Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Durch bislang Unbekannte wurden am frühen Mittwochmorgen mehrere Paletten mit Dämmmaterial im Industriegebiet Ettlingen angezündet. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 20.000 Euro geschätzt. Ein Übergreifen auf das Firmengebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.
Eine aufmerksame Zeugin meldete den Brand in der Siemensstraße gegen 02.40 Uhr der Feuerwehr. Als die Rettungskräfte eintrafen, brannten 17 Paletten auf denen Säcke mit Schüttdämmung gelagert waren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Material offenbar mutwillig entzündet.
Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Diese können sich gerne mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 in Verbindung setzen.
Aufgrund einer Nachricht, die eine Drohung enthielt, ist es am Dienstagvormittag zu einem Polizeieinsatz an einer Schule gekommen.
Sofort eingeleitete Aufklärungsmaßnahmen ergaben keine Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohungslage gegen Schüler und Lehrkräfte. Durch die eingesetzten und ermittelnden Einsatzkräfte konnte eine mögliche Bedrohung vor Ort in der Bleichstraße ausgeschlossen werden. Die Einsatz- und Präsenzmaßnahmen wurden gegen 14 Uhr beendet. Zu einer Gefährdung der Bevölkerung kam es nicht.
Das Polizeirevier Pforzheim-Süd hat die Ermittlungen zu einem möglichen Tatverdächtigen und den Hintergründen der mutmaßlichen Bedrohung aufgenommen.
Michael Wenz, Polizeipräsidium Pforzheim, Pressestelle
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw kam es am Dienstagnachmittag in der Kastenwörtstraße in Karlsruhe.
Nach den derzeitigen Ermittlungen der Verkehrspolizei fuhr eine 61-jährige Fahrerin eines BMW gegen 14.50 Uhr an den Straßenrand um einer entgegenkommenden Straßenbahn das Passieren zu ermöglichen. Als die Straßenbahn an dem wartenden Auto vorbeifuhr, kam es zu einer Berührung zwischen beiden Fahrzeugen.
Es entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde hierbei niemand.
Für die Zeit der Unfallaufnahme kam es bis etwa 15:45 Uhr zu Einschränkungen des Bahnverkehrs.
Nach einem Einbruch in die Büro- und Geschäftsräume verschiedener Firmen eines in der Erzbergerstraße gelegenen Bürokomplexes sucht das Polizeirevier Karlsruhe Marktplatz nach Zeugen.
Unbekannte Täter sind dort in der Nacht zum Montag möglicherweise über ein Fenster gewaltsam eingedrungen. Im Innern sind Türen und Schränke von mehreren dort untergebrachten Unternehmen aufgebrochen und durchsucht worden. Bislang ließ sich lediglich ein Diebstahlsschaden von wenigen Euro aus einer Kasse feststellen. rminet
Zeugenhinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter 0721/666-3311 entgegen.
Am Sonntag (03.07.2022) hatte sich auf der Kreisstraße 4564 auf Gemarkung Tiefenbronn ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Kradlenker schwer verletzt wurde. Der 58-jähriger Motorradfahrer ist am Montag (11.07.2022) in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.
Am Unfalltag war der Mann gegen 14:45 Uhr mit seiner Aprilia auf der Kreisstraße in Richtung Tiefenbronn unterwegs. Nach Stand der Ermittlungen verlor er im Bereich einer Linkskurve ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über sein Kraftrad und kollidierte mit der Leitplanke. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Der Sachschaden wird mit etwa 15.000 Euro beziffert. An der Unfallstelle waren neben Polizei auch Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Das Zweirad wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.
Mit der bekannten Betrugsmasche des Schockanrufs haben am Montag erneut angebliche Polizeibeamte zugeschlagen und dabei Tausende von Euro erbeutet.
Ein im südlichen Enzkreis wohnender Mann erhielt gegen 11 Uhr einen Telefonanruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Letzterer schwindelte dem Mann vor, dass dessen Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und deswegen
festgenommen worden sei. Gegen Zahlung einer Geldsumme würde der Sohn aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf Anweisung des falschen Polizisten fuhr der Geschädigte daraufhin zur Bank und hob einen Bargeldbetrag von mehreren Tausend Euro ab. In der Folge leitete der Anrufer den Geschädigten dazu an, zur Übergabe des Geldes nach Pforzheim zum Amtsgericht zu fahren – diese Örtlichkeit wurde von Täterseite offenbar deshalb gewählt, um dem Ganzen einen amtlichen Anschein zu verleihen und somit die Betrügerei weiter zu verschleiern. In das während der Geldabhebung und Fahrt nach Pforzheim andauernde Telefonat schaltete sich ebenfalls eine falsche Staatsanwältin ein, die der ohnehin vorgeschwindelten Situation wohl noch mehr – trügerische – Glaubwürdigkeit verlieh.
