Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bislang Unbekannte haben in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Zigarettenautomaten in Tiefenbronn unberechtigt geöffnet.
Nach bisherigen Erkenntnissen öffneten der oder die Täter am Montag in der Zeit zwischen 0:30 Uhr und 5:00 Uhr wohl mit einer Flex einen Zigarettenautomaten in der Badstraße und entwendeten eine bislang unbekannte Menge an Tabakwaren und Bargeld. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Zeugen zum Aufbruch des Automaten oder Hinweisgeber zum Verbleib der entwendeten Zigarettenschachteln oder des Geldes werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 07231 186-3311 beim Polizeirevier Pforzheim-Süd zu melden.
Unbekannte Täter lösten offenbar am Wochenende auf einem Parkplatz der Werftstraße am Karlsruher Hafen mehrere Radschrauben eines abgestellten Anhängers. Während der Fahrt am Montagvormittag lösten sich zwei Reifen.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag gegen 16.00 Uhr und Montagmorgen 09.00 Uhr lösten Unbekannte mehrere Radschrauben eines 18-Tonnen Zweiachsanhängers. Die Abdeckkappen wurden anschließend offenbar wieder aufgesetzt. Dem Lkw-Fahrer war vor Fahrtantritt am Montagmorgen nichts aufgefallen.
Auf der Bundesstraße 36 zwischen Linkenheim und Hochstetten lösten sich dann am Montag gegen 11.55 Uhr die beiden linken hinteren Reifen einer Zwillingsbereifung. Ein Reifen rollte an den Fahrbahnrand und begann zu brennen. Der zweite Reifen wurde bislang nicht aufgefunden.
Der Lkw-Fahrer konnte anhalten und bemerkte, dass weitere Schrauben der zweiten Achse des Hängers gelockert waren.
Nach den derzeitigen Ermittlungen kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, mögliche Geschädigte und Hinweisgeber, sich mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 in Verbindung zu setzen.
Stromunfall auf Güterzug – Jugendlicher mit lebensgefährlichen
Verletzungen im Krankenhaus
Montagabend (13. Juni) kam es am Bahnhof Karlsruhe-West zu einem
Stromunfall. Hierbei zog sich ein 16-Jähriger lebensgefährliche
Verbrennungen zu.
Gegen 20:10 Uhr kletterte der Jugendliche auf einen Kesselwagen, der
sich seit einigen Tagen am betroffenen Bahnhof befand.
Durch die Handlung kam es zu einem Lichtbogen (Stromüberschlag)
zwischen der Oberleitung und dem 16-Jährigen.
Der junge Mann fing Feuer, verlor das Bewusstsein und blieb auf dem
Waggon liegen.
Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam wurde, begann
unvermittelt den Jugendlichen vom Boden aus zu löschen.
Aufgrund der Reststromspannung durfte der 16-Jährige nicht angefasst
oder berührt werden.
Da der Jugendliche von alleine wieder zu Bewusstsein kam und im
Begriff war selbstständig aufzustehen, wurde er von Kräften der
Feuerwehr und des Rettungsdienstes noch vor der Erdung der
Oberleitung aus dem Gefahrenbereich geborgen.
Der Jugendliche erlitt schwerste, lebensgefährliche Verbrennungen.
Er wurde in ein Krankenhaus verbracht.
Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz.
Die anwesenden Freunde des Verletzten wurden von Notfallseelsorgern
betreut.
Der Bahnverkehr war aufgrund der Bergung und Stromabschaltung im
Bereich des Bahnhofs Karlsruhe-West teilweise für mehrere Stunden
eingestellt.
Warum der Jugendliche auf den Waggon kletterte, ist derzeit noch
unklar und bedarf weiterer polizeilicher Ermittlungen.
Bundes- und Landespolizei warnen immer wieder vor solch gefährlichen
Handlungen.
Oberleitungen umfassen Stromstärken von 15.000 Volt. Ein
Stromüberschlag endet hierbei meistens mit schwersten Verletzungen
oder sogar tödlich.
Hierfür muss die Oberleitung nicht einmal berührt werden – die
Gefahren, die von Bahn-Oberleitungen ausgehen, sind also nicht
sichtbar.
Wird ein Abstand von mindestens 1,50 Metern hierzu unterschritten,
bedeutet dies, mit seinem Leben zu spielen.
Nähere Informationen zum richtigen Verhalten auf Bahnanlagen finden
Sie unter www.bundespolizei.de.
Am Montag gegen 07:45 Uhr kollidierten zwei Radfahrer an der Einmündung Neudorfstraße / Katharina-Augenstein-Straße in Malsch.
Ein 62-jähriger Radfahrer befuhr offenbar die Neudorfstraße in östliche Fahrtrichtung und wechselte vor dem dort befindlichen Kreisverkehr die Straßenseite, um entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Gehweg weiter zu fahren. Ein 18-jähriger Radfahrer befuhr nach aktuellem Stand von der Sezanner Straße kommend verbotswidrig den Gehweg und bog rechts in die Neudorfstraße ein. Nachfolgend kam es zum Zusammenstoß.
Der 62-Jährige zog sich schwerwiegende Verletzungen im Knie- und im Rückenbereich zu. Der 18-Jährige wies leichte Verletzungen im Handbereich auf.
In Bruchsal-Büchenau hat ein Unbekannter in den vergangenen Tagen 34 Taubenkadaver in einer Biomülltonne entsorgt. Das Fachdezernat Gewerbe/Umwelt des Polizeipräsidiums Karlsruhe ermittelt hierzu wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und ist hierfür auf der Suche nach möglichen Zeugen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden die Tierkadaver vor wenigen Tagen in einer privaten, aber öffentlich zugänglichen Biotonne in der Gustav-Laforsch-Straße entsorgt. Ein Anwohner entdeckte die Kadaver am Sonntagmittag und verständigte die Polizei. Offenbar wurden den insgesamt 34 Tauben jeweils der Kopf und ein Bein entfernt. Die Köpfe wurden mit den Körpern entsorgt, die Beine wurden vermutlich aufgrund der angebrachten Identifikationsringe mitgenommen.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Hinweise geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bruchsal unter 07251/7260 in Verbindung zu setzen.
Ein 14-jähriger Radfahrer wurde am Sonntag bei einem Verkehrsunfall mit einem Pkw in Graben-Neudorf schwer verletzt. Nach ersten Feststellungen der Polizei befuhr ein 55-jähriger Pkw-Fahrer gegen 16.45 Uhr die Friedrichstraße in Richtung Mannheimer Straße. Der 14-Jährige kam aus einem Anwesen und überquerte offenbar hinter zwei am Straßenrand geparkten Fahrzeugen die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß mit dem anfahrenden Pkw. Dabei wurde der Schüler schwer verletzt und kam per Rettungsteam in eine Klinik. Als der Vater des 14-Jährigen an die Unfallstelle kam, schlug er den Pkw-Fahrer unvermittelt ins Gesicht.
Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Angriff leicht verletzt, wurde aber ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 5.300 Euro.
Ein bislang unbekannter Täter ist zwischen Freitag und Samstag in eine Schule in Baiersbronn eingebrochen.
Der Unbekannte gelangte in der Zeit zwischen Freitag, 11:30 Uhr und Samstag, 17:50 Uhr zunächst über ein Fenster im Untergeschoss einer Schule in der Nogent-le Rotrou-Straße in das Gebäudeinnere. Dort durchsuchte er mehrere Schränke eines Raumes. Nach derzeitigem Kenntnisstand begab er sich folgend über eine Türe, welche er aufbrach, weiter in das Gebäude. Hier wurden durch den Täter mehrere Türen aufgebrochen und die dahinter befindlichen Räumlichkeiten durchsucht.
Ob Wertsachen entwendet wurden ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, welche durch das Polizeirevier Freudenstadt geführt werden. Die Polizei sicherte Spuren.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Freudenstadt unter der Rufnummer 07441 536-0 in Verbindung zu setzen.
Wohl aufgrund eines medizinischen Notfalls ist am frühen Montagmorgen auf der Kreisstraße 4351 ein 62-Jähriger mit seinem Pkw von Fahrbahn abgekommen.
Der 62-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz kam gegen 5:10 Uhr zwischen Wart und Nagold nach links von der Fahrbahn ab, touchierte einen Leitpfosten und kam mit seinem Fahrzeug letztendlich an einem Baum zum Stehen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand verlor der Mann wegen einer internistischen Ursache die Kontrolle über sein Auto. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er trotz eingeleiteter Reanimation letztlich verstarb.
Der Gesamtsachschaden wird mit zirka 14.000 Euro beziffert. Der verunfallte Pkw musste abgeschleppt werden. Der betroffene Streckenabschnitt war zur Unfallaufnahme zeitweise gesperrt. Die Verkehrsdienst-Außenstelle Freudenstadt hat die Sachbearbeitung übernommen.
In Karlsruhe und den angrenzenden Gemeinden sind offenbar betrügerisch agierende Handwerker und Reinigungskräfte unterwegs.
Am vergangenen Donnerstagnachmittag tauchten bei einem Mann in Pfinztal-Söllingen unangekündigt zwei Männer in Handwerksmontur auf. Sie reinigten dessen Einfahrt und verlangten daraufhin einen horrenden Preis für die erbrachte Leistung. Da dies dem Hofbesitzer seltsam vorkam, verständigte er die Polizei.
Die Polizei warnt deshalb vor spontanen Handwerkerleistungen, welche ohne Vorankündigung an der Haustür angeboten werden. Vermeintliche Schnäppchen stellen sich im Nachgang oftmals als ein teuer bezahltes Ärgernis dar. Unzureichend oder schlecht ausgeführte Arbeiten sorgen immer wieder für einen erheblichen Mehraufwand. Opfer sind oftmals Menschen, die tagsüber zu Hause sind.
Deshalb rät die Polizei zur Vorsicht:
- Kaufen oder unterschreiben Sie niemals etwas an der Haustür.
Die angebotenen Gegenstände oder Handwerkerleistungen sind
meist nur geringwertig oder gar wertlos.
- Lassen Sie unaufgefordert kommende "Vertreter" und angebliche
Handwerker nicht in Ihre Wohnräume.
Ein bislang unbekannter Täter gelangte in der Nacht von Sonntag auf Montag auf den Betriebshof West der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und entwendete dort aus zwei abgestellten Straßenbahnen Geldkassetten mit Bargeld.
Ein auf dem Gelände arbeitender Mitarbeiter entdeckte gegen 0:30 Uhr einen maskierten Mann, welcher sich gerade an einem Fahrkartenautomat in einer Bahn zu schaffen machte.
Hierdurch offensichtlich in seinem Tun gestört, ergriff der Einbrecher kurzer Hand die Flucht. Hierzu übersprang er unter anderem einen Zaun und rannte in Richtung Kleingartenanlage „Kastanienbaum“ davon. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen der alarmierten Polizei konnte der Flüchtige entkommen.
Der Schaden an den Bahnen und die Höhe des entwendeten Bargelds kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
Der Unbekannte wird als circa 190 cm groß und als schlank beschrieben. Er trug einen auffälligen blauen Kapuzenpullover, eine knielange kurze, helle Hose und zudem eine auffällige Maskierung (sogenannte „Scream“-Maske).
Wer Hinweise auf den Täter geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier West unter der Telefonnummer 0721/ 666-3611 zu melden.