Wir sind ein unabhängiger Blog, der die öffentlich zugänglichen Meldungen der Polizeidienststellen und Polizeibehörden erfasst und hier sortiert für deine Region unverändert wiedergibt.
Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Montag gegen 12 Uhr auf der Landesstraße 623 zwischen Langensteinbach und Palmbach ereignete, bitten die Beamten des Polizeireviers Ettlingen um Hinweise zum geflüchteten Unfallverursacher.
Bisherigen Feststellungen zufolge kam einem in Richtung Langensteinbach fahrenden 19-Jährigen ein Auto entgegen. Der Fahrer eines Kleinwagens konnte eine frontale Kollision nur vermeiden, indem er nach rechts in den Graben auswich.
Glücklicherweise gelang es auch den nachfolgenden Autofahrern auszuweichen, sodass es auch hierbei zu keinen Berührungen kam.
An dem nicht mehr fahrbereiten Wagen des jungen Fahrers entstand ein Sachschaden in einem mittleren dreistelligen Eurobetrag.
Die Polizei sucht nun den noch unbekannten Fahrzeugführer eines weißen Pkw.
Zeugenhinweise nimmt hierzu das Polizeirevier Ettlingen unter der Rufnummer 07243/32000 entgegen.
Ein elfjähriger Junge wurde am Dienstagabend bei einem Unfall auf dem Fuß- und Radweg der Herrenalber Straße in Karlsruhe von einem Auto angefahren und leicht verletzt.
Der Junge war polizeilichen Feststellungen zufolge mit seinem Fahrrad gegen 19.40 Uhr entlang der Herrenalber Straße unterwegs als er von einem 69-jährigen Autofahrer beim Abbiegen in die Diakonissenstraße übersehen worden war. Bei dem Zusammenstoß stürzte das Kind von seinem Rad.
Das Fahrrad und das Auto wurden hierbei geringfügig beschädigt.
Im Bereich der Karlsruher Weststadt wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag wieder Keller in vier Mehrfamilienhäusern aufgebrochen.
Tatorte waren Häuser in der Weinbrennerstraße, der Nuitsstraße, der Sophienstraße und der Staudingerstraße. Der Täter gelangte wohl durch die Hauseingangstüren in die Anwesen und brach die Kellertüren auf. Von dort gelangte er an die einzelnen Kellerabteile, die ebenfalls aufgebrochen wurden. Entwendet wurde im Prinzip alles, was man zu Geld machen kann.
Insgesamt entstand ein Diebstahlschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, beim Betreten oder Verlassen der Häuser Hauseingangstüren sorgfältig ins Schloss zu ziehen. Wer verdächtige Personen im Haus beobachtet oder Geräusche hört, vor allem abends oder nachts, sollte die Polizei verständigen.
Beamte des Polizeireviers Mühlacker haben am Dienstagabend den 24-jährigen Fahrer eines Motorrades aus dem Verkehr gezogen. Es hatten sich bei ihm Hinweise auf Drogenbeeinflussung ergeben.
Der 24-Jährige war gegen 19:15 Uhr in der Pinacher Hauptstraße unterwegs, als ihn die Einsatzkräfte wegen seiner auffälligen Fahrweise kontrollierten. Dabei stellten die Beamten Auffälligkeiten bei ihm fest, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Ein daraufhin durchgeführter Drogenvortest verlief sodann auch positiv auf Cannabis. Dem 24-Jährigen wurde in der Folge im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt. Zudem erwartet ihn nun eine Anzeige.
Bei einem Zusammenstoß am Dienstagmorgen, gegen 08.20 Uhr, Am Rennbuckel in Karlsruhe, verletzte sich eine 88-jährige Fahrradfahrerin am Kopf. Ein LKW-Fahrer hatte sie offenbar übersehen.
Ein 20-jähriger LKW-Fahrer übersah beim Umfahren eines ordnungsgemäß geparkten PKW in einer Linkskurve die 88-jährige Fahrradfahrerin. Bei der Kollision wurde die unbehelmte 88-Jährige vom Außenspiegel des LKW am Kopf beziehungsweise im Bereich der Schulter erfasst. Sie stürzte zu Boden, schlug sich den Kopf an einem Mauervorsprung an und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
Es entstand ein Gesamtsachschaden von schätzungsweise 100 Euro.
Am Dienstagmorgen kam es in Karlsdorf-Neuthard in der Talstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einer PKW-Fahrerin, bei dem sich der Fahrradfahrer leicht verletzte.
