Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Wohl aufgrund eines medizinischen Notfalls ist am Dienstagmittag auf der Bundesstraße 35 zwischen Bretten und Knittlingen ein Autofahrer gegen eine Leitplanke gefahren.
Der 54-Jährige Audi-Fahrer befuhr gegen 11:30 Uhr mit seiner Beifahrerin die Bundesstraße 35 von Bretten kommend in Richtung Knittlingen. Nach derzeitigem Kenntnisstand verlor er wohl aufgrund einer inneren Ursache das Bewusstsein und kam im weiteren Streckenverlauf in Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 4519 zweimal nach links auf den Gegenfahrstreifen und danach wieder nach rechts. Nach zirka einem Kilometer fuhr er dann rechts gegen eine Leitplanke und kam folgend zum Stehen. Andere Verkehrsteilnehmer wurden hierbei offenbar nicht gefährdet. Bei dem 54-Jährigen wurden noch vor Ort Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Er wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch letztlich verstarb. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen wurde die Beifahrerin bei dem Unfall nicht verletzt. Nach vorläufiger Schätzung beläuft sich der durch den Unfall entstandene Gesamtschaden auf zirka 10.000 Euro. Der Streckenabschnitt musste zur Bergung des Fahrzeugs kurzzeitig gesperrt werden.
Einer Streife fiel am Montag kurz nach 22.00 Uhr auf der BAB A5, zwischen Karlsruhe und Bruchsal ein Klein-Lkw auf, dessen Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen Schlangenlinien fuhr. Als sich der Streifenwagen links neben dem Klein-Lkw befand, konnte beobachtet werden, dass der 31-jährige Fahrer sich auf einem Monitor an der Mittelkonsole einen Film anschaute. Hierbei war er offensichtlich so stark abgelenkt, dass er in Schlangenlinie fuhr. Er wurde auf dem nächsten Rastplatz kontrolliert und muss nun mit einer Anzeige rechnen.
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Falschfahrer, der sich am 26.09.2021 auf der Autobahn A8 ereignet hatte, ist eine weitere Person ihren schweren Verletzungen erlegen.
Wie der Polizei bekannt wurde, verstarb am 18.03.2022 der zur Unfallzeit 33-jährige Mitfahrer in dem Renault, gegen welchen der Falschfahrer mit seinem Wagen frontal geprallt war. Der inzwischen 34 Jahre alte Mann erlag in einer Klinik seinen schweren Verletzungen.
Bei dem Unfall waren der Fahrer und der Beifahrer des Renault sowie der Falschfahrer in seinem Peugeot noch am Unfallort verstorben. Der nun ebenso verstorbene 34-jährige Mann und der zur Unfallzeit 28-jährige vierte Insasse im Renault waren schwer verletzt worden.
Der Falschfahrer war zum Unfallzeitpunkt absolut fahruntüchtig gewesen. Er hatte über zwei Promille Alkohol im Blut gehabt. Drogen waren bei einer forensisch-toxikologischen Untersuchung in seinem Blut hingegen nicht nachweisbar gewesen.
Opfer einer Raubstraftat ist in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Mitarbeiter einer Spielhalle im Pforzheimer Bahnhof geworden.
Nach bisherigen Erkenntnissen betrat am Dienstag gegen Mitternacht ein bislang unbekannter Täter die Spielhalle im Bahnhofsgebäude in Höhe der Bahnhofsunterführung. Unter Vorhalt einer schwarzen Stichwaffe forderte er von dem anwesenden Mitarbeiter Bargeld, welches der Unbekannte nach Aushändigung in eine mitgeführte schwarze Sporttasche steckte. Danach verließ der Täter die Spielhalle in Richtung Bahnhofsunterführung, von wo aus man zu den Bahngleisen gelangt. Die Höhe des geraubten Bargelds liegt im vierstelligen Bereich.
Der Täter wird als zirka 1,80 Meter groß und ungepflegt beschrieben. Er habe eine helle Hautfarbe und sei von korpulenter Statur. Zum Tatzeitpunkt habe er ein schwarzes Oberteil sowie eine schwarze Jogginghose getragen. Des Weiteren habe er eine schwarze Maskierung getragen, welche nur an den Augen Öffnungen aufwies.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter machen können oder Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.
Im Laufe des Wochenendes haben Einbrecher ein Wohnhaus in Ettmannsweiler aufgesucht. Nach dem Einbruch konnten sie unerkannt flüchten.
In der Zeit zwischen Freitag, 08.04.2022, 17:30 Uhr und Montag, 11.04.2022, 17:15 Uhr, drangen die Täter offenbar über ein eingeschlagenes Fenster ins Innere des am Feldrand gelegenen Einfamilienhauses ein. Im Anschluss wurde das Inventar nach Diebesgut durchsucht. Die Familie befand sich zur Tatzeit außer Haus und bemerkte den Einbruch nach ihrer Rückkehr. Ob etwas entwendet wurde ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Verschiedene Telefonbetrüger haben am Montag offenbar erneut versucht, von einzelnen Personen Geld oder andere Wertgegenstände zu ergaunern. Dabei wendeten die Täter zum Teil auch die neue Masche des angeblichen Europol-Mitarbeiters an.
