Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend in der Glogauer Straße fuhr ein offenbar alkoholisierter Motorrollerfahrer in einen Streifenwagen.
Ein 25-jähriger Rollerfahrer sollte gegen 23.30 Uhr kontrolliert werden. Der Mann ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizeibeamten und fuhr unbeirrt weiter. Als es den Beamten gelang, sich vor den Roller zu setzen, nahm dessen Fahrer wohl auch das nicht richtig wahr und fuhr von hinten auf das Heck des Streifenwagens auf. Der Streifenwagen wurde leicht beschädigt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann offenbar nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Ein Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von fast 0,8 Promille. Außerdem fanden die Beamte bei dem 25-Jährigen noch kleine Mengen rauschgiftverdächtiger Substanzen. Ein Urintest reagierte dann auch positiv auf THC.
Der Rollerfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von geschätzten 800 Euro.
Nachdem in der Pforzheimer Innenstadt eine Person mutmaßlich ausgeraubt wurde, haben Polizeibeamte am Donnerstagabend eine Wohnung durchsucht. Dabei stellten sie Beweismaterial sicher.
Der Geschädigte, ein jüngerer Mann, war am Donnerstagnachmittag gegen 16:45 Uhr im Bereich der Zehnthofstraße unterwegs, als ihn einer von insgesamt drei Tatverdächtigen am Arm gepackt und in eine nahegelegene Tiefgarage gezogen haben soll. Es besteht der konkrete Verdacht, dass die Tatverdächtigen im Alter von 16, 17 und 18 Jahren den Geschädigten im weiteren Verlauf unter Drohungen persönliche Dinge abgenommen haben. Weiterhin sollen sie ihn geschlagen und getreten haben. Der Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen. Beamten des Hauses des Jugendrechts gelang es aufgrund der dort vorhandenen zentralen Personenkenntnisse in der Folge rasch, die zunächst unbekannten Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Donnerstagabend entdeckten die Einsatzkräfte sodann auch die mutmaßliche Beute und stellten sie sicher. Die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen dauern an.
Das Haus des Jugendrechts bittet Zeugen, die von den Geschehnissen etwas mitbekommen haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-4444 beim Kriminaldauerdienst zu melden.
Ein Lkw streifte offenbar am Donnerstagmorgen zwei geparkte Autos in der Spielberger Straße auf dem Parkplatz der Minigolfanlage und fuhr danach einfach weiter. Ein Zeuge verständigte die Polizei.
Beim Verlassen des Parkplatzes der Minigolfanlage in Langensteinbach streifte ein Lkw mit Anhänger gegen 10 Uhr einen geparkten VW Passat. Dadurch wurde der Passat auf einen weiteren geparkten Nissan geschoben. Beide Autos wurden hierbei beschädigt. Der Lkw verließ den Parkplatz, ohne sich um die entstandenen Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro zu kümmern.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall gesehen haben und nähere Angaben zum unfallverursachenden Lkw mit Anhänger machen können. Es handelte sich um ein Zugfahrzeug der Marke MAN oder Volvo mit einem großen Anhänger. Dieser war wohl schwarz lackiert und mit einem grünen Motiv bemalt.
Wer Hinweise hat, kann sich gerne an die Verkehrspolizei Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721/944-840 wenden.
Aufgrund einer sexuellen Belästigung, welche nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei am frühen Freitagmorgen in der Höhenstraße verübt wurde, werden Zeugen gesucht.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge war eine 41-jährige Frau gegen 02:30 Uhr von der Westlichen-Karl-Friedrich-Straße kommend auf ihrem Weg nach Hause.
Hierbei bemerkte sie in der Höhenstraße, dass ihr zwei männliche Personen folgten. Auf Höhe des dortigen Skater Parks wurde die Frau plötzlich von einem der Täter bei der dortigen Treppenanlage zu Boden gebracht und in der Folge unsittlich berührt.
