Archiv für den Monat: März 2020

POL-Pforzheim: (Enzkreis/Pforzheim/Calw/Freudenstadt) – Polizeipräsidium Pforzheim stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 für die Region Nordschwarzwald vor

27.03.2020 – 15:30

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim ist im Jahre 2019 der sicherste in ganz Baden-Württemberg und mit den Straftaten im Zehnjahresvergleich auf dem niedrigsten Stand. Wie im Vorjahr ist der Enzkreis der sicherste Landkreis und der Landkreis Calw der zweitsicherste unter den 35 Landkreisen im Baden-Württemberg. Der Landkreis Freudenstadt liegt auf Platz elf der sichersten Landkreise. Pforzheim ist nach Heilbronn die zweitsicherste kreisfreie Großstadt.

Die registrierten Fallzahlen sind beim Polizeipräsidium Pforzheim entgegen dem landesweiten Anstieg von +0,3 Prozent um 0,9 Prozent zurückgegangen. In der Stadt Pforzheim ist ein Anstieg von 75 Straftaten zu verzeichnen. Dabei wurden mehr Einbrüche in Gaststätten und ein Anstieg beim Computerbetrug sowie bei der Rauschgiftkriminalität registriert. Zurückgegangen hingegen sind die Zahlen bei der Straßenkriminalität, den Körperverletzungen und beim Diebstahl. Im Enzkreis gingen die Straftaten um 411 zurück. Dies ist insbesondere beim Wohnungseinbruchsdiebstahl, den Körperverletzungsdelikten und bei den Sachbeschädigungen festzustellen. Auch im Landkreis Calw sind die Zahlen rückläufig und 57 Straftaten weniger registriert worden. Ein Anstieg ist bei der Rauschgiftkriminalität und Rückgänge bei den Körperverletzungsdelikten und beim Diebstahl zu verzeichnen. Im Landkreis Freudenstadt ist ein Anstieg um 179 Straftaten zu verzeichnen, wenngleich deutliche Rückgänge bei den Sachbeschädigungen an Kfz und beim schweren Diebstahl zu verzeichnen sind. Der Anstieg resultiert in der Zunahme bei den Körperverletzungen und beim Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Details einzelner Delikte:

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung:

Stärker als im Landesdurchschnitt von 6,7 Prozent stiegen die Fallzahlen beim Pforzheimer Polizeipräsidium um 17,7 Prozent um 61 auf 406 Fälle an. Ein erheblicher Anteil des Anstiegs betraf ausschließlich die Landkreise Calw und Freudenstadt. Im Stadtkreis Pforzheim und Enzkreis sind die Zahlen rückläufig. Der größten Teil des Anstiegs ist auf die Exhibitionistischen Handlungen zurückzuführen, die einen Anstieg um 16 auf 51 Fälle verzeichneten, sowie bei den Fallzahlen des sexuellen Missbrauchs mit +29 auf 140 Fällen. Die Anzahl der Tatverdächtigen bei den Sexualdelikten stiegen ebenso wie die Fallzahlen an. Der Anstieg betraf sowohl die deutschen Tatverdächtigen mit +23 auf 216 als auch die der nichtdeutschen Tatverdächtigen mit +12 auf 109. Im Bereich der tatverdächtigen Asylbewerber/Flüchtlinge stieg die Anzahl um 9 auf 37 Tatverdächtige an.

Raub, Räuberische Erpressung, Räuberischer Angriff:

Die Fallzahlen der Raubdelikte stiegen 2019 nach Rückgängen in den beiden Vorjahren mit acht Fällen auf 123 Fällen um 7,0 Prozent leicht an, liegen aber damit im Zehnjahresvergleich auf niedrigem Niveau.

Straßenkriminalität:

Bei der ausschließlich oder überwiegend auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen begangen Straßenkriminalität gingen die Fallzahlen um -3,3 Prozent oder -124 auf 3.688 Fälle zurück und befinden sich damit auf dem zweitniedrigsten Stand im Zehnjahresvergleich. Den größten Anteil haben die Sachbeschädigungen, die knapp die Hälfte der „Straßenkriminalität“ ausmachen. Dabei sind insbesondere die Sachbeschädigungen durch Graffiti um 70,7 Prozent oder um 41 auf 99 Fälle angestiegen. Einen weiteren Schwerpunkt im Deliktsfeld „Straßenkriminalität“ belegt der Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen. Im Stadtkreis Pforzheim (-37 Fälle) und im Landkreis Enzkreis (-96 Fälle) sind rückläufige Zahlen festzustellen. Im Landkreis Calw wurden lediglich sieben Fälle und im Landkreis Freudenstadt zwei Fälle mehr registriert.