Eine Frau aus Mühlacker hatte während des Montagmorgens mehrere Telefonanrufe einer Englisch sprechenden Person erhalten, die sich als Europol-Mitarbeiter ausgab. Da die Angerufene jedoch über Betrugsmaschen am Telefon bereits informiert war, hatte sie richtigerweise gleich aufgelegt und den Vorfall der (echten) Polizei gemeldet.
In Pforzheim meldeten sich – nun wieder in deutscher Sprache – am Montagmittag und am späten Montagabend mindestens zweimal angebliche Polizisten bei Personen am Telefon. Einer schwindelte vor, er sei von der Polizei Frankfurt und es läge ein Haftbefehl gegen die angerufene Person vor. Im zweiten Fall tischten die Betrüger die mittlerweile schon fast klassische Lüge von den angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft auf. In beiden Fällen blieben die Versuche der Täter erfolglos – zumindest in einem Fall deshalb, weil die hier Angerufene bereits durch Veröffentlichungen in der Presse sensibilisiert war.
Dieselbe Masche versuchte ein angeblicher Polizeibeamter auch noch am späten Montagabend in Egenhausen. Der falsche Polizist behauptete dabei am Telefon, dass in der Nachbarschaft eingebrochen und mehrere Täter festgenommen worden seien. Auch hier blieb der Versuch der Täter erfolglos, sodass kein Schaden entstand.
Allgemeiner Hinweis:
Die Ermittler des Polizeipräsidiums arbeiten intensiv und mit hohem Engagement an der Aufklärung unterschiedlichster Arten von Betrugsdelikten. Damit Bürger jedoch erst gar nicht Opfer entsprechender Betrüger werden, weist das Polizeipräsidium erneut auf folgende Verhaltenstipps bei entsprechenden Telefonanrufen hin:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
einfach auf.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
- Die Polizei und auch Europol werden Sie niemals um Geldbeträge
bitten.
- Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.
- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher
währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Mutmaßlich mit Alkohol und Drogen im Blut ist ein 39-jähriger Autofahrer am Montagnachmittag bei einer Polizeikontrolle Neuenbürg gestoppt worden.
Der 39-Jährige Honda-Fahrer fiel Polizeibeamten zunächst gegen 16:30 Uhr in der Wildbader Straße auf, als er während der Fahrt verbotenerweise sein Mobiltelefon bediente. Als er deshalb an einer Kontrollstelle am Bahnhof Neuenbürg überprüft wurde, stellten die Beamten schnell fest, dass der Fahrer berauscht war. Ein Alkoholvortest ergab bei dem 39-Jährigen über 0,4 Promille. Ebenso zeigte ein Drogenvortest, dass er offenbar Betäubungsmittel eingenommen hatte. Schließlich erkannten die Einsatzkräfte bei der Überprüfung des Fahrzeugs noch, dass dieses ohne den erforderlichen Versicherungsschutz in Betrieb genommen wurde.
Der Führerschein des 39-Jährigen wurde durch die Polizei einbehalten und ihm wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Er gelangt nun wegen mehrerer Delikte zur Anzeige.
Zwischen Sonntag und Montag brachen unbekannte Täter eine Gartenhütte der Kleingartenanlage an der Wasserwerkstraße auf.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand warfen die Langfinger eine Fensterscheibe ein und entnahmen hieraus ein mobiles Induktionskochfeld. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf ungefähr 80 Euro. Der Sachschaden indessen lässt sich noch nicht beziffern.
Anhand der Spurenlage ist davon auszugehen, dass sich die Täter einige Zeit auf dem Gartengrundstück aufgehalten hatten. Wer in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt unter der Rufnummer 0721/666-3411 in Verbindung zu setzen.
Ein 84-jähriger Mann wurde am Montagmorgen zum Opfer eines besonders dreisten Betrügers in Malsch.
Nach bisherigen Erkenntnissen sprach ein unbekannter männlicher Täter den 84-Jährigen aus einem Pkw heraus auf der Sezanner Straße an und überredete ihn, in sein Auto zu steigen.
Gemeinsam fuhren Sie sodann zur nahegelegenen Postbankfiliale. Der Tatverdächtige gaukelte dem Senior offenbar vor, sich aus früheren Tagen zu kennen. Mit angeblichen finanziellen Sorgen gelang es dem Mann dann wohl, einen größeren Geldbetrag von dem älteren Herrn zu ergaunern.
Der vermutlich aus Südosteuropa stammende und etwa 40 bis 45 Jahre alte Tatverdächtige war mit geschätzten 170cm eher klein. Er fuhr einen grauen Mercedes 190.
Wer in diesem Zusammenhang Angaben zu dem Tatverdächtigen oder seinem Pkw machen kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243/32000 in Verbindung zu setzen.
Am frühen Dienstagmorgen brannte in einem Kleingartengelände in Stutensee-Büchig eine Gartenhütte ab.
Ein Passant bemerkte gegen 03.30 Uhr am Dienstag die brennende Gartenhütte im Bereich des Kleingartengeländes „Mohrhardt“ in Büchig. Die Hütte brannte vollständig nieder.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 15.000 Euro.