Die Frau wehrte sich körperlich sowie durch lautes Schreien gegen die Berührungen des Mannes.
Durch ihre heftige Gegenwehr ließ dieser von ihr ab und flüchtete zu Fuß in Richtung Unterführung.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Die Frau beschrieb den Täter als etwa 30 bis 35 Jahren alten Mann mit südländischem Aussehen. Er sprach deutsch mit Akzent, trug weiße Turnschuhe und war ansonsten dunkel gekleidet.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter 07231 186-4444 mit dem Kriminaldauerdienst Pforzheim, in Verbindung zu setzen.
Seit Januar 2022 häufen sich im Stadt- und Landkreis Karlsruhe Betrugsfälle, bei denen Kriminelle ihre Opfer mittels WhatsApp-Nachrichten kontaktieren.
„Hallo Mama. Ich habe mein Handy verloren. Ich benutze jetzt mein altes Handy mit einer neuen Nummer. Bitte lösche die alte Nummer. Mein Onlinebanking funktioniert mit der neuen Nummer nicht. Ich brauche deine Hilfe. Du musst dringend Geld für mich überweisen. Das Geld bekommst du natürlich wieder zurück …“
So oder so ähnlich könnte eine Nachricht aussehen, die Sie von einer Ihnen unbekannten Nummer erhalten. Der Absender gibt sich als Sohn, Tochter oder Enkelkind aus. Sie sollen die alte Nummer löschen, damit die Kommunikation nur noch über die neue Nummer stattfindet. Die Absender täuschen eine Notlage vor, weshalb Sie dringend einen Geldbetrag auf ein fremdes Konto überweisen sollen. Bei Verzögerungen würde z.B. der Preis für die im Raum stehende Ware oder die Dienstleistung erheblich steigen oder das Kind hätte andere Konsequenzen zu erwarten.
Bei den Absendern handelt es sich um Kriminelle, die nur ein Ziel haben:
Sie haben es auf Ihr Geld abgesehen. Sie sollen Geldbeträge auf fremde Konten überweisen. Eine Rückzahlung erfolgt natürlich nicht.
Beachten Sie deshalb bitte folgende Hinweise Ihrer Polizei:
- Reagieren Sie nicht auf diese Nachrichten. Bitten Sie um eine
Sprachnachricht, rufen Sie die Person an, um ihre Identität zu prüfen
oder kontaktieren Sie Ihr (Enkel-) Kind unter der "alten" oder einer
alternativen Rufnummer.
- Löschen Sie nicht die "alte" Rufnummer Ihres (Enkel-) Kindes.
- Melden Sie den Absender an den Portalbetreiber und blockieren
Sie die Nummer.
- Überweisen Sie auf keinen Fall Geld auf Ihnen unbekannte
Bankkonten. Das Geld wird im schlimmsten Fall bereits nach kurzer
Zeit nicht zurückzuholen sein.
- Sollten Sie auf diese Betrugsmasche hereingefallen sein,
informieren Sie zunächst Ihre Bank. Ggf. kann die Überweisung noch
gestoppt werden. Bereits wenige Stunden könnten jedoch zu lang sein.
- Erstellen Sie Screenshots des Chatverlaufes, des Kontaktes sowie
von der Überweisung (mit eindeutig erkennbarem Empfängerkonto) und
erstatten Sie eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei.
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe nahmen am Donnerstag gegen 15.15 Uhr zwei mutmaßliche Einbrecherinnen aus Frankreich fest, die nach derzeitigem Ermittlungsstand seit Ende Januar für eine Wohnungseinbruchsserie mit 29 Taten im Stadtgebiet Karlsruhe verantwortlich sein sollen.
Eine aufmerksame Zeugin teilte der Polizei mit, dass wohl Einbrecher in der Grünewaldstraße im Stadtteil Neureut zu Gange wären. Die alarmierten Polizisten nahmen bei der folgenden Fahndung an der Haltestelle „Haus Bethlehem“ zwei verdächtige junge Frauen fest.