Körperverletzungsdelikte:

Die Körperverletzungsdelikte sind um -3,5 Prozent oder -93 auf 2.558 Fälle zurückgegangen. Während im Stadtkreis Pforzheim 14 Fälle, im Enzkreis 77 Fälle und im Landkreis Calw 32 Fälle weniger registriert wurden, war im Landkreis Freudenstadt ein Anstieg der Fallzahlen um 7,0 Prozent oder 30 Fälle festzustellen.

„Gewalt gegen Polizeibeamte“:

Die „Gewalt gegen Polizeibeamte“ bewegt sich seit Jahren auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Dabei ist leider festzustellen ist, dass auch zunehmend bei alltäglichen Maßnahmen, wie bei häuslichen Auseinandersetzungen oder auch Fahrzeugkontrollen, Polizeibeamtinnen und-beamte angegriffen werden. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 146 Fälle und damit 28 mehr als im Vorjahr registriert. Dabei wurden 76 Polizeibeamtinnen und- beamte leicht und einer schwer verletzt. In den aufgeführten Fällen wurden insgesamt 340 (2018: 250) Polizeibeamtinnen und -beamte Opfer einer Straftat; d.h. 36 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zur Jahresmitte 2017 wurde der § 114 (1) StGB „Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte“ durch den Gesetzgeber neu eingeführt, der jegliches körperliche Vorgehen gegen Polizeibeamte unter Strafe stellt. Seither wird bei einem tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte dieser Tatbestand als Führungsdelikt gegenüber der einfachen Körperverletzung in der Statistik erfasst. Hier ist eine Zunahme zum Vorjahr um 47,3 Prozent oder um +26 auf 81 Fälle zu verzeichnen. Diese Statistische Neuerung erklärt auch zum Teil den scheinbaren Rückgang bei der Betrachtung des Deliktsbereichs „Körperverletzung“ zum Nachteil von Polizeibeamtinnen und -beamten. Hier ist im Jahr 2019 ein Rückgang um 13 Fälle oder 50,0 Prozent auf 13 Fälle feststellbar (2018: 26 Fälle).

Wohnungseinbruchdiebstahl:

In den Jahren 2010 bis 2014 stiegen die Fallzahlen sprunghaft an und erreichten im Jahr 2014 mit 961 Fällen ihren Höhepunkt. Seit dem Jahr 2015 wurden bereits bei den damals im Nordschwarzwald zuständigen Polizeipräsidien Karlsruhe und Tuttlingen die operativen und präventiven Maßnahmen unter hohem Kräfteeinsatz intensiviert und die Fallzahlen deutlich abgesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr ist für die gesamte Region ein leichter Anstieg um fünf Fälle auf 297 registrierte Wohnungseinbrüche festzustellen. Während der Enzkreis einen Rückgang um 13,0 Prozent aufweist, ist in allen anderen Kreisen eine Zunahme der Fallzahlen festzustellen. Die prozentual größte Zunahme mit 30,0 Prozent bzw. neun Fällen verzeichnet der Landkreis Freudenstadt.

Knapp die Hälfte der registrierten Wohnungseinbrüche (47,1 Prozent) blieben im Versuchsstadium stecken. Von 36 ermittelten Tatverdächtigen waren 22 Nichtdeutsche, die es,wie auch in den Vorjahren, vorwiegend auf bewegliche Gegenstände wie z.B. Schmuck, Bargeld und elektronische Kleingeräte (Tablets, Smartphones etc.) abgesehen haben.

Rauschgiftdelikte:

Nach einem Rückgang der Fallzahlen im Vorjahr stiegen diese 2019 um 4,7 Prozent oder 77 Fälle auf 1.718 Fälle an und befinden sich auf dem dritthöchstem Stand im Zehnjahresvergleich. Im Jahr 2019 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Pforzheim fünf Rauschgifttodesfälle registriert. (2018: sechs Todesfälle). Anmerkung: Die registrierten Verstöße im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität hängen maßgeblich mit den polizeilichen Aktivitäten zusammen, deshalb spricht man auch von der sogenannten „Holkriminalität“.

