Archiv für den Monat: März 2020

POL-KA: Verkehrsunfallbilanz und Verkehrssicherheitsarbeit 2019: Unfallzahlen nahezu auf Vorjahrsniveau – deutlicher Rückgang bei Getöteten und Verletzten

06.03.2020 – 12:00

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Das Polizeipräsidium Karlsruhe verzeichnete im Jahr 2019 für den Zuständigkeitsbereich im Stadt- und Landkreis Karlsruhe insgesamt 24.859 Verkehrsunfälle. Dies entspricht zwar einem leichten Plus von 166 Unfällen beziehungsweise 0,7 Prozent. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass diese Zunahme allein auf die „Kleinstunfälle“ – also Unfälle mit Blechschäden ohne gravierende Verkehrsverstöße – zurückzuführen ist, die im vergangenen Jahr für sich betrachtet um 451 Unfälle (3%) zugenommen haben.

Eine erfreuliche Entwicklung haben Verkehrsunfälle mit schweren Folgen erfahren. Diejenigen mit Personenschaden reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 108 auf nunmehr 2.650 Unfälle, was einem Rückgang von 3,9 Prozent entspricht. Waren es 2018 noch 35 Menschen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, sind es im Folgejahr 29 gewesen mit einem Rückgang um 17,1 Prozent. Auch bei den Schwerverletzten sind es 12,3 Prozent weniger mit einem Minus von 66 Verletzten auf nunmehr 470. Die Zahl der Leichtverletzten reduzierte sich mit 2.934 um 1,8 Prozent um 55 Betroffene.

An vorderster Stelle waren Vorfahrtsverletzungen unfallursächlich, gefolgt von Fehlern beim Ursachenkomplex „Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren“. Darüber hinaus sind unzureichender Sicherheitsabstand oder überhöhte beziehungsweise den Verhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit an Platz Drei und Vier der häufigsten Unfallursachen. Von gleichbleibender Bedeutung ist die eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit wegen des Konsums von Alkohol und Betäubungsmitteln, während das Thema Ablenkung durch die Nutzung von Smartphones und Bedienung von Geräten von Jahr zu Jahr stärker in den Blickpunkt rückt.

„Unsere vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit waren erfolgreich und zeigen, dass sich trotz zunehmender Verkehrsdichte vor allem die Unfallzahlen mit schwersten Folgen verringern ließen. Neben den mit viel Engagement betriebenen Kontroll-, Präventions- und Aufklärungstätigkeiten der Polizei orientiert an Unfallursachen und Folgen wirken sich hier sicherlich auch der technische Fortschritt in puncto Fahrzeugsicherheit wie auch verkehrsplanerische Verbesserungen aus“, so der Leiter der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Polizeidirektor Martin Plate.

„Mit viel Luft nach oben wäre in diesem Zusammenhang eine Verbesserung der Verkehrsmoral und der gegenseitigen Rücksichtnahme sehr wünschenswert: Hielte sich jeder an die vorgegebenen Regeln im Straßenverkehr – auch wenn Polizei und Ordnungsamt gerade mal nicht präsent sind – würde sich zweifellos die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen und sehr viel Leid erspart bleiben.“

Die Überwachung des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs bildet weiterhin ein Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Verkehrsunfälle mit Beteiligung des Schwerverkehrs führen auf Grund deren Größe und Gewichte oft zu erheblichen Gefahren und großen Schäden. Insbesondere vor dem Hintergrund der festgestellten Beanstandungsquoten von über 60 Prozent ist zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit, eines fairen Wettbewerbes sowie zum Schutz des Fahrpersonals vor Überforderung ein besonderes Augenmerk auf diesen Bereich zu legen. Im vergangenen Jahr wurden bei Kontrollen des Schwerverkehrs insgesamt 5.113 Verstöße festgestellt und dabei in 674 Fällen die Weiterfahrt untersagt. Die Verstöße richteten sich dabei im Wesentlichen gegen die vorgeschrieben Lenk- und Ruhezeiten des Fahrpersonals (47%), gefolgt von desolater Fahrzeugtechnik (33%) und gefahrgutrechtlichen Verstößen (20%).

Unfälle unter der Beteiligung von Radfahrern blieben im gesamten Präsidiumsbereich mit 1.061 Unfällen 3,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres (1.100), während sie sich im Stadtgebiet Karlsruhe mit 686 Fällen etwa auf gleichbleibendem Niveau bewegen (683). Mehr als die Hälfte (607 bzw. 57,2%) aller Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern wurden von diesen selbst verursacht. Insgesamt kamen 907 Radler körperlich zu Schaden. Leider mussten sieben Radfahrer bei Verkehrsunfällen ihr Leben lassen. Im Vorjahr waren es vier. „Markant, nämlich von 85 auf 111, stieg die Zahl der Unfälle mit Pedelecs im Präsidiumsbereich, was einer Erhöhung um 30,6 Prozent entspricht und unter anderem deutlich macht, dass wir dem Fahrrad und der E-Mobilität noch mehr Aufmerksamkeit widmen müssen“, so Martin Plate weiter.

Alle Verkehrsunfallzahlen sind auf der Homepage des Polizeipräsidiums Karlsruhe zu finden unter:

https://ppkarlsruhe.polizei-bw.de/statistiken/

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POL-Pforzheim: (CW) Calw – Versuchter Einbruch in Sporthalle

06.03.2020 – 11:15

Polizeipräsidium Pforzheim

Calw (ots)

Unbekannte haben versucht, am Donnerstag zwischen 6:15 Uhr und 11:30 Uhr in der Calwer Pestalozzistraße in eine Sporthalle einzubrechen.

Die Täter wollten die Eingangstüre aufhebeln und durch diese in das Gebäude gelangen. Dabei scheiterten sie jedoch, wobei sie einen Türknopf beschädigten. Der Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, setzt sich bitte mit dem Polizeirevier Calw unter 07051 161-3511 in Verbindung.

Christoph Schaper, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (CW) Neubulach – Versuchter Einbruch beim Deutschen Roten Kreuz

06.03.2020 – 10:40

Polizeipräsidium Pforzheim

Neubulach (ots)

Unbekannte haben am Mittwoch zwischen 11:30 Uhr und 20:00 Uhr in Neubulach-Liebelsberg versucht, in ein Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes einzubrechen und dabei einen Rollladen beschädigt. Es gelang ihnen jedoch nicht, in das Gebäude in der Straße „Auf der Strazel“ einzudringen, sodass sie letztlich unerkannt flüchteten. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf etwa 400 Euro.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, setzt sich bitte mit dem Polizeirevier Calw unter 07051 161-3511 in Verbindung.

Christoph Schaper, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Über Rot gefahren und Fußgänger verletzt

06.03.2020 – 11:02

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Zu einem Verkehrsunfall bei dem eine 18 Jahre alte Fußgängerin glücklicherweise nur leicht verletzt wurde, kam es am Donnerstagabend kurz vor 22.00 Uhr.

Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr der 64-Jahre alte Unfallverursacher mit seinem Fahrzeug die Kaiserallee in Richtung Entenfang. Auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Mühlburger Tor missachtete er das Rotlicht und kollidierte mit der bei Grünlicht querenden jungen Frau. Durch den Zusammenstoß wird die 18-Jährige leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst in eine Klinik zur weiteren Versorgung gebracht. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.

Marion Kaiser, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis) Wurmberg – Auto prallt gegen Baum

06.03.2020 – 10:10

Polizeipräsidium Pforzheim

Wurmberg (ots)

Ein 20-jähriger Opelfahrer ist am Donnerstag gegen 14 Uhr bei Wurmberg mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Der 20-Jährige fuhr auf der Landesstraße 1135 von Wurmberg in Richtung Pforzheim, als er offenbar wegen eines Fahrfehlers mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Opel prallte in der Folge gegen einen Baum, wobei glücklicherweise jedoch niemand verletzt wurde. Am Auto des 20-Jährigen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Christoph Schaper, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (PF) Pforzheim – Zeugenaufruf nach Unfall: Wer hatte Grün?

06.03.2020 – 10:00

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Am Freitagmorgen, gegen 06:40 Uhr, kam es in Pforzheim im Einmündungsbereich Wilferdinger Straße/ Kurze Steig zu einem Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Eine 36 Jahre alte VW Fahrerin befuhr die Wilferdinger Straße und wollte an der Einmündung, welche durch eine Ampelschaltung geregelt wird, nach links in die Straße Kurze Steig abbiegen. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr eine 49-jährige Toyotafahrerin auf der Karlsruher Straße stadteinwärts. Im Einmündungsbereich kam es zwischen beiden Fahrzeugen zur Kollision. Beide Unfallbeteiligten gaben an, bei Grün gefahren zu sein.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim, unter 07231 186 3111, in Verbindung zu setzen.