Eine 55-jährige Autofahrerin kollidierte gegen 09:45 Uhr beim Rechtsabbiegen mit einem 47-jährigen Fahrradfahrer. Der vorfahrtsberechtigte Fahrradfahrer stürzte zu Boden und wurde von alarmierten Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden von über 500 Euro.
(Calw/Enzkreis/Freudenstadt/Pforzheim) – Das Polizeipräsidium Pforzheim informiert: „Leichtes Spiel für Einbrecher und Diebe!“ – Medieninfo Prävention
Die ersten Tage mit schönen Sonnenstunden konnten wir bereits genießen und abends ist es bereits merkbar länger hell. In der Nacht vom 26. auf den 27. März ist es wieder soweit. Die Uhren werden von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Einhergehend mit dem bereits begonnenen Frühling und den wärmeren Temperaturen beginnt die Zeit, wo das Fenster nur mal eben schnell gekippt, das Garagentor kurz offengelassen und das Fahrrad einfach nur so angelehnt wird.
Leichtes Spiel für Einbrecher!
Gekippte Fenster sind wie offene Fenster und bieten praktisch keinen Einbruchschutz. Schließen Sie daher immer alle Fenster, auch wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nur kurz verlassen. Denken Sie auch daran, Ihr Garagentor und die Verbindungstüren ins Haus zu verschließen. Verstecken Sie niemals Ihren Schlüssel – Einbrecher finden jedes Versteck.
Sichern Sie Haus- und Wohnungstüren, Nebeneingänge, Lichtschächte, Balkon- und Terrassentüren sowie Fenster mit mechanischen Sicherungen. Diebe scheuen aufgrund des erhöhten Zeitaufwands und des entstehenden Lärms gut gesicherte Fenster und Türen zu öffnen. Auch Alarmanlagen können Einbrecher abschrecken, da sie das Entdeckungsrisiko erhöhen. Sie können mechanische Sicherungen aber nur ergänzen. Grundsätzlich gilt: Mechanik geht vor Elektronik.
Lassen Sie sich kostenfrei durch Ihre kriminalpolizeiliche Beratungsstelle beraten und erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können.
Mit Beginn des Frühlings und dem besseren Wetter, werden viele „Drahtesel“ aus dem Winterschlaf geholt und wieder für den Weg zur Arbeit oder für Ausfahrten genutzt. Seien Sie nicht achtlos und sichern Sie Ihr Fahrrad auch unterwegs vor Diebstahl – und zwar richtig.
Nutzen Sie ein stabiles Fahrradschloss, denn stabile Bügel- und Panzerkabelschlösser bieten einen guten Diebstahlschutz. Achten Sie auf getestete und geprüfte Schlösser z.B. durch den Verband der Schadensversicherer (VdS).
Denken Sie immer daran, Ihr Fahrrad nicht nur ab-, sondern auch an einem fest verankerten Gegenstand anschließen. Zudem sollten leicht abnehmbare Zubehörteile wie z.B. ein digitaler Tacho, Beleuchtungseinrichtungen oder die Luftpumpe besser entfernt werden.
Legen Sie sich einen Fahrradpass zu, in welchem Sie alle relevanten Fahrraddaten (u.a. Rahmennummer, detaillierte Beschreibungen und den Kaufpreis) erfassen und ergänzen Sie ihre Unterlagen mit Fotos und der Rechnung ihres Fahrrades. Im Falle eines Diebstahls können diese Daten helfen, das Fahrrad zweifelsfrei zu identifizieren sowie alle relevanten Daten für die Versicherung parat zu haben.
Außerdem: Schützen Sie nicht nur Ihr Eigentum, sondern auch sich selbst und tragen Sie daher bei jeder Fahrt einen Fahrradhelm!
Zu einem Verkehrsunfall, bei dem sechs Fahrzeuge beteiligt waren, kam es am Dienstagmittag auf der Bundesautobahn 5, Höhe Kronau. Glücklicherweise blieben alle sieben Unfallbeteiligte dabei unverletzt. Der hierbei entstandene Sachschaden wird auf rund 36.000 Euro geschätzt.
Eine 57 Jahre alte Honda-Fahrerin fuhr gegen 12:30 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der A 5 in Richtung Norden. In Höhe der Ausfahrt Kronau musste sie ihr Fahrzeug aufgrund einer Staubildung bis zum Stillstand abbremsen. Eine 64-Jahre alte Golf-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Honda auf. Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte der Pkw der 57-Jährigen mit einer Betonleitwand und kam anschließend auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Die 64-jährige Golf-Fahrerin hingegen kollidierte mit ihrem Fahrzeug mit einem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Lkw.