Falsche, angebliche Polizeibeamte:

In diesem Deliktsbereich wurde ein Anstieg um 288,2 Prozent von 34 auf 132 Fälle registriert. Wenngleich nur acht Fälle vollendet wurden. Mit 113 Fällen liegt der Schwerpunkt im Landkreis Freudenstadt. Bei dem einzigen dort vollendeten Fall enstand eine Schadenssumme von 37.000 Euro. Die meisten vollendeten Taten (vier von acht) gab es im Stadtkreis Pforzheim mit einer Schadenssumme von 73.600 Euro.

Enkeltrick:

Anstieg um 67,7 Prozent von 31 auf 52 Fälle; davon sechs Fälle vollende. Schwerpunkt ist im Landkreis Enzkreis. Dort wurde jedoch nur ein Fall mit einer Schadenssumme von 9.000 Euro vollendet. Die meisten vollendeten Taten gab es im Stadtkreis Pforzheim. Hier erbeuteten die Täter in drei der elf Fälle 110.000 Euro.

Bilanz

Im Gesamtergebnis bilanzierte Polizeipräsident Wolfgang Tritsch für die Region Nordschwarzwald ein sehr positives Resümee: „Dass der Zuständigkeitsbereich unseres neu gegründeten Polizeipräsidiums Pforzheim der sicherste in ganz Baden-Württemberg ist, freut mich sehr. Zugleich ist dieses tolle Ergebnis auch Ansporn und Verpflichtung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Pforzheim für das kommende Jahr. Es ist unser Anspruch, auch in der neuen Organisationsastruktur als Polizeipräsidium Pforzheim dieses Sicherheitsniveau zumindest zu verstetigen.“ Neben der präventiven und repressiven Kriminalitätsbekämpfung ist die Polizei aktuell bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie und ihrer Auswirkungen besonders gefordert und ihre Kräfte selbst von einer Infektion mit dem Corona-Virus bedroht. Dazu Polizeipräsident Wolfgang Tritsch: „Zu unserem beruflichen Selbstverständnis gehört es, auch unter Einsatz unserer eigenen Gesundheit für die Sicherheit und Ordnung in der Region Nordschwarzwald zu sorgen und als wahrnehmbare und ansprechbare Polizei für alle Menschen präsent zu sein. Zugleich achten wir auf die Eigensicherung und die Funktionsfähigkeit unserer Organisation.“

Pressestelle, Polizeipräsidium Pforzheim

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Maulbronn – Versuchter Einbruch in Geschäft

27.03.2020 – 15:10

Polizeipräsidium Pforzheim

Maulbronn (ots)

Unbekannte haben zwischen Mittwoch, 20:30 Uhr, und Donnerstag, 05:30 Uhr, versucht, am Postplatz in Maulbronn-Zaisersweiher in ein Geschäft einzubrechen.

Die Täter wollten mit Werkzeug und roher Gewalt eine Türe des Gebäudes aufbrechen. Der Versuch scheiterte jedoch und sie flohen in unbekannte Richtung. Es entstand Sachschaden im dreistelligen Bereich.

Wer im Zusammenhang mit dem versuchten Einbruch verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Polizeirevier Mühlacker unter 07041 96930.

Christoph Schaper, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (Enzkreis) Ispringen – Radfahrer beschädigt Auto: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

27.03.2020 – 15:10

Polizeipräsidium Pforzheim

Ispringen (ots)

Ein Radfahrer hat am Donnerstag in der Kraichgaustraße in Ispringen beim Vorbeifahren ein geparktes Auto beschädigt und ist, ohne sich um den Schaden zu kümmern, davongefahren.

Gegen 21 Uhr fuhr der Mountainbike-Fahrer vom Friedhof kommend in Richtung Ortsmitte und kollidierte mit einem geparkten Auto am Ende der Kraichgaustraße. Nach dem Unfall sprach er kurz mit einem Passanten an der Ecke zur Danziger Straße und fuhr im Anschluss einfach davon. Der Schaden an dem geparkten Wagen wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt.

