Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Am Dienstagnachmittag gegen 17:00 Uhr kam es in der Lagerhalle eines Entsorgungsunternehmens in der Straße „Im Hinteren Zeil“ zum Ausbruch eines Feuers.
Insgesamt gerieten rund 40 t Abfallstoffe, hauptsächlich bestehend aus Papier und Holz, in Brand.
Verletzte gab es nach jetzigem Kenntnisstand nicht.
Die Halle brannte aus – der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Eine Aussage zur Brandursache kann noch nicht getroffen werden.
Die Bundesstraße 294 sowie der parallel laufende Schienenverkehr in Richtung Neuenbürg mussten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Im Waldgebiet der Schönborner Mühle, nördlich der Kreisstraße 3525 bei Hambrücken gelegen, kam es am Dienstagnachmittag entlang der Schnellbahntrasse zu mehreren Bränden. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste der Zugverkehr zwischen Karlsruhe und Mannheim über Stunden eingestellt werden.
Gegen 15:15 Uhr wurden mehrere Rauchsäulen im Wald zwischen Hambrücken und der Bundesstraße 36 gemeldet. Es stellte sich heraus, dass östlich der dort verlaufenden Schnellbahntrasse an der Waldgrenze und im nahen Waldgebiet mehrere Brandstellen auszumachen waren.
Durch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehren umliegender Kommunen und mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers konnte eine weitere Ausbreitung letztlich verhindert werden. Gegen 17.00 Uhr galt es schließlich, nur noch einzelne Brand- und Glutnester in Schach zu halten. Gegen 19.00 Uhr wurde noch ein mit Löschmittel ausgestatteter Polizeihubschrauber zu letzten Brandbekämpfung hinzugezogen.
Die Kreisstraße 3525 war für den Fahrzeugverkehr unterdessen gesperrt, um den Einsatzkräften die ungehinderte Anfahrt für die Löschmaßnahmen zu ermöglichen. Insgesamt war eine größere Fläche mehreren Hundert Quadratmetern entlang der Bahntrasse betroffen. Es kamen bisherigen Erkenntnissen zufolge keine Personen zu Schaden.
Etwa zur selben Zeit war auch ein Brandgeschehen im Bereich der Bahnstrecke zwischen Graben-Neudorf und Karlsdorf im Gange. Dort konnte die Feuerwehr bis gegen 18.00 Uhr vollständig löschen.
Zur Ermittlung der noch unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei mit Unterstützung von Kriminaltechnikern die Ermittlungen übernommen.
In eine Tennishalle eingedrungen sind Unbekannte am Montagmorgen in Baiersbronn.
Die Täter verschafften sich über eine Türe gewaltsam Zutritt in den Gebäudekomplex im Bildstöckleweg. Dort hebelten sie Schränke und Schubladen auf und durchsuchten diese. Hierbei entwendeten sie nach derzeitigem Stand Bargeld im unterem dreistelligen Bereich und einen Laptop.
Der von den Einbrechern verursachte Sachschaden am Gebäude steht noch nicht fest.
Das Polizeirevier Freudenstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07441 536 zu melden.
Ein Sachschaden von rund 1.500 Euro ist die Bilanz eines Unfalls in der Nacht von Montag auf Dienstag in Horb.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr ein 31-Jähriger kurz nach 23 Uhr am Horber Bahnhof mit seinem BMW alkoholisiert los. Die daraufhin verständigte Streife vom zuständigen Polizeirevier wollte den BMW-Fahrer einer Kontrolle unterziehen, wogegen dieser weiterfuhr. In Folge dessen kollidierte er mit einem Pkw und kam dadurch zum Stehen.
Im Rahmen der anschließenden Polizeikontrolle stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass der BMW-Fahrer keine entsprechende Fahrerlaubnis besitzt.
Ein vor Ort durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Dem 31-Jährigen wurde deshalb durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.
Ihn erwartet nun eine Strafanzeige unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Unter Beteiligung eines erheblich alkoholisierten Autofahrers kam es am Dienstag auf der Autobahn 5 bei Bad Schönborn zu einem Verkehrsunfall mit drei Autos und einem Leichtverletzten. In der Folge waren zwei von drei Fahrstreifen bis gegen 13 Uhr gesperrt, wodurch sich ein Rückstau bis zum Autobahnkreuz Walldorf mit über zehn Kilometern Länge bildete.
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war ein 54 Jahre alter Pkw-Fahrer zunächst auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Süden unterwegs und geriet wohl wegen seiner Alkoholisierung ins Schlingern. Er stieß gegen die Mittelleitplanke und wurde wieder abgewiesen. Anschließend schleuderte er auf den mittleren Streifen und kam dort zu stehen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer konnte noch anhalten, wohingegen dessen Nachfolger auffuhr und leicht verletzt wurde.
Ein Alkoholtest ergab bei dem mutmaßlichen Verursacher einen Wert von 2,24 Promille. Sein Führerschein wurde daher einbehalten und er musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen.