Bei den anschließenden Durchsuchungen konnte bei dem Duo im Alter von 22 und 25 Jahren diverses Einbruchswerkzeug aufgefunden werden. Den Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe zufolge stehen die Gefassten im dringenden Tatverdacht, 29 Wohnungseinbrüche begangen zu haben.
Weitere Ermittlungen dauern hierzu noch an.
Beide Tatverdächtige werden am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Ein Einbruch und ein Einbruchsversuch waren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Bretten zu verzeichnen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte beobachtet, wie Personen in einen Frisörsalon in der Gustav-Hertz-Straße in Bretten einstiegen. Später stellte sich heraus, dass vermutlich dieselben Täter auch versucht hatten in das benachbarte Bestattungsinstitut einzubrechen.
Der Anwohner teilte gegen 0.45 Uhr der Polizei mit, dass drei Personen in den Frisörsalon eingestiegen waren. Zuvor hatten diese Personen offenbar mit Steinen die Schaufensterscheibe eingeworfen. Aus dem Salon stahlen die drei Bargeld in Höhe von ungefähr 100 Euro und flüchteten zu Fuß.
Während der Fahndung stellte sich heraus, dass offenbar dieselben Personen versucht hatten, in das danebenliegende Bestattungsinstitut einzubrechen.
An beiden Geschäften entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt 1500 Euro.
Bislang unbekannte Täter entwendeten aus den Dieseltanks eines Sattellzugs am Donnerstagmorgen ungefähr 250 Liter Dieselkraftstoff auf einem Parkplatz an der Bundesautobahn 5.
Ein Lkw-Fahrer schlief in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Kabine seines Führerhauses auf dem Parkplatz Höfenschlag an der A5. Er beobachtete gegen 4 Uhr Personen, die offenbar aus seinem Lkw den Kraftstoff aus zwei Tanks abzapften. Er sah, wie die Personen die in beide Tanks seines Lkw führenden Schläuche abzogen und wegrannten. Insgesamt fehlten aus beiden Tanks ungefähr 250 Liter Kraftstoff. Der Lkw-Fahrer konnte die Personen nicht beschreiben.
Leider meldete er den Vorfall erst gegen 9 Uhr der Polizei, sodass sich nicht mehr klären lässt, inwiefern ein Sattelzug, der neben dem Geschädigten geparkt war und sich direkt nach dem Diebstahl entfernte, damit zu tun hat.
In der Nacht zum Freitag stoppte die Polizei einen betrunkenen Fahrradfahrer in Wiernsheim.
Gegen 01:00 Uhr fuhr der 39-Jährige auf der Landesstraße 1143 , wo er Beamten aufgrund fehlender Beleuchtung auffiel.
Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich bei einem Atemalkoholvortest ein Promillewert von knapp unter zwei Promille heraus.
Der Mann musste die Beamten zwecks einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten.
Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Über 100 Verstöße gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand registrierten Beamte der Verkehrspolizei Karlsruhe bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstag zwischen 09.00 Uhr und 11.00 Uhr an der Bundesautobahn 5.
Binnen zwei Stunden dokumentierten die Beamten 107 Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestabstand. Den Fahrern droht eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Bei einer parallel eingerichteten Kontrollstelle auf dem Parkplatz „Silbergrund“ waren Missachtungen von Sozialvorschriften registriert worden, die Sicherheitsleistungen in einem mittleren dreistelligen Eurobetrag nach sich zogen.
Bereits am Mittwoch waren an einer Kontrollstelle an der Bundesstraße 36 bei Rheinstetten zwischen 08.30 Uhr und 11.30 Uhr mehrere Verstöße gegen die Ladungssicherung sowie ebenfalls gegen Sozialvorschriften zu verzeichnen. Sowohl die Fahrer der Lkw als auch die Unternehmer müssen mit einer Anzeige rechnen.