Die Verkehrspolizei Pforzheim sucht nun den männlichen Mountainbike-Fahrer sowie Zeugen, insbesondere den Passanten, mit dem er sprach, und bittet Hinweise dazu, unter 07231 1863111 mitzuteilen.

Christoph Schaper, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (CW) Calw – Einbruch in Firmenlager

27.03.2020 – 15:05

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Unbekannte sind, wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, zwischen dem 27.02.2020 und dem 26.03.2020 in ein Firmenlager in Calw eingedrungen und haben Gerüstmaterial gestohlen.

Die Täter brachen ein Schloss zu dem Lager in der Tübinger Straße auf und verschafften sich so Zugang. Dort entwendeten sie eine größere Menge Gerüstmaterial und transportierten sie ab. Der Diebstahlschaden wird mit etwa 10.000 Euro beziffert.

Wer im Zusammenhang mit dem Diebstahl verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, meldet sich bitte beim Polizeirevier Calw unter 07051 1613511.

Christoph Schaper, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (FDS) Eutingen im Gäu – Bei Arbeitsunfall schwer verletzt

27.03.2020 – 14:35

Polizeipräsidium Pforzheim

Freudenstadt (ots)

Am Donnerstag, gegen 15:15 Uhr, kam es im Eutinger Tal zu einem folgeschweren Arbeitsunfall.

Gegen 15:15 Uhr führte ein Arbeiter Rodungen entlang der Bahnlinie Horb-Eutingen durch. Beim Sägen einer Fichte splitterte diese vorzeitig, fiel zu Boden und klemmte dem Mann den linken Arm ein. Durch eine vorbeikommende Spaziergängerin wurde der Notruf verständigt. Die Freiwillige Feuerwehr Eutingen befreite den Mann und begleitete ihn aufgrund der Hanglage mittels Seil gesichert ins Tal. Dort wurde er dem Krankenwagen übergeben, welches ihn in ein nahliegendes Krankenhaus brachte.

Simone Unger, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (CW) Bad Liebenzell – Betrunken am Steuer

27.03.2020 – 12:00

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Calw kontrollierte in der Unterhengstetter Straße in Bad Liebenzell am Freitag, gegen 03:00 Uhr, einen 32-Jährigen am Steuer eines Audi. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von weit über einem Promille. Der Mann musste die Beamten auf die Dienststelle begleiten, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Der Mann musste seinen Führerschein abgeben und eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Simone Unger, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-Pforzheim: (CW) Altensteig – Alkoholisiert Unfall verursacht

27.03.2020 – 11:55

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Ein 25-Jähriger befuhr am Donnerstag, gegen 12:15 Uhr, die Landstraße 348 von Altensteig kommend in Richtung Wart. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor der Fahrer, nach bisherigen Kenntnisstand betrunken und zu schnell unterwegs, die Kontrolle über seinen VW und fuhr auf eine linksseitig befindliche Böschung. Dort kollidierte er mit einer kleinen Tanne und kam schlussendlich im Straßengraben zum Stehen. Ein während der Unfallaufnahme durchgeführter Atemalkoholvortest ergab ein Ergebnis von weit über einem Promille. Der 25-Jährige musste die Polizeibeamten des Polizeireviers Nagold in ein Krankenhaus begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Den Führerschein musste er abgeben. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Simone Unger, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Pforzheim
Telefon: 07231 186-1111
E-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Renitente Jugendliche widersetzen sich Polizeibeamten

27.03.2020 – 12:16

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Polizeibeamte mussten in der Nacht auf Freitag gegen einen 17-Jährigen und eine 14-Jährige vorgehen, da diese sich nach einer gefährlichen Körperverletzung den polizeilichen Maßnahmen widersetzten.

Der 17-Jährige hatte sich nach Zeugenaussagen zunächst gegen 23.15 Uhr mit seiner gleichaltrigen Ex-Freundin vor dem Eingang zum KSC-Stadion getroffen. Nach einem Streitgespräch griff der 17-Jährige die Jugendliche an, warf sie zu Boden und hielt ihr Mund und Nase zu. Außerdem drohte er damit, sie umzubringen. Als die 14-Jährige und ein weiterer 17-Jähriger dazwischen gehen wollten, wurden sie durch einen Tritt und einen Faustschlag von dem Tatverdächtigen jeweils im Gesicht verletzt. Auch gegenüber der inzwischen verständigten Polizeistreife verhielt sich der junge Mann aggressiv. Als er zurückgedrängt werden musste, drohte er einem Polizisten und stellte sich in Boxerhaltung vor ihm auf. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen. Beim Weg zum Einsatzwagen versuchte er noch, einen Polizeibeamten treten, weshalb er aufgrund seines aggressiven Verhaltens vorübergehend an Händen und Beinen mit Einsatzmitteln fixiert werden musste. Ein später auf dem Polizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille.

Die 14-Jährige wurde ebenfalls zum Revier verbracht, wo sie im Anschluss an einen Elternteil übergeben wurde. Noch am Stadiongelände versuchte sie jedoch, davon zu laufen, weshalb sie mehrfach festgehalten werden musste. Dagegen wehrte sie sich wild und versuchte sich wiederholt, loszureißen. Da sie sich weiterhin kräftig widersetzte, musste auch sie kurzzeitig mit eine Handschließe gefesselt werden.

Ergänzend zu den Straftaten wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden alle vier Jugendlichen noch wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung belangt.

Rückfragen bitte an:

Raphael Fiedler, Pressestelle
Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666-1111
E-Mail: karlsruhe.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Auffahrunfall mit leicht verletzter Person

27.03.2020 – 11:38

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Zu einem Auffahrunfall bei dem eine 74 Jahre alte Opel-Fahrerin leicht verletzt wurde, kam es am späten Donnerstagmorgen im Kreuzungsbereich Zeppelinstraße / Michelinstraße. Dabei wurde die 74-Jährige leicht verletzt. Die Rentnerin will gegen 11:30 Uhr von der Zeppelinstraße nach rechts in die Michelinstraße einbiegen. Aufgrund eines auf der Michelinstraße fahrenden Rettungswagens bremst sie ihr Fahrzeug ab. Dies erkannte der hinter ihr fahrende 68-jährige Golf-Fahrer zu spät und fuhr auf den Opel auf. Durch den Aufprall klagte die Rentnerin zunächst über Unwohlsein und Kreislaufbeschwerden. Sie wurde vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst behandelt. Der Sachschaden wird auf zirka 5.000 Euro geschätzt.

Marion Kaiser, Pressestelle

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666 1111
E-Mail: karlsruhe.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell

POL-KA: (KA) Karlsruhe – Kriminalprävention – Achtung: Gauner könnten die Angst vor Corona nutzen

27.03.2020 – 11:10

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Nicht jedes gut klingende Angebot an der Haustür, am Telefon oder im Netz ist auch tatsächlich gut. Auch wenn im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bisher noch keine Betrugsfälle bekannt geworden sind, lohnt es sich, aufmerksam zu bleiben.

Deshalb:

Seien Sie weiterhin vorsichtig, wenn Ihnen die Tage vermeintliche Hilfsmittel zur Bekämpfung der Coronaviren angeboten werden, egal ob es sich um Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel, Corona-Tests oder gleich ganze Raumluftfilter handelt, die angeblich nahezu 100% aller Viren aus der Luft entfernen.

Glauben Sie keinem „vermeintlichen Enkel“, der Sie telefonisch für die Behandlung von Corona um Geld bittet.

Egal ob Kauf- oder Dienstleistungsangebot: Entscheiden Sie nicht zu schnell, vergewissern Sie sich zuerst, für was genau Sie bezahlen sollen. Was üblicherweise gilt, gilt auch in Zeiten von Corona: Recherchieren Sie das Angebot auf die gemachten Versprechen, auf die tatsächliche Verfügbarkeit, auf die Zahlungsart und vor allem auch den Anbieter.

Bitte informieren sie sich auch auf den Internetseiten des Gesundheitsamtes und der Behörden.

Melden Sie Vorkommnisse im Zusammenhang mit betrügerischen Absichten unbedingt bei Ihrer örtlichen Polizei. Sie schützen damit auch andere.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Karlsruhe
Telefon: 0721 666 1111
E-Mail: karlsruhe.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Karlsruhe, übermittelt durch news aktuell