Vor Ort waren ein Rettungsdienst und vorsorglich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Schönborn und Kronau, die Maßnahmen zur Unfallabsicherung ergriffen. Alle drei beteiligten Fahrzeuge mussten mit einem Totalschaden abgeschleppt werden.
Betrügern ist es in den vergangenen Tagen in mindestens zwei Fällen erneut gelungen, unter Nutzung des Kurznachrichtendienstes Whatsapp Geld zu ergaunern.
In beiden Fällen meldeten sich die Täter mit einer unbekannten Nummer per Whatsapp bei den in Pforzheim beziehungsweise in einer Gemeinde im Kreis Calw wohnhaften Geschädigten. Dabei behaupteten sie, deren Tochter zu sein, die eine neue Telefonnummer habe. Im weiteren Verlauf brachten die Gauner die Geschädigten dazu, ihnen Geldbeträge zu überweisen und verursachten so einen Gesamtschaden im vierstelligen Eurobereich.
Das Polizeipräsidium Pforzheim weist erneut auf folgende Verhaltenstipps bei entsprechenden Telefonnachrichten hin:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
– Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Karlsruhe zu zwei Verkehrsunfallfluchten bei denen ein Gesamtsachschaden von geschätzten 30.000 Euro entstand. Der 19-jährige Verursacher meldete sich am Sonntagnachmittag selbst bei der Polizei und räumte die Unfälle ein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der zunächst unbekannte Autofahrer am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, auf der Stuttgarter Straße in Richtung Tivoliplatz unterwegs und fuhr dort auf einen vorausfahrenden Suzuki auf. Obwohl in dem Suzuki der 24-jährige Fahrer sowie sein 24-jähriger Beifahrer leicht verletzt wurden, entfernte sich der Autofahrer unerlaubt von der Unfallstelle.
Kurz darauf kam er in der Fautenbruchstraße in den Gegenverkehr und prallte dort gegen einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Mitsubishi. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mitsubishi zurückgeschleudert und die 28-jährige Fahrerin leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie vorsorglich in ein Krankenhaus.
Da sich durch das von Zeugen notierte Teilkennzeichen kein passendes Fahrzeug ermitteln ließ, konnte der Verursacher in der Nacht nicht mehr ausfindig gemacht werden.
Der 19-jährige Fahrer, der bei den Unfällen selbst leicht verletzt wurde, kam am Sonntag, gegen 16.30 Uhr, persönlich zum Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz und äußerte, dass er wohl unter Alkoholeinfluss die Unfälle verursacht habe.
Das Verursacherfahrzeug, ein Seat, wies jedoch korrespondierende Schäden auf.
In der Folge musste der 19-Jährige seinen Führerschein abgeben und wird wegen fahrlässiger Körperverletzung, dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort und des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.
Drei Männer schlugen am Montagabend auf einen 34-Jährigen ein, welcher sich auf einer Parkbank im Bereich des Sportplatzes „Am Stadion“ in Pfinztal, Berghausen aufhielt.
Gegen 19:30 Uhr näherten sich die drei Schläger wohl aus Richtung des dortigen Skaterparks. Nach einem Wortwechsel schlugen sie offenbar unvermittelt auf den Geschädigten ein. Die Tatverdächtigen flüchteten im Anschluss unerkannt in Richtung der Händelstraße. Eine Beschreibung konnte nicht abgegeben werden.
Der Geschädigte musste mit erheblichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich beim Polizeirevier Karlsruhe-Durlach unter der Rufnummer 0721/4907-0 zu melden.
Eine 63-jährige Radfahrerin ist am Montagabend gegen 20.20 Uhr auf der Landesstraße 559 in Höhe des KIT Campus Nord zwischen Eggenstein und Stutensee von einem Pkw erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei wollte die Radfahrerin die Landesstraße im Einmündungsbereich der KIT-Zufahrt queren und wurde dabei von dem in Richtung Eggenstein fahrenden Kleinwagen frontal erfasst. Dabei erlitt die Frau schwerste Kopfverletzungen und kam unter Betreuung eines vor Ort geeilten Rettungsteams mit Notarzt in ein Krankenhaus. Der 31 Jahre alte Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt, wohingegen sein Beifahrer unverletzt blieb.
Die dortige Ampelanlage war zu dieser Zeit nicht in Betrieb. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 2.000 Euro und der Pkw wurde abgeschleppt.
Der Verkehrsunfalldienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe sucht noch Unfallzeugen, die gebeten werden, sich unter 0721 944840 beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe zu melden.
Zwei unbekannte männliche Täter, brachen am Wochenende in ein Freibad in Wolfartsweier ein und entwendeten dort eine geringe Menge Bargeld.
Gewaltsam verschafften sich die zwei Einbrecher zwischen Freitag, 20:15 Uhr und Samstag, 08:20 Uhr Zutritt zum Freibad in der Schloßbergstraße. Sie drangen in mehrere Räumlichkeiten ein und versuchten erfolglos einen dort befindlichen Tresor zu öffnen. Lediglich mit einer geringen Menge Bargeld konnten die Männer anschließend unerkannt durch die angrenzende Unterführung in Richtung Landesstraße 623 flüchten.
Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, wenden sich bitte unter 0721/49070 an das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach.