Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einem Reitunfall am Sonntagmorgen zwischen Schöllbronn und Völkersbach wurde eine 67-jährige Fußgängerin schwer verletzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen war eine 19-jährige Reiterin gegen 11.55 Uhr im Galopp auf einem Wald- und Feldweg von der Carl-Schöpf-Hütte in Richtung Rimmelsbacherhof unterwegs.
Als die Reiterin auf dem Weg zwei Fußgänger erkannte, versuchte sie das Pferd abzubremsen. Da das Pferd jedoch nicht reagierte und weitergaloppierte kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen den Fußgängern und dem Pferd. Die Reiterin wurde hierbei vom Pferd abgeworfen und die beiden Fußgänger stürzten zu Boden. Glücklicherweise wurden der 66-jährige Fußgänger und die Reiterin lediglich leicht verletzt. Das Pferd trug nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzungen davon.
Herbeigeeilte Rettungskräfte brachten die beide Fußgänger in ein Krankenhaus.
Verletzt wurde ein 52-jähriger Rennradfahrer bei einem Unfall mit einem Pkw am Samstagnachmittag in Waldbronn. Der Pkw-Fahrer entfernte sich wohl anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Der Rennradfahrer fuhr auf der St.-Barbara-Straße in Richtung Bahnhof Reichenbach. An der Kreuzung mit der Merkurstraße missachtete offenbar ein 56-jähriger VW-Fahrer die Vorfahrt des Radfahrers. Dieser musste nach ersten Ermittlungen wohl abrupt stark abbremsen und stürzte hierbei Boden. Er verletzte sich an der Hand, auch das Fahrrad wurde beschädigt.
Der Autofahrer fuhr nach Angaben des Radfahrers nach einem kurzen Handzeichen einfach weiter. Polizeiliche Ermittlungen führten schließlich zum Autofahrer.
Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls. Diese können sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 in Verbindung setzen.
Am Sonntag Nachmittag, gg. 16:00 Uhr, befuhr ein weißer VW T-Roc mit Böblinger Kennzeichen die A8 von Pforzheim kommend in Richtung Stuttgart. Zunächst benutzte der VW den mittleren von drei Fahrstreifen. Dann wechselte der VW bei KM 230, in Höhe der Gemeinde Wimsheim, den Fahrstreifen nach links. Zeitgleich befuhren zwei BMW der dreier Baureihe den linken Fahrstreifen. Der vordere BMW musste aufgrund des Fahrstreifenwechsels des VW stark abbremsen; es kam zu keiner Berührung mit dem VW. Der nachfolgende BMW fuhr auf den Vordermann auf. Der Aufprall war heftig und der vordere BMW kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige Leitplanke. Der auffahrende BMW prallte gegen die linke Betonleitwand und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der VW setzte seine Fahrt ohne anzuhalten in Richtung Stuttgart fort.
Im vorderen BMW wurden der 25jährige Fahrer und sein 22jähriger Beifahrer mittelschwer verletzt. Im hinteren BMW wurden der 20jährige Fahrer und sein 21jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der auf der Rückbank sitzende 21jährige Mitinsasse blieb unverletzt. Bei beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 25.000 EURO und sie wurden von Abschleppfahrzeugen geborgen.
Bereits nach 25 Minuten konnte die Autobahn vollständig frei gegeben werden. Die Versorgung der Verletzten, die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge erfolgte auf dem Standstreifen.
Im Einsatz waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und eine Funkstreife des Autobahnpolizeireviers.
Zeugen, welche Hinweise auf den VW T-Roc geben können, werden gebeten, sich mit dem Autobahnpolizeirevier in Pforzheim unter der Telefonnummer 07231 12581-0 in Verbindung zu setzen.
Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern hat sich am Sonntag um 01.54 Uhr der Fahrer eines schwarzen Porsche in der Bahnhofstraße aus dem Staub gemacht. Nach erster Zeugenaussage befuhr der Fahrer des Porsche die Bahnhofstraße vom Kreisverkehr kommend in Richtung Aach. In der Linkskurve in Höhe des Parkplatzes eines Discountermarktes kam der Porsche von der Fahrbahn ab und streifte im Anschluss einen Zaun, eine Straßenlaterne und Werbeschilder. Den Fremdschaden schätzt die Polizei aktuell auf ca. 5000 EUR. Bei dem Porsche dürfte es sich um ein Model Macan oder Cayenne gehandelt haben. Aufgrund der Spurenlage am Unfallort ist anzunehmen, dass das Fahrzeug durch den Unfall stark beschädigt wurde. Da der gesuchte Porsche nach dem Unfall Öl verlor steht aufgrund der verursachten Ölspur fest, dass der Porsche nach dem Unfall weiter in Richtung Grüntal gelenkt wurde.
Das Polizeirevier Horb bittet darum, dass sich Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem gesuchten Porsche machen können unter der Telefonnummer 07451960 mit der Polizei in Verbindung setzen.
Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad kam es am Freitagabend gegen 18:12 Uhr auf der Tiefenbronner Straße:
Nach bisherigem Sachstand wollte die Lenkerin eines Pkw Mazda vom Parkplatz des Wildparks nach links in Richtung Pforzheim auf die Tiefenbronner Straße einfahren. Hierbei übersah sie den vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Pforzheim kommenden Fahrer eines Kawasaki-Motorrades. Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge trug der Motorradfahrer so schwere Verletzungen davon, dass er stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Fahrerin und der Beifahrer im Pkw Mazda wurden leicht verletzt, ein Kleinkind im Pkw blieb glücklicherweise unverletzt. Am Pkw entstand Schaden in Höhe von rund 25.000 Euro, der Schaden am Motorrad wird ca. 4.000 Euro beziffert. Da die Tiefenbronner Straße für die Unfallaufnahme der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim bis kurz vor 21 Uhr komplett gesperrt werden musste, wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Am Donnerstag gegen 11:50 Uhr ereignete sich im Bereich des sogenannten Kiesdreiecks in Ettlingen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Beteiligter die Flucht ergriff.
Die beiden Fahrzeuge sollen zunächst auf der Landesstraße 607 von Ettlingen aus kommend in Richtung Rheinstetten gefahren sein. Der Fahrer eines schwarzen Pkw versuchte dann den Toyota eines 68-Jährigen zu überholen und auf die Bundesstraße 3 aufzufahren.
Offenbar durch seine nicht angepasste Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Fahrspur des Geschädigten. Dieser konnte einen Unfall durch ein Ausweichmanöver gerade noch verhindern. Sein Auto geriet zunächst in den Grünstreifen, wurde von der Leitplanke teilweise abgewiesen und kam schließlich quer zur Fahrbahn zum Stehen.
Der Verursacher hingegen beschleunigte seinen Pkw und konnte unerkannt entkommen.
Zu diesem ist lediglich bekannt, dass er wohl ein schwarzes Fahrzeug fuhr.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944840 zu melden.
Am Donnerstagnachmittag verursachte ein offenbar betrunkener Autofahrer einen Verkehrsunfall in Rheinstetten. Hierbei wurde ein Gartenzaun beschädigt, Passanten hinderten den Fahrer an der Weiterfahrt.
Ein 47-jähriger fuhr mit seinem VW gegen 16:30 Uhr in einen Mattenzaun im Tannenweg. Anwohner wurden auf die Kollision aufmerksam und verständigten die Polizei. Die eintreffende Streife stellte bei dem Mann Alkoholgeruch fest, weshalb bei ihm in der Folge eine Blutprobe entnommen wurde.
An seinem weißen Mini-SUV konnten zudem weitere, offenbar frische Unfallspuren festgestellt werden. Er hatte laut eigenen Angaben den Tag mit seiner ebenfalls im Fahrzeug befindlichen Tochter in einem Freizeitpark in Rust verbracht.
Der Führerschein des Mannes wurde einbehalten, er muss nun mit einer Anzeige rechnen.
Aufgrund der Unfallspuren am Fahrzeug sucht die Polizei Zeugen und Geschädigte, welche Angaben zu weiteren Unfällen, insbesondere auf dem Fahrweg von Rust nach Karlsruhe, machen können.
Diese werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/944840 zu melden.
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Karlsruher Ermittlungsbehörden ist Anfang August ein empfindlicher Schlag gegen einen überregional agierenden Rauschgifthändlerring gelungen. Seit über eineinhalb Jahren ermitteln die Abteilung für organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und die Kriminalinspektion 4 des Polizeipräsidiums Karlsruhe gegen eine Gruppierung, die im Raum Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg und Speyer ansässig ist.
Die Ermittlungsbehörden waren zum Jahresende 2020 aufgrund von Hinweisen aus dem Ausland auf einen im nördlichen Landkreis Karlsruhe wohnhaften 35-jährigen Tatverdächtigen aufmerksam geworden. Nach und nach erschloss sich bei akribischer Ermittlungs- und Überwachungstätigkeit mit mehreren tausend Einsatzstunden der höchst konspirativ agierende und daher nur schwierig zu ermittelnde Personenkreis von Tatverdächtigen. Der Gruppierung wird vorgeworfen, unter Investition hoher Geldbeträge in Verschleierung von Kommunikation und Transportwegen ein weitverzweigtes Drogenhandelsnetzwerk aufgebaut zu haben. Bisherigen Erkenntnissen zufolge stammte das Rauschgift vorwiegend aus Spanien und erreichte mittels Transportlogistik einer im benachbarten Ausland aktiven Tätergruppierung Deutschland. Hierbei bedienten sich die Beschuldigten der sogenannten „Krypto-Kommunikation“. Es handelt sich dabei um Nachrichten über verschlüsselte Chat-Plattformen, die dem Nutzer versprechen, in seinem – illegalen – Treiben vor dem Zugriff der Ermittlungsbehörden sicher zu sein. Das ist tatsächlich aber nicht der Fall.
Im Zuge mehrtägiger Zugriffs- und Durchsuchungsaktionen kamen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe insgesamt neun Personen in Untersuchungshaft, weitere Tatgenossen befinden sich derzeit noch auf der Flucht. Bei den sich in Untersuchungshaft befindlichen Beschuldigten handelt es sich um eine 29 Jahre alte Frau und weitere acht überwiegend deutsche Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 61 Jahren. Dem 35-jährigen Haupttäter wird mit Haftbefehl des Amtsgerichts Karlsruhe zur Last gelegt, allein im Zeitraum April 2020 bis Anfang Juni 2021 unter Nutzung von Krypto-Plattformen mehr als 638 Kilogramm Marihuana und Haschisch sowie weiteres Rauschgift einschließlich Kokain gewinnbringend umgesetzt zu haben.
Die am 3. August gestarteten Durchsuchungsmaßnahmen umfassten insgesamt über 30 Wohn-, Geschäfts- und Lagerräume im nördlichen Landkreis Karlsruhe sowie im Bereich von Heidelberg und Speyer und führten zur Sicherstellung von mehr als 150 Kilogramm Marihuana, zweieinhalb Kilogramm Kokain und jeweils über ein Kilogramm Haschisch und Amphetamin sowie Schusswaffen. Die Maßnahmen förderten zudem eine professionell betriebene Marihuana-Plantage im Bereich Heidelberg zu Tage. In dieser waren die Täter nach ersten Schätzungen der Kriminalpolizei in der Lage, zwischen 1.500 und 2000 Cannabispflanzen zeitgleich anzubauen.
