Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Eine 59-jährige Autofahrerin fiel am Donnerstag gegen 20:45 Uhr auf der Landesstraße 554 aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise auf und verursacht schließlich einen Verkehrsunfall.
Die Frau war von Unteröwisheim kommend in Fahrtrichtung Münzesheim unterwegs und fuhr nach den Angaben eines Zeugen immer wieder Schlangenlinien. Sie geriet auf die linke Fahrbahnhälfte, so dass ein entgegenkommendes Auto nach rechts ins Bankett ausweichen musste, um einen größeren Zusammenstoß zu verhindern. Trotz der sofortigen Reaktion des 79-jährigen Fahrers aus dem Gegenverkehr, kam es zu einer Kollision an den Außenspiegeln. Die Unfallverursacherin fuhr zunächst weiter, hielt dann jedoch wenig später in der Pforzheimer Straße in Münzesheim an.
Nach dem Eintreffen der verständigten Polizeistreife wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Demnach war die Frau mit etwa 2,6 Promille unterwegs. Der Führerschein wurde einbehalten. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro. Personen wurden glücklicherweise keine verletzt.
Nachdem ein Zeuge am Freitag eine schwarze Rauchwolke im Bereich des Kleingartenvereins Durlach-Süd meldete, fuhr eine Polizeistreife die Örtlichkeit an. An der Kreuzung Rommelstraße / Lange Gass stellten die Beamten gegen 02:00 Uhr einen brennenden Kleintransporter fest.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde das auf einem Parkplatz abgestellt Fahrzeug aufgebrochen und im Anschluss in Brand gesetzt. Ein in dem Kleintransporter befindlicher Campingkocher sowie zwei Gasflaschen befanden sich nicht mehr an dem ursprünglich deponierten Platz in dem Fahrzeug.
Der Kriminaldauerdienst ist aktuell auf der Suche nach Zeugen, welche Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen können. Hinweise werden telefonisch unter 0721/666-5555 entgegengenommen.
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Stuttgart wurden am Donnerstagabend zwei Menschen leicht verletzt.
Nach Feststellungen der Autobahnpolizei stand zum Unfallzeitpunkt gegen 19 Uhr ein Sattelzug mit eingeschalteter Warnblinkanlage auf dem Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim.
Ein zweiter Lkw kam aus Unachtsamkeit zu weit nach rechts von seiner Fahrspur ab, kollidierte – trotz Gegenlenkens kurz vor dem Anprall – mit dem dort stehenden Sattelzug und riss dessen Plane seitlich auf.
Im weiteren Verlauf der Ausweichbewegung schob der Lkw einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden BMW über die gesamte Fahrbahn, bis dieser auf der Betonleitwand zum Stehen kam.
Durch Trümmerteile und ausgetretenen Dieselkraftstoff auf allen Fahrstreifen sowie zur Bergung der Fahrzeuge musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart komplett gesperrt werden. Die Ableitung des Verkehrs erfolgte an der Anschlussstelle Pforzheim-Süd. Es bildete sich zeitweise Stau von bis zu sechs Kilometern Länge. Um 01:50 Uhr war die Fahrbahn wieder befahrbar.
Durch den Unfall wurden der 53-jährige Unfallverursacher sowie der 28-jährige Pkw-Fahrer leicht verletzt und kamen zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Der Lkw-Fahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt im Führerhaus seines stehenden Fahrzeugs befand, blieb unverletzt.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich insgesamt auf etwa 100.000 Euro belaufen.
Einfach davongefahren ist am Mittwoch ein noch unbekannter Fahrzeugführer, nachdem er in Waldachtal-Hörschweiler einen Mercedes-Benz A-Klasse beschädigt hatte.
Der Mercedes war zwischen 4 und 16 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Schönaustraße geparkt, als der Unbekannte mit seinem Fahrzeug dagegen stieß. Ohne sich jedoch um den verursachten Schaden von rund 2.000 Euro zu kümmern, fuhr er danach einfach davon. Hinsichtlich der Farbe des Verursacherfahrzeugs ergaben die ersten Ermittlungen, dass dieses ganz oder teilweise rot sein könnte.