Simone Unger, Pressestelle

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POL-KA: (KA) Karlsruhe – Autofahrer kollidiert mit Zweiradfahrer

06.03.2020 – 10:27

Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe (ots)

Zu einem Verkehrsunfall bei dem ein 39 Jahre alter Radfahrer leicht verletzt wurde, kam es am Donnerstagnachmittag auf der Durmersheimer Straße in Karlsruhe.

Kurz nach 16:00 Uhr fuhr ein 63-Jahre alter Autofahrer aus einem Parkplatz eines Supermarktes auf die Durmersheimer Straße ein. Hierbei übersah er den auf dem Radweg in falscher Richtung fahrenden Radler zu spät und kollidierte mit diesem. Durch den Zusammenstoß mit dem Pkw stürzte der 39-Jährige zu Boden. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu und wurde durch eine Besatzung des Rettungsdienstes vor Ort versorgt.

Marion Kaiser, Pressestelle

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POL-Pforzheim: (Enzkreis / PF) Pforzheim – Erfolgreiche Alkohol- und Drogenkontrollen / 34-Jährige mit rund drei Promille unterwegs

06.03.2020 – 09:31

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Im Rahmen von Verkehrskontrollen wurden in Zeit von Donnerstagabend bis Freitagfrüh vier Verkehrsteilnehmer beanstandet.

Gegen 17.15 Uhr wurde in der Hauptstraße in Remchingen-Wilferdingen ein 48-jähriger Mercedes Fahrer angehalten. Er wurde positiv auf Kokain und Cannabis getestet. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Eine 34-jährige Opel Fahrerin war um 18.50 Uhr in der Schönblickstraße in Ispringen mit rund drei Promille unterwegs. Neben ihrem Führerschein musste sie auch eine Blutprobe abgeben.

In der Industriestraße in Knittlingen versuchte gegen 00.45 Uhr ein 36-jähriger BMW Fahrer sich durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Beim Erkennen des Streifenwagens bog er schnell in das Industriegebiet ab, stellte seinen Pkw ab und rannte weg. Die Beamten konnten ihn einholen und schließlich einer Kontrolle unterziehen. Er wurde positiv auf Kokain und Amphetamine getestet. Nach dem er eine Blutprobe abgegeben hatte, wurde die Weiterfahrt untersagt.

Gegen 03.55 Uhr wurde ein 36-jähriger VW Fahrer mit rund 1,5 Promille in der Calwer Straße in Pforzheim kontrolliert. Auch er musste seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.

Allen Verkehrsteilnehmern droht nun eine Anzeige.

Dirk Wagner, Pressestelle

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POL-Pforzheim: Unter Drogeneinfluss Passanten belästigt

05.03.2020 – 19:11

Polizeipräsidium Pforzheim

Pforzheim (ots)

Ein 41jähriger Mann musste am Donnerstag, kurz vor 17.00 Uhr in Polizeigewahrsam genommen werden. Der 41jährige stand vermutlich unter Drogeneinfluss. Auf der Bahnhofstraße belästigte und bepöbelte er in massiver Art und Weise Passanten. Hinzugerufene Streifen der Polizei konnten den Mann antreffen. Auch den Beamten gegenüber zeigte er sich äußerst aggressiv. Da sich der Mann nicht beruhigen ließ, sollten ihm Handschließen angelegt werden. Hierzu musste er von den Polizisten auf den Boden gelegt werden. Dagegen wehrte er sich, allerdings ohne Erfolg. Er wurde anschließend zum Polizeirevier verbracht. Eine Richterin ordnete an, dass der Mann die folgenden Stunden im Polizeigewahrsam verbringen dürfte. Zusätzlich muss er noch mit einer Strafanzeige rechnen.

Andreas Kuttruff, Führungs-und Lagezentrum

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POL-Pforzheim: (FDS) Freudenstadt – Unbekannter zersticht Autoreifen – Zeugen gesucht

05.03.2020 – 17:50

Polizeipräsidium Pforzheim

Freudenstadt (ots)

Von Dienstag auf Mittwoch hat ein Unbekannter in Freudenstadt offenbar mutwillig ein Fahrzeug beschädigt.

Im Zeitraum zwischen 23:30 Uhr und 10:30 Uhr machte sich der Täter in der Herzog-Eugen-Straße an dem roten VW zu schaffen und zerstach beide Vorderreifen.

Das Polizeirevier Freudenstadt bittet Zeugen des Vorfalls darum, sich unter 07441 5360 zu melden.

Frank Weber, Pressestelle

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