fahrer musste aufgrund der Verkehrssituation ebenfalls anhalten. Diese Person stieg aus, redete aber nicht mit den Streitenden. Den zuvor beschriebenen Verkehrsvorgang müsste dieser Pkw-Fahrer beobachtet haben und kommt als Zeuge in Betracht.
Der unbekannte Zeuge wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243-3200-0 in Verbindung zu setzen.
Um mehrere tausend Euro geschädigt worden sind von Mittwoch bis Donnerstag zwei weitere Personen aus dem Raum Freudenstadt und Calw, nachdem sie über den Messengerdienst Betrügern aufgesessen sind.
In beiden Fällen erhielten die 75- und 56-jährigen Personen zunächst eine SMS, in welcher sich die Betrüger unter der Legende, es handle sich um ein Kind der Angeschriebenen meldeten.
Die weitere Unterhaltung fand sodann über WhatsApp statt. Die angeblichen Kinder täuschten eine finanzielle Notlage vor und brachten die Geschädigten dazu, mehrere tausend Euro auf unbekannte Konnten zu überweisen. Der Gesamtschaden liegt im hohen vierstelligen Bereich.
Das Polizeipräsidium Pforzheim gibt folgende Verhaltenstipps bei Erhalt entsprechender Telefonnachrichten:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
- Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten
Nummer
- kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch
ab.
- Bitten Sie die Person um eine Sprachnachricht, oder rufen Sie
die Person selbst an.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.
Nutzen Sie dafür auch alternative Kommunikationswege, etwa eine Ihnen
bereits bekannte E-Mailadresse oder Telefonnummer.
- Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder
Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger sollten immer
misstrauisch machen und überprüft werden.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Ein Leichtverletzter sowie ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagmorgen auf der Südtangente mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr ein 61-jähriger LKW-Fahrer gegen 07:00 Uhr auf der Bundesstraße 10 in östliche Richtung. An der Ausfahrt „Kühler Krug“ wechselte er zunächst auf den linken der beiden Abfahrtsstreifen. Beim anschließenden Wechsel auf den rechten Abbiegestreifen übersah der Sattelzug-Fahrer wohl den Suzuki eines 30-Jährigen und kollidierte mit diesem. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Suzuki auf den linken Fahrstreifen der Bundesstraße geschleudert und prallte dort mit dem Dacia eines 21-Jährigen zusammen. Ein hinter dem Dacia fahrender 56-Jähriger konnte offenbar nicht mehr ausweichen und fuhr auf die beiden Fahrzeuge auf.
Bei dem Unfall zog sich der Suzuki-Fahrer leichte Verletzungen zu. Die weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie Bergung der Unfallfahrzeuge waren zeitweise mehrere Fahrstreifen gesperrt und der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Stau von rund acht Kilometern.
Zu einer Berührung zweier Fahrzeuge ist es am Freitagfrüh auf der Straße „Christophorusbrücke“ gekommen.
Gegen 05:30 Uhr befuhr ein Lkw den linken und ein Bus den rechten Fahrstreifen der Christophorusbrücke. An der dortigen ampelgeregelten Kreuzung kam es zur Berührung der Außenspiegel beider Fahrzeuge, wobei der Spiegel des Busses beschädigt wurde.
Der Busfahrer versuchte noch durch Hupen den nach links abbiegenden Lkw auf den Umstand hinzuweisen, dieser fuhr jedoch weiter. Es soll sich hierbei um einen Lkw mit blauer Plane gehandelt haben.
Das Polizeirevier Horb am Neckar hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, insbesondere einen Fahrzeugführer der direkt hinter dem Lkw fuhr, sich unter der Rufnummer 07451/ 96-0 beim Polizeirevier in Horb zu melden.
Unbekannte haben sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gewaltsam Zugang zu einem Geschäft in der Ortsmitte von Schömberg verschafft.
Nach Stand der Ermittlungen gelangten der oder die Täter in der Zeit zwischen Mittwoch, 18:40 Uhr und Donnerstag, 8:30 Uhr durch Aufhebeln einer Tür in das Objekt und entwendeten dort Sportartikel verschiedener Marken. Der Schaden wird mit mehreren tausend Euro beziffert.
Hinweisgeber zum Diebstahl, zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im betroffenen Bereich oder zum Diebesgut werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07051 161-3511 beim Polizeirevier Calw zu melden.
Im Umfeld einer Faschingsveranstaltung in Rheinhausen kam es in der Nacht zu einem Körperverletzungsdelikt, bei dem ein Mann schwere Verletzungen erlitt.
Gegen 02:30 Uhr kam es wohl in der Rheinstraße zu einem Streit zwischen zwei Männern. Ein 27-Jähriger ging offenbar auf einen 34-jährigen Mann zu, sprach ihn an und schlug unvermittelt zu. Nachdem der Geschädigte bereits auf dem Boden lag, soll der Aggressor mehrfach auf den verletzten Mann eingetreten haben. Anschließend flüchtete der Täter.
Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief erfolgreich. Beamte des Polizeireviers Philippsburg konnten den 27-Jährigen ausfindig machen und festnehmen. Hierbei beleidigte der Mann die Polizeibeamten mehrfach. Bei einem im Anschluss durchgeführten Atemalkoholtest wies der Beschuldigte einen Wert von etwa 2,0 Promille auf.
Der stark blutende 34-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt schwere Verletzungen, konnte das Krankenhaus jedoch in der Nacht noch verlassen.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 27-jährige Beschuldigte in die Obhut einer Familienangehörigen gegeben. Er wird sich nun wegen mehrerer Straftraten verantworten müssen.