Das Polizeirevier Horb bittet Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Fahrzeug oder dessen Fahrer machen können, sich unter der Rufnummer 07451 960 zu melden.
Ein Unbekannter hat am Mittwochabend einen auf der Autobahn A8 fahrenden Lkw vermutlich mit einem Stein beworfen und dabei einen Schaden von etwa 1.000 Euro verursacht. Die Polizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und ist hierzu auf der Suche nach Zeugen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr der 23-jährige Fahrer eines Lkw-Gespanns gegen 20:15 Uhr die A8 von Pforzheim kommend in Richtung Autobahndreieck Karlsruhe. Kurz nach der Anschlussstelle Karlsbad näherte er sich einer dortigen Autobahnbrücke und sah auf dieser eine männliche Person mit blauer Jeans und schwarzer Jacke stehen. Als der Lkw unter der Brücke durchfuhr, gab es einen lauten Schlag und die Windschutzscheibe des Lkws wies anschließend eine Beschädigung auf.
Der Lkw-Fahrer steuerte daraufhin den nächsten Parkplatz an und verständigte die Polizei. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung im Bereich der Brücke konnten jedoch keine Personen angetroffen werden.
Aufgrund des Hergangs und der Beschädigung ist davon auszugehen, dass von der bislang unbekannten Person ein Stein oder ähnliches von der Brücke geworfen wurde. Ein normaler Steinschlag durch vorausfahrende Fahrzeuge kann nahezu ausgeschlossen werden.
Die Polizei ist daher auf der Suche nach möglichen Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder der unbekannten Person machen können. Diese werden gebeten, sich mit dem Autobahnpolizeirevier unter 0721/944840 in Verbindung zu setzen.
Unbekannte haben die Abwesenheit der Bewohner eines Einfamilienhauses ausgenutzt, um dort einzubrechen. Die Höhe des Stehlguts ist noch nicht bezifferbar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.
Offenbar verschafften sich die Täter im Zeitraum zwischen, Montag, 06.06.2022, 15:00 Uhr und Mittwoch, 08.06.2022, 15:50 Uhr, über die Gebäuderückseite Zutritt zu dem in der Bergwaldstraße gelegenen Haus. Hierbei wurde ein Rollladen nach oben geschoben und fixiert, um im Anschluss über ein Fenster ins Innere zu gelangen, wo Zimmer durchsucht wurden.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, unter der Telefonnummer 07231 186-4444, in Verbindung zu setzen.
In einen Gemüsemarkt eingedrungen sind noch unbekannte Einbrecher in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Pforzheim.
Die Täter hebelten eine Türe auf und verschafften sich so Zutritt in die Räumlichkeiten des Marktes in der Straße „Hinter der Warte“. In der Folge stahlen sie unter anderem einen kleineren Bargeldbetrag, der sich in entsprechenden Behältnissen befunden hatte.
Das Polizeirevier Pforzheim-Nord hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich unter der Rufnummer 07231 186-3211 zu melden.
Ein 37-jähriger alkoholisierte Audi-Fahrer war am Donnerstag gegen 03.00 Uhr in Stutensee unterwegs.
Er befuhr zu dieser Zeit die Straße Am Hasenbiel und verlor vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Grünstreifen und geradeaus auf das Betriebsgelände einer dortigen Firma. Nach der Kollision mit einem Straßenschild geriet der Audi ins Schleudern, prallte gegen den Geländezaun, gegen mehrere Metallrohre und kam schließlich in einem Stapel von Metallrohren zum Stehen. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der 37-Jährige glücklicherweise nur leicht verletzt.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille woraufhin der Audi-Fahrer seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben musste.
Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf mehrere tausend Euro.