Der hinter der Golf-Fahrerin fahrende 59-jährige BMW-Fahrer erkannte die Situation noch rechtzeitig und konnte seine Geschwindigkeit verringern. Der hinter ihm fahrende 34-Jährige versuchte ebenfalls eine Kollision mit dem vorausfahrenden BMW zu verhindern, lenkte sein Fahrzeug nach rechts und kollidierte in der Folge mit einem weiteren Sattelzug. Durch die Kollision wird das Auto des 34-Jährigen in die Betonleitwand abgewiesen und kollidierte letztendlich mit dem bereits stehenden Golf.
Durch das Ausmaß des Unfalls musste für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten alle drei Fahrstreifen in Richtung Norden gesperrt werden, wodurch ein Rückstau von bis zu sechs Kilometern entstand.
Am Dienstagvormittag löste ein 31-Jähriger einen größeren Polizeieinsatz aus, indem er gegenüber einer Gerichtsvollzieherin und der Polizei äußerte, dass er bewaffnet sei.
Gegen 09:00 Uhr sollte die Wohnung des 31-jährigen Mannes in der Gartenstraße aufgrund einer zivilen Vollstreckungssache geräumt werden. Da bereits im Vorfeld Erkenntnisse über einen möglichen Waffenbesitz bekannt geworden waren, war die Polizei bereits vorsorglich mit vor Ort. Nachdem der Mann weder auf Klingeln noch auf Klopfen reagiert hatte, sollte die Wohnung letztlich geöffnet werden. Der Wohnungsnehmer äußerte daraufhin konkret, dass er bewaffnet sei. Um eine Gefährdung für weitere Beteiligte und Personen in der näheren Umgebung auszuschließen, wurden weitere Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert und die Straßen um den Tatort weiträumig abgesperrt. Gegen 11:00 Uhr konnte der 31-Jährige nach mehreren Gesprächen durch Polizeibeamte dazu bewegt werden, aus seiner Wohnung zu kommen. Der mit rund 0,8 Promille Alkoholisierte ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden unter anderem mehrere spitze Speere, eine Vielzahl an Pfeilen und Bögen sowie die Nachbildung einer Stabshandgranate aufgefunden. Delaborierer konnten letztlich die Nachbildung einer Granate bestätigen. Nach jetzigem Sachstand erwartet den 31-Jährigen nun eine Strafanzeige, in welcher er sich unter anderem wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten muss.
Neben Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Pforzheim waren auch Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz vor Ort. Auch die freiwillige Feuerwehr Ispringen sowie Rettungskräfte befanden sich vorsorglich in unmittelbarer Nähe.
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Im Zuge des heutigen bundesweiten Aktionstages gegen politische Hassrede fand auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe eine Durchsuchungsmaßnahme bei einer 48-jährigen Tatverdächtigen in Karlsruhe wegen des Verdachts der üblen Nachrede gegen eine Person des politischen Lebens statt.
Die Frau soll wenige Tage vor der Bundestagswahl 2021 über ihren für jedermann öffentlich einsehbaren Facebook-Account eine Abbildung des CSU-Vorsitzenden Dr. Markus Söder zusammen mit einem vermeintlich von diesem stammenden Zitat veröffentlicht haben, wonach Eltern, die ihre Kinder ohne Impfschutz zur Schule schicken, ihre Erziehungsberechtigung verlieren sollten, obwohl im Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits bekannt war, dass es sich hierbei um ein Falschzitat handelt.
Ausgangspunkt des Aktionstages sind Initiativermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und des Bundeskriminalamts (BKA) zu Äußerungen auf Social-Media-Plattformen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Grundlage für diese Ermittlungsverfahren bildet der im Frühjahr 2021 neu gefasste § 188 Strafgesetzbuch, der die Beleidigung, die üble Nachrede und die Verleumdung von Personen des politischen Lebens besonders streng unter Strafe stellt.
Bei den von ZIT und BKA festgestellten Straftaten im Zusammenhang mit der Bundestagswahl 2021 handelt es sich einerseits um Beleidigungen gegen bundesweit bekannte Politikerinnen und Politiker. Andererseits enthalten die Hasspostings irreführende Falschmeldungen und öffentlich dokumentierte Falschzitate, die zur Diffamierung und Diskreditierung der Betroffenen geeignet erscheinen.
Dr. Matthias Hörster, Staatsanwaltschaft Karlsruhe