Finanzermittler der Kriminalpolizei konnten Vermögenswerte – unter anderem mutmaßliches Dealgeld, Schmuck, Uhren sowie ein hochpreisiges Sportboot – im Gesamtwert von mehreren hunderttausend Euro zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmen.
Die Ermittlungen gegen die Gruppierung wegen Vorwurfs des bewaffneten bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Waffenhandels dauern an.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
Ein 29-jähriger Geldabholer konnte am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr von Beamten der Kriminalpolizei Karlsruhe bei der versuchten Abholung von 16.000 Euro nach vorangegangenem Anruf nach der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ in der Durmstraße vorläufig festgenommen werden.
Den Ermittlungen zufolge erhielt ein 65-jähriger Geschädigter im Laufe des Donnerstags den Anruf eines Täters, der sich wahrheitswidrig als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer versuchte, dem Mann vorzugaukeln, dass bei einem Einbrecher eine Notiz mit den Daten des Geschädigten aufgefunden worden sei und dass der Geschädigte vermutlich das nächste Opfer sein werde. Der Geschädigte, der die Betrugsmasche erkannte, ließ sich gegenüber dem Anrufer zum Schein auf die Forderung ein, Gelder bereitzustellen und an einen Abholer zu übergeben. Tatsächlich verständigte die Ehefrau des Geschädigten die Polizei. Durch die Mithilfe des Ehepaars und das geschickte Vorgehen der Kriminalpolizei konnte der 29-jährige Beschuldigte vorläufig festgenommen werden, als er die vom Geschädigten vermeintlich bereitgestellten Gelder abholen wollte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der 29-jährige syrische Staatsangehörige im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe möchten aus aktuellem Anlass erneut ganz allgemein auf die Betrugsmaschen „Enkeltrick“ und „Falscher Polizeibeamter“ hinweisen. In jüngster Zeit ist es im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wieder vermehrt zu entsprechenden Anrufen bei überwiegend älteren Bürgerinnen und Bürgern gekommen. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
- Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
- Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen
Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie bei der
Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder
Wertgegenständen.
- Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen
Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern
landen.
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
- Vergewissern Sie sich, ob der oder die Anrufer/in tatsächlich
eine verwandte Person ist. Legen Sie auf und rufen Sie
anschließend den angeblichen Verwandten selbst unter seiner
bekannten Telefonnummer zurück.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein Opel-Fahrer im Stadtgebiet auf der Bundesstraße 10 mehrfach verkehrswidrig überholt.
Am vergangenen Sonntag, gegen Null Uhr, soll der Fahrer eines grauen Opel Astra, von der Kelterstraße aus Richtung Brötzingen kommend, auf der Wilferdinger und Karlsruher Straße in stadtauswärtiger Richtung mehrfach so überholt haben, dass der Gegenverkehr in Richtung Innenstadt abbremsen musste.
Im weiteren Verlauf kam es zwischen den Überholten und den Insassen des Opel Astra zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Terrasse eines Schnellrestaurants auf der Wilferdinger Höhe. Einer der Überholten die zuvor versuchten, den Opel-Fahrer an anderer Stelle auf dessen Fahrweise anzusprechen, wurde mit einem Stuhl geschlagen und hierdurch leicht verletzt.
Bei dem Fahrer des Opel Astra soll es sich um einen zirka 180 Zentimeter großen, etwa 20-jährigen Mann mit schwarzen Haaren und schwarzem Vollbart handeln. Er trug ein schwarzes T-Shirt. Der Beifahrer soll etwa 170 bis 175 Zentimeter groß sein und zirka 18 Jahre alt. Zur Tatzeit hat er wohl ein helles Oberteil getragen.
Zeugen zum Verkehrsvorgang, insbesondere Entgegenkommende, die wegen der Fahrweise des Opel-Fahrers abbremsen mussten, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeirevier Pforzheim-Süd, unter der Rufnummer 07231-186 3311, zu melden.