Am Mittwochnachmittag ist es Betrügern im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim erneut gelungen, mit verschiedenen Maschen mehrere Menschen um ihr Geld zu bringen.
1. Betrüger meldet sich über den Messengerdienst „WhatsApp“
Um etwa 16 Uhr erhielt eine Frau aus Altensteig eine WhatsApp-Nachricht auf ihr Smartphone von einer ihr unbekannten Nummer. Hierbei hatte sich der Verfasser der Nachricht als ihr Sohn mit neuer Telefonnummer ausgegeben. Nachdem sich der Täter ihr Vertrauen erschlichen hatte, forderte er die Frau auf, einen Geldbetrag in Höhe von insgesamt knapp 2.000 Euro zu überweisen. Im Glauben, ihren Sohn finanziell zu unterstützen, tätigte sie die Überweisung auf eine IBAN-Nummer, welche ihr per WhatsApp mitgeteilt wurde.
2. Betrüger erlangen 3.000 Euro nach gefälschter SMS
Ein weiterer Betrugsfall ereignete sich am selben Tag in Eutingen im Gäu. Ein Mann bekam gegen 17:40 Uhr eine SMS auf sein Mobiltelefon. Ihm wurde hierbei mitgeteilt, dass er sein TAN-Verfahren erneuern solle. Nachdem er dies getan hatte, stellte er in der Folge fest, dass ihm ein Geldbetrag in Höhe von 3.000 Euro abgebucht wurde.
3. Telefontrickbetrug durch angebliche Europol-Mitarbeiter und Polizeibeamte
Ein Mann aus Dornstetten erhielt am Mittwochnachmittag gegen 17:30 Uhr einen schockierenden Anruf. Ein Unbekannter gab sich am Telefon als Mitarbeiter von Europol aus. Dem Angerufenen wurde vorgeschwindelt, dass man ihn mit einem größeren Drogenfund in Zusammenhang gebracht hätte.
In der Folge wurde er angewiesen, Geld von seinem Konto abzuheben, um festzustellen, welches Bankkonto tatsächlich ihm gehöre, da mehrere Konten auf seinen Namen laufen würden. Außerdem brachten ihn die Betrüger dazu, in mehreren Geschäften Google-Play Karten im Wert von 3.400
Euro zu kaufen und den Tätern die jeweiligen Codes zu übermitteln.
Allgemeiner Hinweis:
Die Ermittler des Polizeipräsidiums arbeiten intensiv und mit hohem Engagement an der Aufklärung unterschiedlichster Arten von Betrugsdelikten. Damit Bürger jedoch erst gar nicht Opfer entsprechender Betrüger werden, weist das Polizeipräsidium erneut auf folgende Verhaltenstipps bei entsprechenden Telefonanrufen hin:
- Gehen Sie sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern um.
- Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell
Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Die Polizei und auch Europol werden Sie niemals um Geldbeträge
bitten.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Ein bislang Unbekannter exhibierte sich am frühen Donnerstagmorgen vor einer 20-Jährigen in der Luisenstraße.
Die junge Frau war gegen 02.30 Uhr auf dem Weg zu ihrer Wohnung in der Luisenstraße. Kurz vor ihrem Wohnungswesen bemerkte sie einen Mann auf dem Gehweg. Beim Aufschließen der Hauseingangstüre kam dieser auf sie zu, fasste sie an den Händen und versuchte sie von der Türe wegzuziehen. Der Frau gelang es in den Hausflur zu flüchten. Der Unbekannte stellte sich dann in den Türrahmen, öffnete seine Hose und onanierte vor der 20-Jährigen, die die Polizei verständigte. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.
Der Täter wurde als ca. 175 – 180 cm groß, schlank und ca. 35 Jahre alt beschrieben. Er hatte einen Dreitagebart, dunkle Augen und eine undeutliche Aussprache. Auffallend war ein offensichtlich abgebrochener Zahn.
Zeugen, oder Personen die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.