Die Geldübergabe erfolgte schlussendlich gegen 13:15 Uhr etwa 50 Meter vor dem Parkplatz des Amtsgerichts Pforzheim in Nähe der Franziskusstraße auf dem Gehweg der Lindenstraße. Der angeblich amtliche Abholer entfernte sich mit dem ergaunerten Geld danach zu Fuß in Richtung Gebäude der Staatsanwaltschaft, ging die dortigen öffentlichen Treppen hinunter und war dann verschwunden. Nachdem der Geschädigte den Betrug bemerkt hatte, verständigte er die Polizei.
Bei dem Geldabholer soll es sich um einen etwa 25 Jahre alten, 1,70 Meter großen und leicht untersetzten Mann mit schwarzen, halblangen Haaren gehandelt haben. Er habe Hochdeutsch gesprochen und sei mit einer dunklen Hose sowie einem weißen Blouson bekleidet gewesen. Zudem soll er eine weiße FFP2-Maske getragen haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Im Zusammenhang mit betrügerischen Telefonanrufen gibt die Polizei erneut folgende Hinweise:
- Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft
oder Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
- Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen!
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie
über den Notruf 110 die Polizei!
Zu einer Straßenverkehrsgefährdung kam es wohl am Montagnachmittag an der Amalienstraße in Karlsruhe, als der Fahrer eines schwarzen Pkw an einer Ampel offenbar ein Kind gefährdete.
Nach den derzeitigen Ermittlungen befanden sich gegen 15.50 Uhr mehrere Zeugen, darunter ein 4-jähriges Kind mit seiner Mutter, an einer Fußgängerampel an der Amalienstraße / Leopoldstraße. Als die Ampel „grün“ zeigte, wollten die Personen die Straße überqueren.
Offenbar missachtete der Fahrer eines größeren schwarzen Autos das Rot der Ampel und fuhr nur knapp an dem Kind vorbei, das sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Straße befand.
Der Autofahrer sei weiter in Richtung Stephanplatz gefahren.
Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.
Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz unter der Rufnummer 0721/666-3311 entgegen.
Am Montagvormittag wurden Beamte der Verkehrspolizei Karlsruhe auf einen verkehrsunsicheren Lastzug auf der Bundesautobahn 5 aufmerksam. Bei einer Kontrolle offenbarten sich erhebliche Mängel.
Der 38-jährige Fahrer war mit einem Lastzug in Richtung Heidelberg unterwegs. Auf der Autobahnrastanlage Bruchsal kontrollierten ihn die Beamten und stießen auf teils untragbare technische Zustände.
Es stellte sich heraus, dass der Hauptrahmen des Fahrzeuges gebrochen und der Querträger von Rost durchzogen waren. Die Bremsscheiben waren gebrochen, der Ad-Blue-Tank sowie der Druckluftvorratsbehälter offenbar undicht.
Daraufhin untersagten die Beamten dem Fahrer die Weiterfahrt. Der Lkw wurde von einem Sachverständigen begutachtet und mit Entscheidung der zuständigen Behörde stillgelegt.
Zwei Lastwagen fuhren am Montagmittag an der Einmündung der Weißenburger Straße in die Bundesstraße 36 aufeinander. Zur Bergung der Lkw war die B36 in Fahrtrichtung Norden bis gegen 16 Uhr gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Ein 35-Jähriger fuhr gegen 13 Uhr mit seinem Lkw mit Anhänger auf der B36 in Richtung Neureut. An der Einmündung der Weißenburger Straße musste er an der Ampel bei Rotlicht hinter anderen Fahrzeugen anhalten. Ein hinter ihm kommender Sattelzugführer erkannte zu spät, dass der Lkw mit Anhänger gerade erst losfuhr und fuhr auf. Dadurch wurde der Anhänger des Lkw auf das Zugfahrzeug aufgeschoben. Die Deichsel war komplett verbogen, was aufwändige Bergungsarbeiten zur Folge hatte. Die B36 musste dafür in Fahrtrichtung Neureut bis gegen 16 Uhr gesperrt werden.
Beide Lkw-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt um die 50.000 Euro.
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Mit einem entwendeten Motorrad und unter Alkoholeinfluss stehend soll ein 32-jähriger Mann am Sonntagabend auf der Landesstraße 618 zwischen Oberacker und Heidelsheim einen Unfall verursacht und sich hierbei schwer verletzt haben. Der Mann wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand soll der Mann das Motorrad mutmaßlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Ubstadt-Weiher entwendet haben. Mit diesem Motorrad soll der Mann am Sonntagabend unterwegs gewesen sein, obwohl er infolge vorausgegangenen Alkoholgenusses fahruntüchtig war. Ein am Unfallort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet knapp 1,2 Promille. An dem gestohlenen Fahrzeug entstand ein Sachschaden von geschätzt 1.000 Euro. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Unfallaufnahme darüber hinaus fest, dass der 32-Jährige wohl auch nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte und außerdem in anderer Sache von der Staatsanwaltschaft Mosbach zur Festnahme ausgeschrieben war.
Der 32-jährige wohnsitzlose Mann wurde aufgrund des Vollstreckungshaftbefehls in anderer Sache und mit Blick auf seinen Gesundheitszustand in ein Justizvollzugskrankenhaus verlegt. Nach gesundheitlicher Stabilisierung soll der Mann dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe